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Zyniker

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Lifestyle
Lifestyle
Letzte Gratis-Witze von Harald Schmidt

Schmidt schleicht sich. Und am Freitag wurde noch einmal auf schmerzliche Weise deutlich, warum. Am Vormittag kam die Quote für seine letzte Sendung am Abend zuvor: Nur 660 000 Menschen wollten den historischen Abschied bei Sat.1 miterleben.

Neue Show für Matthias Opdenhövel
Neue Show für Matthias Opdenhövel
Einer für alles

Gelockt wurde er mit der "Sportschau", jetzt darf er auch in der Primetime ran: Matthias Opdenhövel moderiert heute mit "Opdenhövels Countdown" seine erste Spielshow in der ARD - und droht sich der Zahnlosigkeit seines neuen Arbeitgebers anzupassen.

Web-Kampagne
Web-Kampagne "IsraelovesIran"
Als Israel sich in Iran verliebte

Es klingt wie ein Märchen. Israelis und Iraner nutzen das Internet, um sich ihrer Zuneigung zu versichern. Gegen einen drohenden Krieg. Ist das naiv oder eine neue Macht von unten?

"In the Land of Blood and Honey"
Die Schöne und der Krieg

Hollywoodstar Angelina Jolie versucht sich als Regisseurin. Ihr Thema sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Doch fällt es schwer, zwischen Showbiz-Ikone und Anliegen zu trennen.

In einem Boot mit Jürgen Drews
In einem Boot mit Jürgen Drews
"Ich bin kein Roy Black"

"Der König von Mallorca" stellt sein neues Album auf einer Bootstour in Berlin vor. Eine gute Stunde lang gibt es kein Entkommen vor Jürgen Drews - und als Entschädigung ein paar unerwartete Wahrheiten über das Leben als Schlagerstar.

"Harald Schmidt Show" bei Sat.1
Die Rückkehr des Großmauls

Seine besten Jahre als Late-Night-Talker hatte Harald Schmidt bei Sat.1. Jetzt kehrt der Entertainer nach einem Gastspiel bei der ARD wieder zu seinem alten Sender zurück. Ein riskantes Unterfangen - heute Abend geht es los.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Von A bis Z.....Heute : C

