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Bei "Anne Will" ist er als Atom-Hardliner in Erscheinung getreten. Im stern.de-Interview erklärt der Kulturjournalist Wolfgang Herles, warum er es für moralisch hält, bei der Kernenergie mitzumachen.
Stell dir vor, es ist Krise, und keiner geht hin. Schwacher Euro, flüchtende Politiker, gottlose Katholiken. Revolution? Woher. Es ist Fußball-WM.
Rettungsprogramm für die Banken, Garantien für den Euro - scheinbar stündlich stellt Deutschland neue Milliarden bereit. Die Summe ist inzwischen so hoch, dass sie abstrakt geworden ist. Das verhindert den Protest. Vorerst.
Die Mehrheit für Schwarz-Gelb bröckelt weiter. Doch die CDU glaubt fest an einen klaren Wahlsieg. Der Soziologe Ulrich Beck aber sagt: Ein Regierungswechsel wird in Deutschland nicht viel ändern.
In seinem neuen Buch "Liebe - ein unordentliches Gefühl" behandelt Richard David Precht die größte aller Emotionen. Eine Antwort auf alle Herzenfragen findet auch er nicht. Dafür aber einige nette Anregungen, einen guten Überblick und ein paar Sätze zur Beruhigung.
Der Klimawandel ist eines der zentralen Themen auf dem G8-Gipfel. Doch nach wie vor zweifeln Skeptiker an den gut belegten Thesen zur Erderwärmung. Sie warnen vor einer "Klima-Hysterie" und lästern über Umweltschutz als neue Religion.
Das Land hat sich verändert - in so kurzer Zeit. Was vor wenigen Jahren noch als Zumutung galt, ist heute für Millionen Beschäftigte normal: Der Karriere-Banker arbeitet als Teilzeitkraft, der Manager wird zum Waldorflehrer, die Arbeitslose zur Multi-Jobberin.
Sie stürmen einen Edelsupermarkt, sie überfallen ein Sterne-Restaurant. Die Beute, so sagen sie, haben sie an Arme in Hamburg verteilt. Sie nennen sich die Superhelden, Polizei und Verfassungsschutz sind ihnen auf der Spur. Der stern sprach mit der Gruppe über die Motive ihrer Diebestouren.
Hier leben 4000 Menschen aus 60 Nationen, und allein die Adresse ist ein Handicap: Der Wohnblock im Kölner Stadtteil Meschenich ist ein Ghetto der Verlierer. Eine Geschichte vom Rand der Gesellschaft und jenen, die nicht aufhören zu kämpfen.
Böse Reiche, schlechter Reichtum? Alles überholte Klischees, meint Reichtumsforscher Thomas Druyen im Gespräch mit stern-Autor Arno Luik. Denn ohne Reiche, die ihr Geld zurückfließen lassen, kann unsere Gesellschaft die Probleme der Zukunft nicht mehr meistern.
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