Mangas werden im Westen immer populärer. Grund genug, wenigstens einige Grundbegriffe rund um das Kulturphänomen kennenzulernen.
Liebe.
Animiert. Im Westen allgemein für japanische Zeichentrickfilme verwandt.
Schimpfwort: Dummkopf, Arschloch.
Suffix für -baby oder -schatz. Verniedlichungszusatz.
Bezeichnung für die Figuren, Charaktere der Handlung
Kinderkörper.
Ein ernster, bis dunkler Ton herrscht vor. Kann menschliche Tragik, den Tod einer Figur, aber auch ein Blutbad bedeuten.
Manga sind in Japan unglaublich beliebt und stellen dort die weitaus größte Anzahl an Magazinen, Heften und Büchern dar. Häufig werden Mangas als billige Zeitschriften hergestellt, die aber das Format eines Telefonbuchs erreichen können. Die Magazine erscheinen meist wöchentlich und enthalten Mangas von unterschiedlichem Stil, Inhalt und Serien.
Mangas, die von Fans geschrieben werden.
Japanisch für Ausländer
Erstmals verwendet wurde der Begriff Manga 1814 von dem Holzschnittkünstler Katsushika Hokusai, der unter der Bezeichnung eine Reihe von Skizzenbänden auflegte. Nachdem der Begriff zwischenzeitlich nicht sehr gebräuchlich war, wurde er 1899 von dem Zeichner Kitazawa Rakuten wieder aufgegriffen, der unter diesem Titel eine Sammlung seiner Karikaturen herausgab. Von da an setzte sich die Bezeichnung nach und nach in der Alltagssprache durch.
Mangas mit erotisch bis pornografischen Inhalt. Teilweise werden westliche Grenzen in Sachen Vergewaltigung und Sadismus deutlich überschritten.
Niedlich. Ein niedlicher Charakter ist für die meisten Mangas unverzichtbar.
Das Wort »Manga« setzt sich aus den beiden Kanji »Man« (= komisch, witzig) und »Ga« (= gezeichnetes und gedrucktes Bild) zusammen, ist in seiner Bedeutung dem Begriff »Comic« sehr ähnlich. In Japan versteht man unter Manga alle Comics. Im Westen versteht man jedoch ausschließlich Comics japanischer Herkunft.
Mangazeichner bzw. -zeichnerin.
Japanische Mangas sind durchweg schwarz-weiß.
»Zuhause«. Kann aber auch eine Bezeichnung für Spinner und Freaks sein. In Japan bezeichnet Otaku auch einen Fan, der den Bezug zur Realität verloren hat.
Anrede. Entspricht in etwa Herr oder Frau
Mädchen. Auf Bishojo erweitert: hübsches Mädchen. Shojo- Mangas sind speziell für Mädchen gemacht. Beispiel: Sailor Moon.
Junge. Auf Bishonen erweitert: hübscher Junge. Shonen- Mangas sind speziell für Jungen gemacht. Beispiel Dragonball.
Sprechblasen sind ein graphisches Gestaltungsmittel und erzeugen je nach Gestalt bestimmte Stimmungen und Atmosphären. Während Schreie von einer gezackten Sprechblase eingefasst werden, umschließt einen ruhigen Text eine rundliche Sprechblase, ein angsterfüllter Text wird von einer zitternden Linie umrissen.