Fragte mich bei einem Workshop doch vor gar nicht all zu langer Zeit, in einem unbekannten Land, eine etwas verunsicherte Teilnehmerin – inspiriert durch das Thema eines kleinen „Nebenscharmützels“ in Sachen Smalltalk am Rande – ob sie, als Anfängerin und „Rookie“, um sich fotografisch weiter zu entwickeln, eine Mitgliedschaft in einer „Bildergemeinschaft“ anstreben solle? Wie ein Lungenfisch nach mehreren Jahren der völligen Stasis im ausgedörrten Schlamm beim ersten Durchsickern des Regens, werden jetzt wahrscheinlich die, in den Tiefen des Internettümpels schlummernden, Pixelhyänen erst das eine Auge, dann das andere mit anzuckender Speicheldrüse im Gefolge diese Frage lesen und die Witterung aufnehmen. Bzw. sich denken, dass da genau der richtige gefragt wurde. Ich muss aber leider schon wieder flammende Herzen gar arg enttäuschen, wenn ich kundtue, was ich darauf spontan erwiderte. „Nur zu!“ Schwer Bildergemeinschaft geschädigte werden mir nun niedrigste Arglist unterstellen und Mitleid mit der Dame haben, sobald sie in dieses Haifischbecken ohne angemessene Harpune gestoßen werden sollte. Aber ich hatte ja angekündigt, es sachlich zu probieren. Klappt bis jetzt ja mit mäßigen Erfolg, meint ihr? O.k., dann nochmal zurück auf Anfang. Also fast. Wie man das so schön in der Schule gelernt hat – wenn man nicht gerade alle Reclamheft-Fronten mit mannigfaltiger Comic-Kunst verzierte – ist der einzige Weg dahin, der Problemaufsatz. Vielleicht besser bekannt als „Erörterung“. Das Finden eines Standpunktes zu einer Fragestellung mit Hilfe der argumentativen Darlegung. ( Anm. d. Verf. : Wohlwissend, dass eine Erörterung nach klaren Strukturregeln in Aufbau und Abfolge definiert ist, nehme ich mir die „künstlerische Freiheit“ dieses Konstrukt zu meinen Gunsten in Nuancen umzugestalten. Das nur am Rande. ) Die Fragestellung also nochmal: „Bringt es einem Foto-Anfänger etwas, sich in einer Community anzumelden?“ Eine etwas vorschnelle Antwort in Form einer Fast-Gegenfrage wäre, dass es darauf ankäme, was man sucht. Sicher ist diese Gegenfrage auch legitim, aber beendet die Diskussion, bevor sie begann und führt auch von der eigentlichen Antwortfindung weg. Mit Sicherheit gibt es nämlich durchaus einige Pro-Argumente. Wie es auch einige Contras gibt. Klar ist in jedem Fall, dass mit dem Eintritt in diese (C wie...) Community ein eigner Kosmos betreten wird, in dem sich (erstmal augenscheinlich) Gleichgesinnte „treffen“, um sich, bezogen auf ihre geteilten „Leidenschaften“, auszutauschen. Was hat man aber nun in diesem Kosmos zu erwarten? Was zu beachten? Was zu ignorieren? Im Grunde spiegelt die Zusammensetzung einer solchen Community alle „Schubladen“ einer „normalen“ Gemeinschaft wieder. Stereotypen jedweder Art begegnen einem dort. Die freundlichen Neuanmeldungs-Begrüßer, die stummen Neuanmeldungs-Skeptiker, die selbsternannten Blockwarte, die sachlichen Fakten-Besprecher, die emotionalen Enthusiasten, die Zyniker, die Ironiker. Visionäre, Weichhirne, Hardliner, Choleriker, Klugscheisser, Polizei-Anrufer und Dauerverklager. Misanthropen und Nervensägen, Nichtsmerker, Zwischen-den-Zeilen-Leser und den Alles-Sowieso-Wisser. Fotografen, Hobbyisten, Kamerageile und Regelignorierer. Dogmatiker, Schulmeister, Künstler und solche, die sich dafür halten. Akademiker und Nur-Macher. Neidlappen und Alles-5-Sterne-Plus-Finder. Hüftsteife und Dauerlockere. Profilneurotiker und Design-Schnösel. Hab ich wen vergessen? Was aber sofort klar wird, ist die Tatsache, dass es dort aufgrund des Kaleidoskopes an Charakteren natürlich zu ganz unterschiedlichen Begegnungen kommen kann. Nur drängt sich dabei wieder die Frage auf, was einem das bringt, wenn man etwas in Sachen Fotografie erfahren will? Wirklich bringen tut einem das nicht unmittelbar etwas, also in Bezug auf das Bedürfnis, sich technisch oder bildnerisch weiter zu entwickeln. Aber man ist ein wenig vorbereitet, auf das was einem „passieren“ kann, wenn man sich zwischen all dieses „Leuten“ bewegt. Was also genau, sollte dann dabei von Vorteil sein, sich dort „umher zu treiben“? Sicher ist, dass man (weitestgehend) Leute trifft, die das gleiche Hobby haben. Und man kann sich relativ umkompliziert mit seinen eignen Werken einer Diskussion stellen. Online-Sein verkürzt die „Dienstwege“ und ermöglicht – je nach Forum – schon fast Chat-ähnliche Bildbesprechungen. Betrachter unterschiedlicher „Couleur“ tummeln sich und werden sich äußern. Da kommt es dann häufig auf die eigne emotionale Tagesform an, wie man das geschriebene Wort des Gegenübers interpretiert. Mit dem falschen Fuss aufgestanden, kann ein kritischer Kommentar zum Porträt – welches womöglich noch jemanden des persönlichen und geschätzten Umfeldes zeigt – schon mal zu Magenverstimmung und im besonders zielsicher wundpunkt-orientierten Fall zu Finger-Tourette führen und in Null-Komma-Nix ist der schönste Streit entfacht. Also auch hier deswegen die Devise. Immer bedenken, dass man sich im