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Wenn die Bienen von der Erde verschwinden

Wenn es keine Bienen gäbe, würde es auf unseren Tellern ziemlich leer aussehen. Doch weltweit kommt es vermehrt zum Bienensterben. Markus Imhoof versucht dem Verschwinden auf den Grund zu gehen.

Bienen fallen nicht groß auf. Emsig fliegen sie von Blüte zu Blüte und wieder zurück zu ihrem Volk. Was sie in ihrem Stock produzieren, landet als Honig auf dem Frühstückstisch. Ein Wunderwerk der Natur - das jedoch in großer Gefahr schwebt, wie der Film "More Than Honey" deutlich macht. Der Schweizer Regisseur Markus Imhoof taucht darin ein in ihre Welt und macht sich auf die Suche nach den Gründen für das Bienensterben, das weltweit um sich greift. Seine Bilder sind so schön wie schockierend. Faszinierende Aufnahmen füllen die Leinwand, etwa von Bienen in der Blüte oder von goldtropfenden Honig-Waben. Die andere Seite sind Bienenhäuser voller toter Tiere oder eine gespenstische, chemieverseuchte Smoglandschaft in China ohne Bienen, in der nun die Menschen die Obstblüten mit der Hand bestäuben müssen.

Der Film rüttelt auf und macht deutlich, wie wertvoll das flüssige Honiggold ist und wie wichtig die Bienen als völlig uneigennützige Bestäuber nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für die ganze Weltwirtschaft sind.

More Than Honey, Schweiz/Deutschland/Österreich 2012, 94 Min., FSK ab 0, von Markus Imhoof

kave/DPA/DPA

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