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"Shitstorm" lautet der Anglizismus des Jahres 2011. Mit der Wahl will die Jury den positiven Einfluss von englischen Ausdrücken auf die deutsche Sprache hervorheben.
«Shitstorm» ist der Anglizismus des Jahres 2011. Für das vor allem im Internet gebräuchliche Wort gebe es keine passende deutsche Übersetzung, begründete die Jury um den Hamburger Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch am Montag die Entscheidung.
Wenn wir sprechen, teilen wir mehr mit, als wir sagen. Stimme ist ein Ausdruck unserer Persönlichkeit. Allerdings ist niemand ein Opfer seines Reibeisens. Denn Stimmen sind veränderbar.
Zum «Unwort des Jahres 2011» ist der Begriff «Döner-Morde» gewählt worden. «Damit wurden von Polizei und Medien die von einer neonazistischen Terrorgruppe verübten Morde an zehn Menschen bezeichnet», sagte die Sprecherin der «Unwort»-Jury, Sprachwissenschaftlerin Nina Janich.
Die Jury hat entschieden. "Döner-Morde" lautet das Unwort des Jahres 2011. Die Mordserie an acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer werde mit dem Begriff verharmlost, hieß es zur Begründung.
Dass der Begriff ursprünglich aus der Medizin stammt, ist fast schon in Vergessenheit geraten. Bekannt wurde er in Zusammenhang mit dem umstrittenen Bahnprojekt "Stuttgart 21" und ging inzwischen in den allgemeinen Sprachgebrauch ein. "Stresstest" ist das Wort des Jahres 2011.
Es war eine anonyme E-Mail, die vor einem Anschlag auf das Dortmunder Stadion warnte - und dem Bundeskriminalamt letztlich eine heiße Spur zum Verdächtigen lieferte: mittels Sprachanalyse des Schreibens. Für Spezialisten sind solche Dokumente oft so eindeutig wie ein Fingerabdruck.
"Alternativlos" ist das Unwort des Jahres 2010.
Die Wahl zum Wort des Jahres steht ganz im Zeichen des Protests: Die Debatte um Stuttgart 21, die Anti-Castor-Demonstrationen und die Wikileaks-Veröffentlichungen sorgten nach Ansicht von Sprachwissenschaftlern für die prägnantesten neuen Wortschöpfungen.
Studenten der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg erforschen Dieter Bohlens Sprache. Mit seiner Biografie "Nichts als die Wahrheit" hält der "Modern Talking"-Star nun auch Einzug in die Hörsäle.
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