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"Als Cinderella hätte ich mich liften lassen müssen"

Gut gelaunt hat Hollywoodstar Cate Blanchett ihren neuen Film "Cinderella" auf der Berlinale vorgestellt. Die böse Stiefmutter habe ihr dabei viel besser gelegen als die Hauptrolle.

Die gut gelaunte böse Stiefmutter: Cate Blanchett bei einer Pressekonferenz zum Film "Cinderella" während der Berlinale

Die gut gelaunte böse Stiefmutter: Cate Blanchett bei einer Pressekonferenz zum Film "Cinderella" während der Berlinale

Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett, 45, hat ein Herz für die deutsche Hauptstadt. "Ich liebe Berlin", sagte die Australierin am Freitag bei der Berlinale. Sie ergreife jede Gelegenheit, dorthin zu reisen. Über Weihnachten habe sie gerade mit ihrer Familie einige Wochen in der Stadt verbracht. Bei dem Filmfestival war Blanchett in Kenneth Branaghs "Cinderella" zu sehen. Sie spielt die böse Stiefmutter, nicht die Titelrolle des jungen Aschenputtels. Dafür hätte sie sich liften lassen müssen, wie Blanchett mit einer Geste scherzte.

"Cinderella"-Darstellerin Lily James, 25, sagte über die prachtvollen Kostüme von Sandy Powell: "Natürlich spielen die Kleider fast mehr als man selbst." Aber die Kostüme seien auch unbequem gewesen. Ihre Kollegin Helena Bonham Carter, 48, witzelte: "Wehe, man musste auf die Toilette."

Shakespeare-Fachmann ("Hamlet") sagte, er habe bei dem Stoff der Gebrüder Grimm an König Lear gedacht. Bei "Cinderella" faszinierte ihn der Mut, die Freundlichkeit und die psychologische Modernität. Das Publikum der ersten Berlinale-Vorführung war von dem außer Konkurrenz laufenden Film sehr angetan. Kinostart ist am 12. März.

ono/DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo