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Unwort-Jury

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Sprachkritik
Sprachkritik
"Döner-Morde" ist das Unwort des Jahres 2011

Die Jury hat entschieden. "Döner-Morde" lautet das Unwort des Jahres 2011. Die Mordserie an acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer werde mit dem Begriff verharmlost, hieß es zur Begründung.

"Unwort des Jahres 2010"
Alternativlos macht ratlos

"Gutmensch", "Judengen", "Volksvertreter" - für die stern.de-Leser auf Facebook war die Wahl zum "Unwort des Jahres" durchaus nicht alternativlos. Die meisten User hätten lieber einen Begriff aus dem Bereich Integration gekürt.

Jury hat entschieden
Jury hat entschieden
"Alternativlos" ist das Unwort des Jahres

Das Unwort des Jahres 2010 heißt "alternativlos". Der in vielen Diskussionen benutzte Begriff trage zur Politikverdrossenheit bei, urteilte die Jury - und kritisiert damit auch die Kanzlerin.

Sprache
Sprache
"Tätervolk" ist das "Unwort des Jahres 2003"

Das "Unwort des Jahres 2003" heißt "Tätervolk". Die unabhängige Jury hatte die Wahl zwischen 1160 verschiedenen Vorschlägen.

"Unwort des Jahres"
Mitnahme-Mentalität gegen Öko-Stalinist

Auf der Suche nach dem "Unwort des Jahres" ist eine Jury auf allerhand sprachliche Missgriffe und verbale Entgleisung gestoßen. Schröders "Mitnahme-Mentalität" ist einer der großen Anwärter auf den Titel.

Sprache der Politik (I)
Sprache der Politik (I)
Jamie Shea und der Kollateralschaden

Zivile Opfer nennt man im Militärjargon "Kollateralschäden". Jamie Shea, ehemaliger Nato-Sprecher, machte den Begriff während des Kosovokrieges populär - was er heute bereut.

"Unwort des Jahres"
"Entlassungsproduktivität" macht das Rennen

Einmal mehr kommt das "Unwort des Jahres" aus der Wirtschaft, genauer aus der Betriebswirtschaftslehre. Das Börsen-Unwort 2005 stammt hingegen aus dem Tierreich.

BÖRSEN
BÖRSEN
»Gewinnwarnungen« Favorit als Unwort 2001

Der Begriff nervt, ist sinnentstellend und steht nun auf der Kandidatenliste. Auch Aktionärsschützer beklagen den unverständlichen Fach-Jargon.

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