. .
Film, Kino, DVD
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
22. Januar 2007, 19:21 Uhr

"Der Fälscher" und "Yella" sind dabei

Der Berlinale-Wettbewerb ist komplett: 26 Filme, darunter 19 Weltpremieren, gehen ins Rennen um den Goldenen Bären der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Amerikanische Produktionen dominieren - lediglich zwei deutsche Filme sind diesmal dabei.

In Berlin laufen die Vorbereitungen für die diesjährige Berlinale© Steffen Kugler/DPA

Deutschsprachige Filmemacher sind mit zwei Produktionen im Wettbewerb vertreten, teilte das Festival am Montag mit. Im vergangenen Jahr liefen vier deutsche Filme in der offiziellen Konkurrenz. Christian Petzold ("Gespenster") geht mit "Yella" an den Start. Der Film mit Nina Hoss schildert das Leben einer Frau aus Brandenburg. Der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky ist mit dem unter anderem in Potsdam-Babelsberg gedrehten Film "Die Fälscher" dabei. Mit August Diehl, Devid Striesow und Marie Bäumer erzählt er die Geschichte einer Fälscherwerkstatt, die die Nazis im KZ Sachsenhausen einrichteten.

Die USA sind dieses Jahr mit gleich sieben Filmen in der offiziellen Auswahl, darunter auch Clint Eastwoods außer Konkurrenz laufendes Kriegsdrama "Letters From Iwo Jima". Frankreich ist mit vier Produktionen vertreten. Ihre neuen Filme zeigen André Techiné ("Les témoins"), Jacques Rivette ("Ne touchez pas la hache") und Olivier Dahan ("La vie en rose"). Der Franzose François Ozon präsentiert mit "Angel" einen in englischer Sprache gedrehten Film mit Charlotte Rampling. Aus Großbritannien, China und Südkorea kommen jeweils zwei Produktionen.

Von Clooney bis Lopez

Vor allem die US-Werke bringen wieder viele Stars nach Berlin. Jennifer Lopez und Antonio Banderas kommen für den an der amerikanisch-mexikanischen Grenze spielenden Film "Bordertown". Die Independent-Produktion "When A Man Falls In The Forest" von Ryan Eslinger schildert das Leben einer Gruppe von Menschen in einem Provinzdorf. Es spielen Sharon Stone und Timothy Hutton. Für Robert De Niros zweiter Regiearbeit "The Good Shepherd" (Der gute Hirte) standen Angelina Jolie, Matt Damon und er selbst vor der Kamera. In "The Good German" von Steven Soderbergh spielen George Clooney, Tobey Maguire und Cate Blanchett die Hauptrollen.

Blanchett ist auch in dem britischen Beitrag "Tagebuch eines Skandals" (außer Konkurrenz) von Richard Eyre zu sehen. Der Film mit Judi Dench in der zweiten Hauptrolle ist ein Psychodrama über zwei Frauen, deren aufkeimende Freundschaft eine düstere Wendung nimmt. Ebenfalls aus Großbritannien kommt der Film "Hallam Foe" von David Mackenzie. Jamie Bell spielt darin einen Jungen, der den Verlust seiner Mutter nicht verwinden kann.

Der Brasilianer Cao Hamburger erzählt in "O Ano Em Que Meus Pais Saíram De Férias" (Das Jahr als meine Eltern im Urlaub waren) eine Geschichte aus der Zeit der Militärdiktatur. Der Argentinier Ariel Rotter zeigt mit "El Otro" (Der Andere) einen Film über die Suche nach Identität. Aus Israel wurde "Beaufort" des amerikanischen Regisseur Joseph Cedar eingeladen. Der Film erzählt von der letzten Militäreinheit Israels, die vor dem Abzug aus dem Libanon im Süden des Landes stationiert war.

Als Koproduktion zwischen Südkorea und Frankreich zeigt die Berlinale "Hyazgar" (Desert Dream) von Zhang Lu über ein von der Dürre bedrohtes Dorf im Grenzgebiet zwischen China und der Mongolei. In der chinesischen Produktion "Tu Ya De Hun Shi (Tuya"s Marriage) erzählt Regisseur Wang Quanan von den Bemühungen einer Frau, einen neuen Ehemann zu finden, der sich sowohl um sie als auch um ihren kranken Ex-Mann kümmert. Ebenfalls aus China kommt "Ping Guo" (Lost in Beijing) von Li Yu über die Sehnsüchte und Ängste mehrerer Bewohner Pekings.

DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Berlinale-Gewinnerfilm "Sehr realistisch"

Mit "Esmas Geheimnis" gewann ein Film über die Spätfolgen des Bosnien-Krieges den Goldenen Bären auf der Berlinale. stern sprach mit Monika Hauser, Gründerin eines bosnischen Frauentherapiezentrums, über die Bedeutung des Films. mehr...

Berlinale-Eröffnung Filmbiz lässt Berlins Kasse klingeln

Zum 56. Mal ist die Hauptstadt Gastgeber für das wichtigste deutsche Filmfest, die Berlinale. Durch den Besuch von Stars wie George Clooney oder Sigourney Weaver wächst nicht nur Berlins Glamourfaktor. mehr...

EXTRA Die Berlinale 2006

19 Filme haben sich um den Goldenen Bären beworben - gewonnen hat ein Film aus Bosnien. Gleich drei deutsche Schauspieler wurden ausgezeichnet. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft