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Nach dem Absturz eines russischen Raumtransporters hat die Raumfahrtbehörde Roskosmos eine eher zufällige Panne als Ursache ausgemacht, die Flüge von Sojus-Raketen zur ISS aber weiter auf Eis gelegt.
Er ist ein dreifacher Familienvater, galt als treu und grundsolide: Olaf H., der mutmaßliche Mörder des kleinen Mirco. Sein Opfer wählte er zufällig aus. Er habe Stress im Beruf abbauen wollen.
Dass ich ein Händchen für außergewöhnliche Zufälle habe, durfte ich bereits mehrfach während meiner Projektreise erleben. Und so wundert es mich eigentlich nicht, dass eine überraschende Begegnung in Rio de Janeiro mich zufällig zum ersten Mal zu einem Gastgeber für Reisende macht. Aber fangen wir mal von vorne an. Samstagnacht. Spät abends. Rita steht auf der Gästeliste einer exklusiven Party im Copacabana Palace und ich entscheide mich, alleine in dem berühmten Stadtteil Rios auf Tour zu gehen. Nachdem ich meine Freundin beim Hotel abgesetzt habe, mache ich mich auf die Suche nach einem Geldautomaten. Das Bier in den Bars muss schließlich auch bezahlt werden. (An dieser Stelle kurz angemerkt: Nach 22 Uhr zahlen die Automaten aus Sicherheitsgründen nur noch 100 Real (ca. 40 Euro) aus. Danach geht nichts mehr, auch nicht an anderen Automaten.) Auf einer Parallelstraße zur Strandpromenade stolpere ich über ein großes Loch in der Straße, strauchele, kann mich aber noch im letzten Moment fangen und einen bösen Sturz verhindern. In unmittelbarer Nähe beobachten mich zwei junge Männer dabei. Sie können sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich schaue sie an und merke sofort, die sind nicht von hier. "What the hell", sage ich laut. "A hole in the mid of the street!" Dabei muss aber auch ich lachen. Ich bin neugierig und frage auf Englisch, woher die beiden stammen. "Allemanha!", sagen sie unisono. "Ach, dann können wir uns ja auch auf Deutsch unterhalten", sage ich. Die beiden heißen Chris und David. Sie fragen: "Du kommst also auch aus Deutschland? Wo kommst Du denn her?". "Aus Osnabrück ", antworte ich. Kaum ausgesprochen, schreien die beiden auf: "Waaaas? Das gibt es doch nicht! Wir wohnen auch in Osnabrück!" Seit einigen Tagen seien sie nun schon in Brasilien und hätten keinen einzigen Deutschen getroffen und nun stoßen sie ausgerechnet auf mich, einen Landsman aus der gleichen Stadt.Wir beschließen, uns gemeinsam auf die Suche nach einem Geldautomaten zu machen, um anschließend in einen Pub einzukehren. "Ist doch klar, dass wir darauf gemeinsam ein paar Bier heben", sind wir uns einig. Ein paar Minuten später klingelt mein Telefon. Rita. Sie sagt mir, die Organisatorin der Party habe mich nun auch auf die Gästeliste gesetzt und ich solle doch ins Copacabana Place kommen. Ich berichte ihr von der Zufallsbegegnung. Kurze Stille in der Leitung, dann sagt sie: "Du kannst Deine Freunde mitbringen. Kein Problem." Wir treffen Rita also am Hotel. Doch auf die Party gehen wir letztlich doch nicht, denn wir stehen zwar auf der Gästeliste, aber zahlen müssen wir trotzdem - und das nicht zu knapp. Erstens reicht mein Geld nicht, um später auch noch die Taxifahrt nach Hause zu zahlen. Zweitens wollen wir auch nicht soviel Geld ausgeben. Wir entscheiden uns, einen nahe gelegenen Pub aufzusuchen. Die Mud Bug Sports Bar . Nach ein paar Getränken steht fest: Rita und ich laden die beiden ein, zwei Tage bei uns in Barra da Tijuca zu verbringen. Nach ein paar Tagen auf der Ilha Grande schlagen Chris und David schließlich bei uns auf und machen sich somit eigentlich offiziell zu meinen ersten "Couchsurfern" nach meiner Rückkehr als "Extreme-Couch-Hopper". So richtig trauten sie unserer Einladung zunächst nicht, berichten sie uns später. "Vielleicht lag es ja auch nur am Alkohol, dass ihr uns eingeladen habt und eigentlich wolltet ihr das gar nicht", meint Chris. Ich berichte ihnen also ausführlicher von meinem Projekt und sie verstehen: Daniel ist ein lockerer Typ, der meint es ehrlich. Rita hat mich im Vorfeld noch gefragt, ob ich den beiden Osnabrückern traue. "Sie erscheinen mir vertrauenswürdig", sage ich. Außerdem werden die beiden sich schon nicht daneben benehmen oder gar lange Finger bekommen. Ich wohne schließlich in der gleichen Stadt und könnte ihnen im Zweifelsfall nach meiner Rückkehr in die Heimat einen Besuch abstatten. Tatsächlich haben wir zu Viert eine tolle Zeit hier. Sie besuchen das Barra Shopping Center, eines der größten Einkaufszentren Südamerikas, werfen sch am Strand von Barra da Tijuca (gehört zu den schönsten Stränden Rios) in die Wellen und verbringen eine unvergessliche letzte Urlaubsnacht mit einer handvoll fremden Brasilianern in einer kleinen Bar direkt um die Ecke. In wenigen Stunden geht ihr Flug zurück in die Heimat. Die Sachen sind gepackt. Sogar noch eine letzte Tour in ein Favela haben die Beiden heute unternommen. Ein guter Freund von Rita, sein Name Beto, hat sich bereit erklärt, Chris und David zu führen. "Das war sooo geil, dass ihr uns eingeladen habt. Ihr seid echt gut drauf", bedanken sie sich bei Rita und bei mir. Und uns bleibt eigentlich nur übrig, uns auch zu bedanken: "Chris, David! Ihr seid tolle erste "Couchsurfer" gewesen. Wir freuen uns beide auf ein Wiedersehen in Osnabrück!"
War es das schon? Habe ich heute tatsächlich zum letzten Mal meinen Rucksack gepackt - zum 79. Mal in den vergangenen 80 Tagen? Werde ich heute Nacht nicht auf der Couch schlafen (vielleicht ja doch - nach einer langen Partynacht mit meinen Freunden)? Keine Metro, kein Flugzeug in den nächsten Wochen? Ja, es scheint so. Aber das Projekt ist noch nicht abgeschlossen. Nach der Reise ist vor der Reise. Und so werde ich auch in den kommenden Wochen und Monaten von meinen Erlebnissen rund um die Couch berichten. Es gibt noch so viele Dinge, die hier diskutiert werden können. Vielleicht werde ich nicht mehr so oft bloggen, aber sicher einmal in der Woche. Bis es soweit ist, muss ich Euch aber noch eine unglaubliche Geschichte erzählen. Ich sitze gerade im Flugzeug mit Daniela aus Rio de Janeiro, die sich auf dem Weg nach England zu ihrem Ehemann macht. Wir kommen ins Gespräch und ich erzähle ihr von meiner Reise. Dann entschließe ich mich, ein paar Zeilen für den Blog zu schreiben, fahre meinen Laptop hoch und zeige ihr dabei ein Foto meines Sohnes Liam, der Bratwurst essend meinen Bildschirmhintergrund schmückt. "Ich möchte ein paar Fotos von Deiner Reise sehen", sagt sie. "Hast Du welche auf Deinem Rechner?". Klar. Also öffne ich den ersten Ordner. Fängt mit "B" an. Wie Brasilien. Wir schauen uns zunächst Fotos von Rita an, Bilder von der Copacabana und dann öffne ich ein Foto von meiner ersten Gastgeberin. "Das ist meine erste Gastgeberin, sie heißt...". Noch ehe ich den Satz vollenden enden, sagt sie " Rosanna !". Ich schaue sie an. Mir fehlen die Worte. Sie muss laut lachen, sagt: "Ich kenne Rosanna, wir arbeiten zusammen in einem Büro. Sie war vor zwei Tagen auch bei meinem Geburtstag. Wann bist Du denn bei ihr gewesen?" "Montag", sage ich. Ich schlage die Hände über den Kopf und denke mir, das gibt es doch nicht. Wieviele Zufälle dieser Art begegnen einem Menschen wohl normalerweise während seines ganzen Lebens? Dreimal, viermal? Naja, ich hatte in den vergangenen 80 Tagen gleich vier Mal unglaubliche Zufallsbegegnungen. Die ersten drei können gerne in einem meiner vorherigen Blogeinträge ( "Der Zufall schlägt gnadenlos zu" ) nachgelesen werden. Ich erzähle Daniela davon und auch sie findet es unheimlich. Sollte einer der Blogleser eine logische Erklärung dafür haben, warum diese abnormale Häufung von Zufällen während meines Projektes auftritt, dann findet er in mir einen dankbaren Abnehmer dieser Erläuterung. In diesem Sinne (wir sehen uns alle bestimmt irgendwann!), Daniel P.S. Diesen Text schicke ich gerade übrigens vom Flughafen Porto aus raus. Habe noch ein wenig Aufenthalt bis mein Flieger nach Frankfurt geht. Kann irgendwie noch nicht glauben, dass ich in wenigen Stunden Zuhause bin.
Der Zufall schlägt gnadenlos zu? Was will ich Euch damit sagen? Naja, ich will es mal so ausdrückend: Langsam machen mir die vielen Zufälle während meiner Reise etwas Angst. Ich versuche in den kommenden Zeilen, diese Zufälle genauer zu beschreiben. Ich hoffe, Ihr werdet aus meinen Beschreibungen schlau. Noch ein Satz zum Erfahrungsbericht aus Neuseeland: Den muss ich leider aus den USA nachliefern. Ich sitze hier in einem Internet-Café auf den Cook Inseln und hier wird nach Megabyte abgerechnet. Das Hochladen der Fotos würde mich einfach zu viel kosten. Ich bitte um Verständnis. Zufall Nr. 1?: In Südafrika komme ich bei einem Mann unter, der mir von seiner langjährigen Affäre berichtet. "18 Jahre lang habe ich in der Woche mit ihr gelebt, am Wochenende mit meiner Frau", erzählte er mir. Nun hätten er und seine Geliebte sich allerdings getrennt. Mehr hat er mir nicht wirklich erzählt. Kein Foto. Kein Name. Kein Alter. Als ich mich fast zwei Wochen später in Dubai mit meiner Gastgeberin am Meetingpoint treffe, ahne ich noch nicht, welcher Zufall mir begegnen sollte. Als wir im Auto sitzen, erzählt sie mir, dass sie vor etwa einem Monat von Südafrika nach Dubai gekommen sei, weil sie sich von ihrem langjährigen Freund getrennt habe. Sie sei 18 Jahre mit ihm zusammen gewesen. Als sie dann auch noch seinen Namen erwähnt, verschlägt es mir fast die Sprache. "Ich glaube, ich habe bei deinem Ex-Freund auf der Couch übernachtet", sage ich. Ich hole die Kamera raus und zeige ein Foto von ihm und von der Couch. Sie sagt: "Oh, mein Gott. Das ist er. Und das ist auch meine Couch!". Wir beide schauen uns entgeistert an. Tausende Kilometer von Südafrika entfernt, steige ich ausgerechnet in das Auto der Ex-Geliebten eines meiner Gastgeber ein. Nun die Auflösung: Mein untreuer Gastgeber hat mich an einen Freund weiter vermittelt, bei dem ich die Folgenacht auf der Couch verbracht habe. Die Frau meines neuen Gastgebers ist die Schwester meiner Gastgeberin in Dubai. Trotzdem bleibt es ein Zufall - war doch nichts abgesprochen. Zufall Nr. 2?: Ich sitze beim Abendessen meiner Gastgeber in Tokio, der WELTGRÖSSTEN Stadt!!! Meine Gastgeber hatten außerdem noch eine japanische Freundin zum Essen eingeladen. Sie sitzt neben mir am Tisch. Da es schon etwas spät geworden ist, bat ich meine Gastgeber um ihr Telefon, so dass ich meinen nächsten Gastgeber für den Folgetag anrufen kann. Ich wähle die Nummer und Philip (der Typ von der Tee-Zeremonie) meldet sich. "Hi Philip, ich bin es, Daniel, wie komme ich morgen am besten zu Deiner Wohnung", frage ich. Ich wiederhole seine Angaben laut am Telefon und meine japanische Sitznachbarin fuchtelt wie verrückt mit den Händen, fordert das Telefon. Ich reiche es weiter und sie schreit ins Telefon: "PHILIP!!!!! It's me Gaize!". So stellte sich heraus, dass die beiden sich von einer Party von vor sechs Monaten kennen. Klein ist die Welt. Zufall Nr. 3?: Viel kleiner scheint die Welt in Rarotonga zu sein. Achtung, was jetzt kommt, ist echt beängstigend. Ich stehe in der "Whatever bar". Es ist kaum noch Platz vorhanden. Die Bar ist voll. Neben mir steht ein Typ mit dem ich kurz ins Gespräch komme. Wie lange ich auf der Insel bleibe, fragt er mich. Zwei Tage, dann geht es ab nach L.A., erkläre ich ihm. Er