12. Februar 2013, 18:32 Uhr

Regisseur Soderbergh arbeitet nach dem Zerstörungsprinzip

Der Regisseur Steven Soderbergh geht mit fast brachialer Arbeitsweise an seine Filme heran. Das sagte er bei der Vorstellung seines Psychothrillers "Side Effects" im Wettbewerb der Berlinale.

Jetzt bewerten
0 Bewertungen

Das Video im Wortlaut: Seine Arbeitsweise ist nach eigener Aussage brachial. Starregisseur Steven Soderbergh, der mit "Ocean's Eleven" seinen größten kommerziellen Erfolg feierte, stellt gemeinsam mit Jude Law auf der Berlinale seinen Wettbewerbsfilm "Side Effects" vor. Mehr...

O-Ton Steven Soderbergh, Regisseur: "Ich habe immer versucht jeden Film so anzugehen, als ob er alle Filme zerstört, die ich davor gemacht habe. Und das war eine Art von Film, die ich noch nicht gemacht habe." "Side Effects", ein Thriller über einen Mord und die Pharmaindustrie könnte übrigens auch den vorläufigen Schlusspunkt seiner Karriere markieren. Zumindest ein Sabbatical vom Film hat Soderbergh schön länger angekündigt. O-Ton Steven Soderbergh, Regisseur: "Das letzte was ich machen wollte, wie lange diese Schaffenspause auch dauert, war etwas, was Spaß macht und was man gerne sieht." Der alltägliche Missbrauch von Psychopharmaka und aggressive Werbung für Medikamente als Spaßthema. Sofern es in Soderberghs "Side Effects" auch um Gesellschaftskritik gehen soll, ist davon allerdings nicht viel zu spüren. O-Ton Jude Law, Schauspieler: "Ich nehme nicht mal Kopfschmerztabletten, also ich bin da nicht der richtige um darüber zu diskutieren, weil ich eigentlich gar keine Verbindung dazu habe." Der Thriller, in dem neben Jude Law auch Rooney Mara, Catherine Zeta-Jones und Channing Tatum mitspielen, kommt am 25. April in die deutschen Kinos. Schließen

Mehr Videos:

E-Mail

Haben Sie Fragen, Wünsche oder Kritik bezüglich unseres WebTV-Angebots? Dann schreiben Sie uns doch bitte eine Mail.

FAQ

Haben Sie Probleme beim Empfang unserer Videos? Unsere FAQ-Liste beantwortet die wichtigsten Fragen.



RSSVideos als RSS abonnieren
MEHR ZUM ARTIKEL
Die 63. Berlinale Und die Bären gehen an...

Die 63. Filmfestspiele Berlin haben ihre Filmpreis-Bären vergeben. stern.de packt noch ein paar oben drauf.

Lovelace Amanda Seyfried als Porno-Legende auf der Berlinale

Der Pornofilm "Deep Throat" mit Linda Lovelace wurde in den 70er Jahren zum Kassenschlager und ging in die Geschichte ein. Amanda Seyfried ist in die Rolle der Pornodarstellerin geschlüpft.

Berlinale Einziger deutscher Film "Gold" geht ins Rennen

Ein Auswanderer-Epos in Kanada und Nina Hoss zu Pferde: Spannend wird es auf der Berlinale, wenn der einzige deutsche Film im Wettbewerb läuft.

Alle Videos
MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind