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Berlinale wartet mit internationalen Filmstars auf

Mit mehr als 400 Filmen und einer Reihe von Weltstars lockt die Berlinale 2017 ihre Besucher an. Zur Eröffnungsgala am Donnerstagabend erschienen unter anderem Maggie Gyllenhaal und Iris Berben.

Berlinale lockt mit Stars wie Richard Gere

Bei der Berlinale wird auch Richard Gere zu Gast sein, der am Donnerstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen wurde.

Berlin ist seit Donnerstagabend wieder im Kinofieber. Die Eröffnung der 67. Berlinale bringt in den kommenden Tagen fast 400 Filme in die Kinos der Hauptstadt. Mit dabei sein werden zahlreiche internationale Stars der Filmbranche. Zur Eröffnungsgala kamen bereits viele Promis aus dem In- und Ausland wie Iris Berben oder Jury-Mitglied Maggie Gyllenhaal. Festivaldirektor Dieter Kosslick zeigte sich erfreut über die große Anzahl deutscher Filme im Programm.

Gut gelaunt präsentierte sich die Jury unter dem Vorsitz des niederländischen Regisseurs Paul Verhoeven auf dem roten Teppich. Er hoffe auf unterschiedliche und kontroverse Filme, hatte der Filmemacher vor Beginn des Festivals gesagt. Als deutsche Vertreterin gehört die Schauspielerin Julia Jentsch der Jury an. Als Eröffnungsfilm wurde das französische Werk "Django" über das Leben des Gipsy-Gitarristen Django Reinhardt gezeigt.

Deutsche Prominente und Politiker mit von der Partie

Auch viele andere Promis wie die deutschen Schauspieler Mario Adorf, Heike Makatsch, Sandra Hüller und die Belgierin Cécile de France sowie die Filmemacher Wim Wenders und Volker Schlöndorff kamen. Aber auch Politiker wie die grüne Vize-Bundestagspräsidentin Claudia Roth oder Berlins früherer Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gaben sich die Ehre. Dessen Nachfolger Michael Müller (SPD) hielt ebenso wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), Kosslick und Verhoeven eine Eröffnungsrede.

Festival-Leiter Kosslick sagte vorab im Deutschlandfunk, er freue sich, "dass wir gute deutsche Filme auf der Berlinale haben". Im Programm seien 72 Produktionen aus Deutschland. Zum Gesamtprogramm sagte er, dass viele Filme "sehr viel Poesie" und auch "ein Maß an Humor" beinhalteten und einen Ausweg böten. Es sei das "stille geheime Thema" dieser Berlinale, dass die Menschen darüber nachdächten, dass die großen Systeme versagt hätten und Populisten nach oben gekommen seien.

Bei der Berlinale gibt es auch Preise zu vergeben

Im Zentrum der Berlinale steht der Wettbewerb um die Hauptpreise Goldener und Silberner Bär, um die in diesem Jahr 18 Filme konkurrieren. Im Rahmen des nach eigener Darstellung größten Publikumsfestivals der Welt werden binnen elf Tagen insgesamt fast 400 Filme aus 71 Ländern gezeigt.

Zum Festival werden in Berlin noch zahlreiche Weltstars erwartet. Unter anderem haben sich Penélope Cruz, Richard Gere, Ethan Hawke, Hugh Jackman, Sienna Miller, Stellan Skarsgard und Robert Pattinson angekündigt. Aus Frankreich wird etwa Catherine Deneuve erwartet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) traf sich am Donnerstag bereits mit Hollywood-Star Richard Gere im Kanzleramt zu einem Gespräch. Inhalt des Treffens sei die Lage in Tibet gewesen, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert über Twitter mit. Gere besuchte Merkel in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der International Campaign for Tibet. Konkrete Inhalte des Gesprächs wurden nicht bekannt.

Angela Merkel spricht mit Richard Gere über Tibet

mrk/AFP
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