Ein Franzose gewinnt die Palme, Benicio Del Torro wird für seine Che-Verkörperung geehrt und dank neu eingeführter Kategorien gehen auch Alt-Recke Eastwood und der deutsche Filmer Andreas Dresen nicht leer aus. Ansonsten: Wenig Sonne, dafür viel Organisations-Chaos bei den 61. Filmfestspielen. Von Bernd Teichmann, Cannes
Der Jubel in Cannes und in ganz Frankreich war groß: Nach 21 Jahren ging der Hauptpreis des Filmfestivals wieder ins Gastgeberland. Das realistische Sozialdrama "Entre les murs" von Laurent Cantet gewann die Goldenen Palme. Bester Hauptdarsteller wurde Benicio Del Toro für seine Darstellung des Revolutionsführers Ernesto Che Guevara.
Wer es einmal auf das Filmfestival nach Cannes geschafft hat, wird meist auch immer wieder eingeladen. Das gilt nicht nur für Regisseur Fatih Akin, der dieses Jahr sogar in einer Jury sitzt. Doch in anderen Bereichen haben Festival und Filmbranche mehr Überraschungen zu bieten. Von Bernd Teichmann, Cannes
Zwei Tage vor seinem Ende ist das Festival bereits in Auflösung begriffen: Man kann die Croisette in weniger als einer halben Stunde überqueren, der Ellbogeneinsatz vor Kinos und Restaurants lässt nach, und Madonna ist auch wieder weg. Zeit für das wahre Kino des Lebens. Von Sophie Albers, Cannes
Schampus zum Film über Armut? Das glitzernde Leben auf der Croisette ist voller Widesprüche. Regisseure und Darsteller haben sich daran gewöhnt. Sie schlemmen Austern, glitzern um die Wette - und zeigen gute Filme. Von Bernd Teichmann
Wer in Cannes als Journalist einen Film sehen will, muss zeitig da sein. Zumal wenn Steven Soderberghs "Che Guevara"-Film auf dem Programm steht. Dessen etwas theorielastiges 268-Minuten-Epos erhielt trotzdem nur spärlichen Applaus. Dafür zeigt Emir Kusturicas Maradona-Doku einen erfreulich fitten Fußball-Gott. Von Bernd Teichmann
Cannes ist ein Festival der Gegensätze. Das hört sich nett an, ist aber viel mehr als der Schritt vom Dunkel des Kinosaals in die grelle Sonne der Côte d'Azur. Eine Odyssee zwischen Clint Eastwood, Spike Lee, Kindersoldaten, Fußball und einem Schlaganfall. Von Sophie Albers, Cannes
Elf Filme, Austern, Modenschau - Halbzeit in Cannes. Jetzt wird es Zeit, einen Favoriten für die Goldene Palme auszurufen. James Grays Romanze "Two Lovers" mit Gwyneth Paltrow vielleicht oder "Three Monkeys", der türkische Problemfilm über eine Ehe, oder etwa die animierte Kriegsdoku "Waltz Wish Bashir"? Von Matthias Schmidt, Cannes
Seit fast 25 Jahren prügelt und ballert sich Jean-Claude Van Damme durch seine Kinokarriere. Doch die Ära der Handkanten-Helden ist vorbei. Zeit für eine ganz reale Transformation des "Universal Soldier", findet der 47-Jährige. stern.de traf Van Damme 2.0 am Strand von Cannes. Von Sophie Albers, Cannes
Wenn der Festivaltag vorbei ist, wenn die Yachten ihre Stege eingeholt haben und der rote Teppich abgefegt ist, gibt es diese kleine Phase der Ruhe in Cannes. Und in der trifft man auf der Croisette seltsame, schöne und auch unglückliche Nachtgestalten. Von Sophie Albers, Cannes
Die Weltpremiere von "Indiana Jones 4" ist das Event in Cannes. 19 Jahre nach dem letzten Abenteuer des peitscheschwingenden Archäologen setzt Harrison Ford den Hut wieder auf. Doch die Rückkehr des Schlangenphobikers ist eine verdammt traurige Angelegenheit. Von Sophie Albers, Cannes
Na, wie ist es so in Cannes? Garantiert die häufigste Frage, die einem vor und während der Festivals, mal neugierig, mal neidisch, gestellt wird. Selbst die Prominenz kann sich, meist gleich zu Beginn jeder Pressekonferenz, diesem klassischen Stimmungserkunder nicht entziehen. Von Matthias Schmidt, Cannes
Drin, drauf und um die Croisette herum: Der dritte Tag des Filmfestivals von Cannes zeigte Catherine Deneuve und Penelope Cruz bei der Liebe, gönnte Jean-Claude van Damme den Neuanfang, verschaffte Mike Tyson einen massiven Auftritt - und langweilte mit Tatu. Von Sophie Albers, Cannes
Ein Franzose gewinnt die Palme, Benicio Del Torro wird für seine Che-Verkörperung geehrt und dank neu eingeführter Kategorien gehen auch Alt-Recke Eastwood und der deutsche Filmer Andreas Dresen nicht leer aus. Ansonsten: Wenig Sonne, dafür viel Organisations-Chaos bei den 61. Filmfestspielen. mehr...
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