Das fängt ja gut an

3. Januar 2013, 16:15 Uhr

Mit gleich zwei großartigen Wohlfühl-Filmen beginnt das Kinojahr. Wem das zu seicht ist, wird mit käuflicher Liebe in Kenia konfrontiert - oder mit Tom Cruise. Von Sophie Albers

"Silver Linings"

Wen Sie kennen sollten: die Darsteller Bradley Cooper ("Hangover"), Jennifer Lawrence ("Die Tribute von Panem"), Robert De Niro ("Der Pate") und Regisseur David O. Russell ("The Fighter")

Die Geschichte in einem Satz: Der bipolare Pat (Cooper) verliert Frau und Job, zieht wieder bei seinen Eltern ein, lernt am Tiefpunkt seines Lebens Tiffany (Lawrence) kennen, die ebenfalls alles verloren hat, und dann wird getanzt.

Geschwister im Kinoversum: "Our idiot Brother", "Vielleicht lieber morgen"

Warum Sie den Film sehen sollten: Weil so eine durchaus kitschige, aber auch smarte Schnulze gleich zu Beginn des Jahres gute Laune macht.

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"The Sessions - Wenn Worte berühren"

Wen Sie kennen sollten: die Darsteller John Hawkes ("American Gangster"), Helen Hunt ("Cast Away - Verschollen") und Willem H. Macy ("Magnolia")

Die Geschichte in einem Satz: Mark (Hawkes) ist 38 Jahre alt, lebt seit einer Polioerkrankung in einer eisernen Lunge und beschließt, sich entjungfern zu lassen, wobei Sex-Therapeutin Cheryl (Hunt) ihm helfen soll.

Geschwister im Kinoversum: "Ziemlich beste Freunde"

Warum Sie den Film sehen sollten: Weil Hawkes und Hunt großartig spielen und man sich nie häufig genug sagen lassen kann, dass man sein Leben bis zu Anschlag leben soll, egal wie gut oder schlecht es einem geht.

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"Paradies: Liebe"

Wen Sie kennen sollten: Regisseur Ulrich Seidl ("Hundestage")

Die Geschichte in einem Satz: Die 50-jährige Wienerin Teresa macht Sexurlaub in Kenia und verliebt sich in Mungo, der in ihr nur einen Geldautomaten sieht.

Geschwister im Kinoversum: "In den Süden" mit Charlotte Rampling

Warum Sie den Film sehen sollten: Weil Seidl mal wieder die heftigsten Bilder findet, um Dinge zu zeigen, die traurig, aber wahr und ein Teil unserer Gesellschaft sind, über den niemand redet.

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"Jack Reacher"

Wen Sie kennen sollten: die Darsteller Tom Cruise ("Top Gun, Mission: Impossible"), Richard Jenkins ("Burn After Reading") und Rosamund Pike ("Stolz und Vorurteil")

Die Geschichte in einem Satz: Der Sniper James Barr soll in Pittsburgh auf offener Straße fünf Menschen erschossen haben, anstelle eines Anwalts verlangt er nach der Ein-Mann-Armee Jack Reacher (Cruise).

Geschwister im Kinoversum: Alle anderen Tom-Cruise-Filme der vergangenen Jahre.

Warum Sie den Film sehen sollten: Nur wenn Sie ein Tom-Cruise-Fan sind.

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Kinotrailer: "Silver Linings" Kinotrailer "Silver Linings"
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