Er ist der Star des Abends beim "Deutschen Radiopreis" in Hamburg: Robbie Williams. Dabei singt er nicht einmal, sondern überreicht lediglich den Award für die "Beste Innovation" im deutschen Radio.
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Dabei soll er nur einen Preis überreichen, und zwar den für die ‚beste Innovation’ im deutschen Radio. Was das sein soll, dürfte Robbie eher wurscht sein. Ihm geht’s –das gibt er offen zu- ums Geschäft. O-Ton: Robbie Williams, Popstar „A record is coming out...// „Eine neue Platte kommt raus, und ich will, dass die Radioleute sie spielen. Deshalb bin ich hier, um Danke zu sagen – und bitte, spielt mich im Radio!“ Auch dezenter Frust klingt an, über die Robbiemania am roten Teppich. Da kommt man schon in den hintersten Winkel des Hamburger Hafens, und niemand schaut so richtig hin. O-Ton: Sasha, Musiker „Alle machen so einen Buhai um Robbie Williams. Finde ich okay, aber muss nicht, wir haben auch ganz gute Leute.“ O- Ton: Helmut Zierl, Schauspieler „Ja, ich bin in einem erlauchten Kreis und bin selbstbewusst genug zu sagen, da gehöre ich auch hin. Ab heute.“ Für ihn gilt das schon lange. Udo lässt Robbie Robbie sein und wettert lieber gegen Kommerz-Radio. O- Ton: Udo Lindenberg, Musiker „Ich träume davon, dass auch DJ's selber entscheiden können, was sie auflegen und so, sich nicht immer sklavisch an Playlisten halten müssen und so, und immer auf Nummer sicher, dass bloß keiner abschaltet, wegen der Werbekohle und so.“ Gegen Werbekohle und Playlisten sagt Robbie Williams lieber nichts. Schließlich will er nur 'Danke' sagen. Beim „Deutschen Radiopreis 2012“ in Hamburg. Schließen
Bei der Kür der besten Radiomacher des Landes stellt Robbie Williams die Preisträger in den Schatten. Trotzdem ernennt der Brite eigenhändig einen Deutschen zum "coolsten Mann" des Abends.
Deutscher Radiopreis 2011 Geht ins Ohr, bleibt im KopfBarbara Schöneberger träumt von einer Karriere im Radio. Manfred Breuckmann und Sänger Herbert Grönemeyer erhalten Sonderpreise. Bei einer Gala in Hamburg haben öffentlich-rechtliche und private Hörfunksender zum zweiten Mal den Deutschen Radiopreis verliehen.