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Ausgerechnet Glauben! Martin Walsers Leser sind anderes gewöhnt. Deshalb servierte der Autor zunächst den zweiten Teil "Mein Jenseits". Nun erscheint sein Glaubensroman "Muttersohn" und Walser zeigt sich erleichtert: "Es hat mich gefreut, dass man mir sowas gestattet."
In seinem neuen Roman schlägt er leichtere Töne und im Interview mit dem stern spricht er locker über den Tod: Wie sich Martin Walser seinen Abschied vorstellt.
Im Mittelpunkt von "Muttersohn" steht der Pfleger Percy. Der wächst in dem Glauben auf, zu seiner Zeugung sei kein Mann erforderlich gewesen. Auf stern.de liest Walser aus seinem neuen Roman, der voller bizarrer Einfälle und Szenen ist.
Der Schriftsteller Martin Walser spielt mit dem Gedanken, zu gegebener Zeit Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.
Nach der Enthüllung von Verleger Jakob Augstein, dass nicht der verstorbene "Spiegel"-Gründer Rudolf Augstein sondern Martin Walser sein leiblicher Vater ist, meldet sich der 82-jährige Schriftsteller zu Wort.
Faustdicke Überraschung für die Medien- und Kulturwelt: Der leibliche Vater von Verleger Jakob Augstein ist nicht der verstorbene "Spiegel"-Gründer Rudolf Augstein. Der 42-Jährige teilte mehreren Zeitungen mit, sein leiblicher Vater sei der Schriftsteller Martin Walser.
Vorbei die Zeiten, in denen deutschsprachige Romanautoren vor allem Nabelschau betrieben. So wie sich die Gesellschaft zunehmend politisch engagiert, so übt sich auch die Literatur in diesem Frühjahr wieder mehr in Gesellschafts- und Kulturkritik.
Es kommt immer wieder vor, dass Frauen ihrem Partner ein Kind unterschieben, das von einem anderen Mann gezeugt wurde. Paartherapeut Peter Thiel schildert, wie es solchen Familien ergeht - und warum auch die Kinder die Wahrheit kennen müssen.
Bestechung? Notwendig. Steuerhinterziehung? Nachvollziehbar. Mit provokanten Thesen hat sich Schriftsteller Martin Walser zu Wort gemeldet. Auch zum Thema Armut hat der 81-Jährige Schriftsteller ganz eigene Vorstellungen.
Er ist der berühmteste Literaturkritiker der Nation. Seinen naselnd-schleppende Vortragsweise kennt fast jeder. Jetzt hat Marcel Reich-Ranicki den Henri Nannen Preis für sein Lebenswerk bekommen.
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