Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Zu Ehren des 80. Geburtstag von Loriot hat die Deutschen Oper Berlin in Anwesenheit zahlreicher prominenter Gäste ein Gala-Konzert mit Werken seines Lieblingskomponisten Richard Wagner ausgerichtet.
Läuft mal wieder nichts im Radio? Kann nicht sein. Im Internet gibt es so viele Online-Radiosender, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Garantiert.
Anne Hertz - das sind Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz aus Hamburg. Zusammen lesen die beiden Schwestern aus ihrem neuen Roman "Wunschkonzert" - inklusive Gesangsperformance.
Meinem literarischen Auftrag nachkommend, will ich die Sache heute mal ein wenig anders aufziehen. Zum einen, um das hiesige „Format“ etwas zu beleben und zu bereichern – wie ich hoffe. Und zum anderen, um dem „Wünsch-Dir-Faktor“ hinsichtlich der Vorweihnachtszeit eine weitere Facette der allgemeinen Vorfreude hinzu zu fügen. Immerhin ist ja morgen Nikolaus. Bezüglich des Wetters wundert mich allerdings, was sich die Leute so wünschen. Wer in Anbetracht des momentan vorherrschenden milden atmosphärisches Geplänkels dem Vorjahres-Schnee-Chaos sehnsüchtig hinterher jammert, der sollte doch besser nach Kangerlussuaq paddeln und sich handkantendick Maktaaq aufs Dinkelbrötchen spachteln lassen. Ich für meinen Teil finde es nämlich gerade zu entspannend, mich nicht mit schleuderndem Fahrzeug-Heck durch die Lande bewegen zu können und zu Weihnachten das Geld für Geschenke zu investieren statt in aufwendige Kotflügel- oder Unterbodeninstandsetzungen. Aber wie sagt man in Köln so schön: „Jeder Jeck is anders.“ Da wir in dem Bereich eindeutig bei „So isses!“ und nicht bei „Wünsch dir was!“ sind, drehen wir hier den Spieß doch einfach mal um. Anstatt ins Blaue hinein über dieses oder jenes in Sachen Bildermachen und Fotografie zu sinnieren, philosophieren, dozieren oder zu intervenieren sei bei diesem Aufruf der geneigte Leser gefragt. Schreibt einfach eine Frage oder ein Thema in die „Liste“, die/das euch interessiert. Und ich werde versuchen, das Ganze kurz und inhaltsvoll – ja, richtig gelesen – zu beantworten. Denn wie häufig – man kennt das aus der Schule – alle haben eigentlich die gleiche Frage, aber keiner fragt. Und wenn dann doch, sind alle ganz begierig, die Antwort zu „verdauen“. Also,Freunde der Beat-Musik. Ran an die Tasten! Formuliert eure Fragen, die ihr meint, in einem Fotoblog beantwortet zu sehen. Egal was. Naja, fast egal. Es sollte schon was damit zu tun haben, was hier so im Allgemeinen Phase ist. Fragen zu meinem Kontostand beantworte ich nur, wenn er durch jemanden von euch nachhaltig um einen sechsstelligen Betrag nach oben korrigiert wurde. Ansonsten bin ich mal gespannt. Bisweilen bekomme ich ja Emails mit entsprechenden Nachfragen zu irgendwelchen Details etc.. Leider aber eben nicht „öffentlich“. Was ich an sich schade finde, denn den einen oder anderen würden eben die selben Dinge interessieren. Vielleicht bin ich auch völlig auf dem Holzweg mit der Annahme, dass es da draussen in den Weiten des binären Universum eine intelligente Lebensform gibt, die es interessieren könnte, was „wir“ hier so veranstalten. Aber im Zweifel geh ich dann nach dem Motto vor: „...Wer nichts fragt, will nichts wissen...“, und dabei habe ich auch nicht Frage auf dem Zettel, warum es Leute nicht interessiert, auch wenn sie an anderer Stelle extremst darauf bedacht zu sein scheinen, eben dieses Interesse zu betonen. Wer, wie, was......wieso, weshalb, warum.......wer nicht fragt, bleibt dumm! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Zum wiederholten Male haben die gezeigten Bilder so absolut gar nichts mit dem zu tun, was der Text so hergibt. Es ist lediglich bis her unveröffentlichtes „Material“ aus dem so ergebnisreichen Shooting mit Anika. Und man darf gespannt sein, was das nächste Frühjahr bringt, denn nach fast dreieinhalb Jahren werden wir uns ein erneutes Mal treffen, um hoffentlich eine Schippe oben drauf legen zu können. Aber ich bin da frohen Mutes!
Eine merkwürdige Stimmung lag über dem Schloss Bellevue, als Christian Wulff verabschiedet wurde. Sein Wunschkonzert zum Abschied aus dem Amt störten die Vuvuzelas der Demonstranten.
Drei sind nicht genug: Anstatt der üblichen Anzahl von Liedern wünscht sich Christian Wulff einen Song mehr für seinen Zapfenstreich. Als Zugabe will der zurückgetretene Bundespräsident die "Ode an die Freude" hören.
Was für ein Pech für Maria Riesch im WM-Riesenslalom in Garmisch: Als Vierte des ersten Durchgangs schied der deutsche Skistar im entscheidenden zweiten Lauf aus. Auch Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg verpasste eine Medaille. Gold ging nach Slowenien.
Die offizielle Olympia-Bewerbung Münchens, das "Bid Book", liegt nun beim IOC. Ob sie Erfolg hat, ist weniger eine Frage des Grundstücksstreits, sondern der Stimmung vor Ort. Und die ist durchwachsen.
Während der Fußball-WM hielt er sich zurück, jetzt gibt Michael Ballack seinem Kontrahenten um die DFB-Kapitänsbinde Kontra: Lahm habe seine Ansprüche zu einem unfairen Zeitpunkt gestellt, beschwert sich Ballack - ausgerechnet an dessen Hochzeitstag.
Wir verändern die Codierung unserer Kultur. Wir verändern den Menschen. Präimplantationsdiagnostik ist nicht nur eine medizinische Maßnahme zur Verhinderung von schweren Erbkrankheiten. Sie öffnet Tür und Tor für eine vorgeburtliche Selektion im Labor. Der Mensch ist dann nicht mehr ein aus der Natur hervorgegangener, sondern ein von anderen Menschen produzierter. Die Unverfügbarkeit des Menschen, seine Freiheit vor dem Zugriff durch andere ist verbrieftes Grundrecht. Wir behaupten: Dieses Grundrecht gilt universell. Es gilt für alle Menschen, es gilt an allen Orten. Humanität überwindet die Selektion der Natur Die Unverfügbarkeit einer menschlichen Existenz beginnt mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Ich meine das leidenschaftslos: Weder davor noch danach lässt sich ein eindeutigerer Moment definieren, der besser den Beginn menschlichen, individuellen Lebens beschreiben und festsetzen kann. Oder hat der Mensch erst einen Wert, wenn er sich erfolgreich im Leib der Mutter eingenistet hat? Nein, er hat ihn schon vorher. Wir haben den darwinistischen Selektionsgedanken in unserem Menschenbild aufgehoben. Das ist ein Mehrwert an Zivilisation. Wir anerkennen die Kraft der Natur, die auch ausliest. Gleichzeitig gilt das Prinzip der Humanität auch für den, der es nicht schafft. Empathie als Siegel menschlicher Einzigartigkeit. Alle können sich dem beugen, weil wir alle einmal in dieser Situation waren. Alle starten wir gleich, jeder Embryo sollte nichts gegen sich haben als mathematische Verhältnisse der natürlichen Selektion und alles für sich haben was menschliche Empathiefähigkeit hergibt! Abtreibung ist verboten, aber straffrei. Hier erkennt der Gesetzgeber an, dass ein Individuum geschädigt, will sagen, getötet wird. Es kommt hier zu einer Güterabwägung beispielsweise mit dem Leben und der psychischen Gesundheit der Mutter. Ein Abtreibungsgegner mag das nicht gut heißen. Abtreibung ist aber etwas anderes als PID. Grüße aus der Petrischale Schwangerschaftsabbruch bricht etwas ab, PID lässt etwas erst gar nicht zu. Abtreibung hat nie den Ruch des Unerträglichen verloren, die PID klingt nach einer aus vollem Herzen zu bejahenden therapeutischen Maßnahme. Es ist sogar – und bitte, so was klingt von der Warte des Nicht-Betroffenen und theoretisch Argumentierenden immer vermessen – “besserâ€, sich für den Abbruch der Schwangerschaft aus bestimmten für die Eltern legitimen Gründen zu entscheiden (etwa weil das Kind eine sehr schwere Behinderung haben wird), als in der Petrischale zu verhindern, dass Kinder mit bestimmten Merkmalen geboren werden können. Denn: Wer soll auswählen, welche Krankheiten für einen Embryo nicht mehr zumutbar sind. Eine Kommission? Wer wird verhindern, dass aus dem therapeutischen Ansatz kein ästhetischer oder rassistischer wird? Bevor wir die PID beklatschen, müssen diese Fragen überzeugend beantwortet sein. Ich denke, niemand kann diese Antworten im Moment geben. Also sollten wir die PID bis auf Weiteres verbieten. Alexander Görlach ist der Herausgeber und Chefredakteur des Online-Debatten-Magazins The European Weitere Beiträge zu diesem Thema: Bernhard Felmberg: Ein Baby ist kein Wunschkonzert Im Gespräch mit Alan Posener: Die Unverfügbarkeit menschlichen Lebens Alexander Kissler: Sterbehilfe und Selbstbestimmung Richard Heinzmann: Warum der Mensch sich selbst genügt
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Andrea Ypsilanti Ballack Bewerbung FC Barcelona Finanzminister Garmisch GEZ Große Koalition Günther Jauch Lieder Olympia Peter Ramsauer Radio Schäuble Ski-WM Streik Wulff Zapfenstreich
Angela Merkel Barack Obama Christian Wulff Edmund Stoiber Frank-Walter Steinmeier Franz Beckenbauer Horst Köhler Horst Seehofer Magic Johnson Oliver Kahn Peer Steinbrück Peter Madsen Philipp Lahm Richard von Weizsäcker Ronald Pofalla Sabine Christiansen Sigmar Gabriel Walter Scheel Wim Thoelke Wolfgang Schäuble
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".