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Die Jury hat entschieden. "Döner-Morde" lautet das Unwort des Jahres 2011. Die Mordserie an acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer werde mit dem Begriff verharmlost, hieß es zur Begründung.
Wörter, die völlig fehl am Platz sind, gibt es in der deutschen Sprache jede Menge. Doch nur eines hat jedes Jahr die zweifelhafte Ehre, zum Unwort gekürt zu werden. "Betriebsratsverseucht" ist in diesem Jahr unangefochten vorn, hat die sprachkritische Jury beschlossen.
Mit dem "Unwort des Jahres" will die Jury ihr Missfallen über ignorante Politiker ausdrücken. Doch dafür ist das Unwort zu schwach. Hauen Sie doch mal auf den Tisch und schreien "Alternativlos!"
Zum «Unwort des Jahres 2011» ist der Begriff «Döner-Morde» gewählt worden. «Damit wurden von Polizei und Medien die von einer neonazistischen Terrorgruppe verübten Morde an zehn Menschen bezeichnet», sagte die Sprecherin der «Unwort»-Jury, Sprachwissenschaftlerin Nina Janich.
"Döner-Morde" ist das Unwort des Jahres 2011.
Das «Unwort des Jahres 2011» heißt «Döner-Morde». Das teilte die «Unwort»-Jury unter dem Vorsitz der Sprachwissenschaftlerin Nina Janich in Darmstadt mit. Das Schlagwort verharmlose die Mordserie an acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer.
Das «Unwort des Jahres 2011» wird heute in Darmstadt bekanntgegeben. Unter den Einsendungen liegt der Ausdruck «Döner-Morde» zahlenmäßig klar an der Spitze, gefolgt von «Stresstest» und «Rettungsschirm».
"Gutmensch", "Judengen", "Volksvertreter" - für die stern.de-Leser auf Facebook war die Wahl zum "Unwort des Jahres" durchaus nicht alternativlos. Die meisten User hätten lieber einen Begriff aus dem Bereich Integration gekürt.
"Alternativlos" ist das Unwort des Jahres 2010.
Das Unwort des Jahres 2010 heißt "alternativlos". Der in vielen Diskussionen benutzte Begriff trage zur Politikverdrossenheit bei, urteilte die Jury - und kritisiert damit auch die Kanzlerin.
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