Internet bewegt und dort machen die Leute Sachen, die sie sich sonst nicht trauen. Andere Vorteile, die sich einem offenbaren können, treten leider nicht so offensichtlich und unmittelbar zu Tage. Häufig ist eine Wenn-Dann-Verknüpfung notwendig, um entsprechenden Nutzen aus der Online-Präsenz zu ziehen. Wenn man selber viel „unterwegs“ ist, kommentiert und Fragen stellt, dann setzt irgendwann der „Reflux“ ein und die Leute, werden sich mit den eignen Werken auseinandersetzen. Vielleicht. Kommt dann eben ganz stark darauf an, wessen Bilder man sich so ausgesucht hat, um ins alltägliche Geschehen einzugreifen. Erwische ich den selbstverliebten Choleriker und formuliere aus einer gewissen Tippfaulheit nicht bauchpinselt, sondern Füllwort reduziert, hat man alsbald ziemlich unsachliches Zeug auf seinem Bildschirm zu lesen. Und nicht nur, dass sich der „Unverstandene Welt-Künstler“ zu Wort meldet, nein, seine Satelliten-Zyniker fallen Jubelperser gleich mit ein ins Revanche-Lied und man hat die Ultras wachgemacht. Von da ab – sollte mal der Fall eintreten, dass ein eignes Bild sich einem öffentlichen Voting stellt – kann man davon ausgehen, dass nur aus reiner Boshaftigkeit alles Register gezogen werden, Neid und Missgunst hektoliterweise über andere auszuschütten. Sicher erkennt man nach kurzer Zeit, dass es immer die selben „Spezis“ sind, von denen man sich echt fragt, ob die IMMER online sind. Aber wer als Lebensversager was auf sich hält, wählt die Flucht in die virtuelle Gemeinschaft, wo er Profilneurosen hätscheln und sich rechtsbeugend und scheinbar konsequenzenlos aggressive Neigungen hingeben kann. Dort ist er der kleine Kaiser, der durch seinen Nero-Daumen über Gedeih und Verderb andrerleuts Bilder entscheiden kann. Völlig losgelöst von wirklich realexistierenden Belangen. Einfach, weil´s geht. Hat man dann den Fehler gemacht, und mit einer eher bauchgesteuerten Bemerkung die Büchse der Pandora geöffnet, gibt es für die Fleischwölfe in solch einer Community kein Halten mehr. Neben den öffentlichen Schmähschriften werden dann „PN´s“ geschrieben, die es in sich haben. Lässt man sich nur ein einziges Mal dazu hinreissen, darauf etwas zu erwidern, findet man die falsch zitierten eignen Worte bis hin zu völlig frei erfundenen Passagen als öffentliche Anmerkungen an Stellen, wo sie nicht hingehören. Einfach, um dem Gegenüber eins reinzuwürgen. Haben sich Gruppen erstmal auf jemanden eingeschossen, wird schnell aus virtuellem Mobbing, reales. Wusste man vorher noch nicht, dass man psychisch labil ist, diese Herrschaften setzen alles daran, das Testprogramm minutiös an ihrem Opfer zu zelebrieren. Vor Intrigen, Schmähschriften, Falschaussagen, Beschuldigungen, bis hin zu versuchtem Rufmord und öffentliche Beleidigungen der Person selber und/oder deren Angehörigen oder gar bei Arbeitgebern schreckt dann, sich selber in eine Art Blutrausch diskutiert, der selbsternannte Platzhirsch nicht zurück. Richtig spannend wird es dann, wenn sich die Obrigkeit in Form der sog. „Admins“ einschaltet. Zum einen, weil sie es müssen, damit da nicht wirklich alle durchdrehen. Zum anderen, weil sie es wollen, weil sie unter Umständen, auch gerne unter dem Deckmantel der „offiziellen Aufgabe“ bestimmte Leute einfach mobben, beschneiden oder gar versuchen, die Entsorgung bestimmter „User“ zu ihrem persönlichen Kreuzzug erklären. Und weil es hinter den Kulissen Seilschaften gibt, von denen man nur ahnen kann, ist man schneller abgesägt als man Mehrfeld-Zonenmessung sagen kann. Jetzt sei das Argument gebracht, dass einen das völlig am Allerwertesten vorbei gehen könne, was die Leute da untereinander für schwachsinnige Fehden führen, weil sie HARTZ-IV-gestresst oder potenzminimiert Ersatzbefriedigungen suchen. Es ging ja um den Plan, das eigne Schaffen irgendwie zu fördern und zu entwickeln. Ein schöner Plan, der allerdings völlig ausser Acht lässt, dass die anderen (oben erwähnten) nun mal auch da sind. Und man kommt an denen einfach nicht vorbei. Man kann sie ignorieren. Bis zu einem gewissen Punkt. Und über kurz oder lang setzt dann der immer wiederkehrende Exodus der Gefrusteten ein, die das „Betätigungsfeld“ Community abwinkend hinter sich lassen. Vor diesem Hintergrund, möchte ich meine erste Antwort kurz ergänzen, auf die Frage, ob es einem etwas bringt. „Nur zu! Aber bringen tut es am Ende nichts. Ausser, dass du etwas über die Menschen gelernt hast. Nicht über Bilder!“ Und damit ist die Gegenfrage doch erlaubt. Es kommt nämlich drauf an, warum man selber dort sein will. In diesem Sinne Es grüßt diesmal ohne Bilder....der Papendieck

Echo 2008
Echo 2008
"Ich hab das Dreckscheißding verdient"

Wirklich freundlich ist die Stimmung beim Echo eigentlich nie. Mit der 17. Verleihung des deutschen Musikpreises in Berlin ist die Stimmung jedoch im Eiskeller gelandet. Nur Mark Medlock machte dem sonst so gehassten Dieter Bohlen eine ungestüme Liebeserklärung.

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