Der Regisseur Steven Soderbergh geht mit fast brachialer Arbeitsweise an seine Filme heran. Das sagte er bei der Vorstellung seines Psychothrillers "Side Effects" im Wettbewerb der Berlinale.
Das Video im Wortlaut: Seine Arbeitsweise ist nach eigener Aussage brachial. Starregisseur Steven Soderbergh, der mit "Ocean's Eleven" seinen größten kommerziellen Erfolg feierte, stellt gemeinsam mit Jude Law auf der Berlinale seinen Wettbewerbsfilm "Side Effects" vor. Mehr...
O-Ton Steven Soderbergh, Regisseur: "Ich habe immer versucht jeden Film so anzugehen, als ob er alle Filme zerstört, die ich davor gemacht habe. Und das war eine Art von Film, die ich noch nicht gemacht habe." "Side Effects", ein Thriller über einen Mord und die Pharmaindustrie könnte übrigens auch den vorläufigen Schlusspunkt seiner Karriere markieren. Zumindest ein Sabbatical vom Film hat Soderbergh schön länger angekündigt. O-Ton Steven Soderbergh, Regisseur: "Das letzte was ich machen wollte, wie lange diese Schaffenspause auch dauert, war etwas, was Spaß macht und was man gerne sieht." Der alltägliche Missbrauch von Psychopharmaka und aggressive Werbung für Medikamente als Spaßthema. Sofern es in Soderberghs "Side Effects" auch um Gesellschaftskritik gehen soll, ist davon allerdings nicht viel zu spüren. O-Ton Jude Law, Schauspieler: "Ich nehme nicht mal Kopfschmerztabletten, also ich bin da nicht der richtige um darüber zu diskutieren, weil ich eigentlich gar keine Verbindung dazu habe." Der Thriller, in dem neben Jude Law auch Rooney Mara, Catherine Zeta-Jones und Channing Tatum mitspielen, kommt am 25. April in die deutschen Kinos. Schließen
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