Die Bären sind vergeben. Der Hauptpreis ging an ein rumänisches Drama. Die 63. Berlinale war ein freundliches Festival ohne Aussetzer. Aber es gab auch keine klaren Favoriten.
Der letzte rote Teppich der 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Am Samstagabend wurden die Preise verabreicht. Gewonnen hat der rumänische Filme "Child's Pose" von Celin Netzer. Erzählt wird die Geschichte einer krankhaft an ihrem Sohn hängenden Mutter. Der deutsche Film "Gold" mit Nina Hoss ging leer aus.
Durch die Gala führte wieder einmal Publikumsliebling Anke Engelke. 1600 Gäste waren dabei, als im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz die Edelmetall-Bären vergeben wurden.
Die 63. Berlinale war ein nettes Festival - keine Aussetzer, keine Skandale - allerdings auch keine weltverändernden Filme, die das Kritikerpublikum umgehauen hätten. Das Fest "läuft wie am Schnürchen", hat Dieter Kosslick gesagt. Tatsächlich war die Welt vertreten und die Glamourerwartung über Maß erfüllt mit Stars von Julie Delpy über Jeremy Irons bis zu Anne Hathaway und Hugh Jackman. Aber Berlin ist und bleibt eben ein Arthouse-Festival.