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Bisher hat Hartmut Mehdorn vehement bestritten, dass die Deutsche Bahn bei internen Datenabgleichen gegen Gesetze verstoßen hat. Nun legt der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix einen Bericht vor, der den Behauptungen des Bahnchefs widerspricht. Nach Medienberichten bezweifelt Dix, dass private Kontodaten von Mitarbeitern auf legalem Weg beschafft wurden.
Google hat die Datenschutzbestimmungen für seine 70 Internet-Dienste zusammengelegt - und will auch die Nutzerdaten unter ein Dach bringen. Datenschützer sind entsetzt.
Hochmut kommt vor dem Fall: Erst veralberte Superstar Usain Bolt vor dem Start zum 100-Meter-Finale seine Gegner, dann leistete er sich einen Fehlstart und schied aus. Sein Plan war ein anderer.
Sie übertragen unverschlüsselt persönliche Daten und spähen ungefragt Adressbücher aus: Etliche beliebte Smartphone-Apps haben nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest teils gravierende Datenschutz- und Sicherheitslücken.
Bahnchef Hartmut Mehdorn wird in der Spitzelaffäre aus diversen Lagern hart angegangen. Seine Attacke auf den Berliner Datenschutzbeauftragten geht nach hinten los, Kanzlerin Angela Merkel fordert eine lückenlose Aufklärung. Und ein neuer möglicher Verstoß gegen den Datenschutz beschäftigt den Konzern.
Die Datenpanne bei dem sozialen Netzwerk SchülerVZ, bei der Daten von rund 1,6 Millionen Nutzer ausgelesen worden waren, ist offenbar noch größer: Ein weiterer Datensatz mit mehr als 100.000 Einträgen wird gerade von Verbraucherschützern überprüft. SchülerVZ sagt, die Sicherheitslück sei längst gestopft.
Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder haben von der neuen Bundesregierung eine Generalüberholung des Datenschutzrechts verlangt: Die aus den 1970er Jahren stammenden Bestimmungen müssten an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden.
Der vom stern enthüllte Spitzel-Skandal bei der Bahn weitet sich aus: Nach Informationen von stern.de hat die Bahn vor dem Verkehrsausschuss des Bundestags zugegeben, in dem Projekt "Babylon" bei 173.000 Mitarbeitern und 80.000 Lieferanten Daten "gescreent" zu haben.
Die Deutsche Bahn ließ im Kampf gegen Korruption möglicherweise weitaus mehr Mitarbeiter bespitzeln als bislang bekannt.
Die Spitzelaffäre bei der Deutschen Bahn hat möglicherweise größere Ausmaße als bislang bekannt. Nach Informationen des stern prüft der zuständige Datenschutzbeauftragte, ob sogar zehntausende Mitarbeiter ausgespäht wurden. FDP und Union sind empört - vor dem Verkehrsausschuss muss die Bahn am Mittwoch Rede und Antwort stehen.
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