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19. Februar 2012, 03:02 Uhr

Siegerfilm kommt aus Italien

Der italienische Film "Caesar Must Die" ist der überraschende Gewinner der 62. Berlinale. Die Halbdoku bekommt den Goldenen Bären für den besten Film.

Das Video im Wortlaut: Der italienische Film „Caesar Must Die" – „Cäsar muss sterben“ der Brüder Paolo und Vittorio Taviani ist der überraschende Gewinner der 62. mehr...

Berlinale. Jeder will dem Gewinner als Erster gratulieren. So klingelt während der Gewinner-Pressekonferenz auch gleich zweimal das Handy von Vittorio Taviani. Oton Vittorio Taviani – Goldener Bär für den besten Film:“Ich weiß nicht, wie ich es ausmachen kann. Ahh, jetzt, jetzt, jetzt. Also jetzt habe ich ausgemacht.“ Die halbdokumentarische Produktion über eine Shakespeare-Inszenierung von Häftlingen in einem römischen Gefängnis wurde am Samstagabend mit dem Goldenen Bären für den besten Film ausgezeichnet. Oton: Paolo Taviani – Goldener Bär für den besten Film: „Das ist ein sehr wichtiger Preis für uns, vielleicht der wichtigste von allen, wenn wir hier überhaupt eine Wertung vornehmen müssen. Aber es ist deshalb sehr wichtig, weil dieser Film, ein Film ist, der anders ist als die anderen. Auch für uns war das ein neuer Film. Der Ort, wo wir gefilmt haben, den Text, den wir verarbeitet haben und die Schauspieler, die wir benutzt haben, die Häftlinge und Gefangene waren.“ Als Favorit galt vor der Verleihung "Barbara". Den Hauptpreis erhielt Christian Petzold zwar nicht, aber er wurde als bester Regisseur mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Petzold hat allerdings noch niemanden angerufen. Oton Christian Petzold – Silberner Bär für die beste Regie: „ Ich müsste wahrscheinlich meine Mutter mal anrufen. Aber das mache ich irgendwie morgen mal. Eine Widmung...ich würde sagen den Bären habe ich auch ein bisschen repräsentativ bekommen für die ganze Arbeit, die ich mit diesem Team und diesem Cast, nicht nur bei dem Film „Barbara“ hatte.“ Als beste Darstellerin wurde die 15-jährige Laien-Schauspielerin Rachel Mwanza für ihre Rolle als afrikanische Kindersoldatin in dem Film "War Witch" geehrt. Der Silberne Bär für den besten Darsteller ging an Mikkel Boe Fölsgaard. OT Mikkel Boe Fölsgaard- Schauspieler:“ Am Montag bin ich wieder in der Schule, werde Stepp tanzen und es wird sich jetzt erst mal nicht viel ändern. Ich habe noch vier bis fünf Monate Schule vor mir und dann werde ich ab August Theater spielen und dann werden wir weiter sehen.“ Der Schauspieler wurde für seine Rolle in dem dänisch-internationalen Historiendrama "Die Königin und der Leibarzt" ausgezeichnet. Für denselben Film erhielten Nikolaj Arcel und Rasmus Heisterberg den Drehbuch-Preis. 18 Filme waren im Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären. Insgesamt wurden knapp 400 Filme gezeigt.

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