sagt: "Ach, die Maschine um Mitternacht? Dann sehen wir uns sicher. Ich bin Crew-Mitglied von Air New Zealand." Gut, DAS kann ja mal passieren, dass man jemanden per Zufall trifft, der die gleiche Maschine zwei Tage später nehmen wird. Aber dann lerne ich nur zwei Minuten später einen völlig anderen Kerl kennen. Garth, der in Rarotonga lebt. Und jetzt ratet mal, wohin der am Samstag um Mitternacht fliegt!!! Doch damit nicht genug: Es stellt sich in unserem Gespräch heraus, dass er einer von drei Couchsurfern auf der Insel ist, der ein Profil auf www.couchsurfing.org hat und ich bereits per E-Mail versucht habe, ihn zu kontaktieren. Da er allerdings bis gestern auf Reisen war, konnte er mir keine Couch anbieten. Jetzt, wo er mich durch puren Zufall kennengelernt hatte, erinnerte es ihn daran, sein Profil zu aktualisieren, so dass seine Couch wieder verfügbar ist. Ich hoffe, Ihr konntet einigermaßen verstehen, was ich hier auf die Schnelle runtergetippt habe. Könnt Ihr eigentlich auch von besonders spektakulären Zufällen berichten? Ich bin gespannt auf Eure Zeilen. Lieben Gruß von den Cook Inseln, Daniel
Die Geschichte über die Öffnung der Mauer muss womöglich umgeschrieben werden. Der italienische Journalist, der Günter Schabowski vor gut 20 Jahren zur Bestätigung der sofortigen Reisefreiheit provozierte, hatte für die entscheidende Frage nach eigenen Aussagen den Tipp von einem SED-Spitzenfunktionär bekommen.
Vor genau zehn Jahren ist "Lola rennt" im deutschen Kino angelaufen. Damit wurde sowohl der deutsche Film wiederbelebt als auch der Berlin-Boom gestartet. Regisseur Tom Tykwer erinnert sich für stern.de an die damalige Hemmungslosigkeit, an kollektive Ekstase und die Macht des Zufalls.
Es ist die pure Langeweile, die Alfred Stieglitz 1907 über die Decks des Ozeandampfers "Kaiser Wilhelm II." streifen lässt. Angeödet von der ersten Klasse findet er auf dem Zwischendeck das Bild seines Lebens.
Alle Ober-Genossen dementieren lautstark, doch sie werden das Gerücht nicht los, dass die SPD-Spitze entgegen aller Bekundungen doch bereit ist, sich mit der Linkspartei einzulassen. Für Hessen könnte das bedeuten: Zufällig regiert die SPD, weil die Linkspartei sie zufällig toleriert.
Auch wenn sich Staats- und Parteichef Jiang Zemin nach 13 Jahren aus seinen Ämtern zurückzieht, wird er doch aus dem Hintergrund weiter über seine Schützlinge die Fäden ziehen. An die Macht kam er durch einen Zufall.
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von yogibear42:
Gibt es echten Zufall?
von KggKai29:
Wo kann man Bananenblüten kaufen? Habe durch Zufall ein Rezept für gebratene Bananenblüten gefunden.
von rrankewicz:
Bei welcher Sportart spielt Zufall die größte Rolle?
von Gast 24166:
könnte beweisen, dass es im zufall eine struktur gibt die diese dann aufhebt.wäre es gut diese zu veröffentlichen ?
von rrankewicz:
Bei welcher Sportart spielt Zufall am wenigsten eine Rolle?
von fuber2424:
Wie gelingt mir Pfannkuchenteig garantiert? Bei mir ist das jedes Mal Zufall.
Deng Xiaoping Grefrath Günter Schabowski Hammer Jiang Zemin Koalition Kopfwelten Linkspartei Mirco New Economy Oliver Pocher Papst Peter Hertel Prinzessin Diana Raumtransporter Wahlkampf Werner Heisenberg
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