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Mindestens 82 Kinder sind durch die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan zu Waisen geworden.
Beim Erdbeben von Haiti haben unzählige Kinder ihre Eltern verloren und irren nun allein durch die Straßen. Andere sind in überfüllten Waisenhäusern untergebracht. Ohne internationale Hilfe wären viele von ihnen verloren.
Philipp Rösler ist auf der Cebit mit einer Torte beworfen geworden. Der Wirtschaftsminister hat als Wurfopfer viele Vorgänger. Was aber bei Eiern und Torten manche noch lustig finden mögen, wird spätestens bei Farbbeuteln gefährlich.
Die Situation in Haiti ist nach wie vor furchtbar. Sicher: Es geht besser! Immerhin haben inzwischen deutlich mehr Menschen Zugang zu sauberem Wasser und Nahrungsmitteln, aber in den Flüchtlingscamps, die überall in Port au Prince und im Umkreis der Dörfer entstanden sind, ist das Überleben hart. Die Menschen hausen auf engstem Raum, Tag und Nacht unter erbärmlichen Umständen. Dennoch versuchen sie, zu einem normalen Leben zurückzukehren: Die Banken haben wieder geöffnet und viele Leute stehen Schlange, um Geld abzuheben. Viele kleine Straßengeschäfte haben wieder begonnen, ihre Ware anzubieten, so dass die Bewohner wenigstens die Möglichkeit haben, ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Am Sonntag sind viele Menschen in ihre Kirchen gegangen. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber es schien mir, als hätten sie besonders laut und eindringlich gesungen und gebetet. Im SOS-Kinderdorf Santo bereiten wir derzeit alles für die Aufnahme unbegleiteter Kinder vor, die hier für die nächste Zeit ein geschütztes und sicheres Zuhause bekommen sollen. Die ersten Jungen und Mädchen sind bereits vor ein paar Tagen angekommen. Sie stehen alle unter Schock, sind deutlich traumatisiert. Einige von ihnen sprechen so gut wie gar nicht, andere erzählen traurige Geschichten. Auf die Frage, wie sie sich fühlen, kommt immerhin ein kurzes, zaghaftes Lächeln und die Antwort, dass sie froh sind, in Sicherheit zu sein und in Gemeinschaft anderer Kinder. Für uns alle ist dies ein besonderer Moment, er lässt uns spüren, wie wichtig es ist, diesen Kindern zu helfen, die niemanden haben. Ich spreche bewusst von unbegleiteten Kindern und nicht von Waisen, da es angesichts der Lage hier lange dauern wird, bevor man wirklich Klarheit über die familiäre Situation eines Kindes gewinnen kann. Bis dahin ist es wichtig, ihnen Schutz und Fürsorge zu geben und die Aufmerksamkeit und Liebe, die sie brauchen und gleichzeitig alles zu versuchen, um Familien wieder zusammenzuführen. So ist es mir unverständlich, dass Auslandsadoptionen offenbar immer mehr ins Gespräch kommen! Meiner Meinung nach gibt es, in Anbetracht aller Umstände, zurzeit keine Sicherheit bezüglich des familiären Standes eines Kindes! Es ist gut möglich, dass Eltern oder nahe Verwandte in dem Chaos noch nicht ausfindig gemacht wurden, aber jederzeit gefunden werden können. In so einem Fall ist eine Adoption sicher nicht im Interesse des Kindes! Die SOS-Kinderdörfer haben viele Unterstützer! Dies ist die Botschaft von Ruud van Nistelrooy:
Die Menschen in Escambia County in Florida sind entsetzt: Eine Gruppe Krimineller hat das Ehepaar Byrd und Melanie Billings kaltblütig erschossen und damit 17 Kinder zu Waisen gemacht. Die Polizei hat bereits acht Verdächtige festgenommen.
Braunbären sind in Russland gefragte Jagdtrophäen. So werden viele junge Bären zu Waisen - und verenden kläglich ohne ihre Mutter. Nun kämpfen Tierschützer um das Überleben der Kleinen.
Die Hilfsorganisation "Arche de Zoé" hat jüngst versucht 103 Waisenkinder aus der Krisenregion auszufliegen - aus humanitären Gründen wie sie sagt. Nun aber sind Zweifel aufgekommen: So glaubt etwa die Regierung Frankreichs, die Kinder seien Opfer von Menschenhändlern.
Das Erdbeben hat Tausende Kinder zu Waisen gemacht - für sie ist die Gefahr am größten. Viele irren herum, fallen Kinderhändlern in die Hände. Unicef versucht mit allen Mitteln, sie zu schützen.
Da half auch kein Promibonus: Ein Gericht in Malawi hat den Antrag von US-Popdiva Madonna zur Adoption eines kleinen Mädchens abgelehnt. Hauptgrund: Madonna, die sich vor einem halben Jahr von Ehemann Guy Ritchie scheiden ließ, ist alleinerziehende Mutter.
Bei seinem ersten Besuch in Mexiko hat Papst Benedikt XVI.
Am zweiten Tag seines Besuchs in Mexiko hat Papst Benedikt XVI.
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