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Erst Premiere, dann Ehre

"Stars Wars" geht zu Ende - in zehn Kinos gleichzeitig feierte der letzte Teil der Saga nun Premiere. Jetzt geht es für Regisseur George Lucas nach Cannes, wo er einen Ehrenpreis bekommen wird.

Der Regisseur, der in einem Vorort der nordkalifornischen Metropole lebt, freut sich bereits auf seine Reise nach Cannes, wo er an diesem Sonntag den Ehrenpreis der Internationalen Filmfestspiele entgegen nimmt. "Das ist eine große Ehre", sagte Lucas auf dem Roten Teppich in San Francisco. "Ich glaube, sie ehren mich für die die gesamte Saga, für alle sechs Filme. Immerhin habe ich 30 Jahre gebraucht, um dort hinzugelangen."

Vor schärferen Kritiken in Europa fürchten sich der Regisseur nicht, im Gegenteil. "In Europa und Japan bin ich immer schon besser angekommen als in den USA. Irgendwie bin ich hier nicht so beliebt", sagt der Regisseur, der sich nur selten in Hollywood sehen lässt.

"Das ist das Ende"

San Francisco war eine von zehn US-Städten, wo "Star Wars"-Fans bereits eine Woche vor dem Kinostart am 19. Mai "Die Rache der Sith" sehen konnten. Bis zu 1100 Dollar zahlten Besucher für ihre Eintrittskarte und anschließende Partys, unter anderem in New York, Los Angeles, Boston und Miami. Die Einnahmen werden für einen guten Zweck gespendet, darunter Kinderheime und Krankenhäuser. "Statt nur einer Premiere in Hollywood habe ich zehn im ganzen Land laufen, um damit mehrere Millionen Dollar für wohltätige Zwecke zu sammeln", erklärte Lucas.

Der Regisseur ließ keinen Zweifel daran, dass dies wirklich der letzte Teil der Saga ist. "Das ist das Ende", versicherte Lucas. "Die Saga beginnt, wenn Darth Vader neun Jahre alt ist und sie endet mit seinem Tod"

DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo