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Seit 15 Jahren zaubert sich Bibi Blocksberg mit ihrem fliegenden Besen durch zahlreiche Trickfilme, Hörspiele und Comics hindurch. Kein Wunder, dass sie nun auch auch auf Kinoleinwand erschinen ist.
Benjamin Blümchen wird 30. Kaum jemand hat mehr getan für das Wohl der Menschheit. stern-Redakteur Alexander Kühn schüttelt ihm und seinen Artgenossen den Rüssel.
Oder: Die Sicht auf den Stand der Dinge Worum es diesmal geht: Ein Mantra, mehrere Rituale, Bett-Scharmützel, Bon Iver und Bibi Blocksberg/Bibi & Tina, kleine und grosse Fluchten bei kleinen und grossen Menschen und ein Postscriptum in Sachen schmales Bett und so. Richtig, wir waren stehengeblieben bei der üblicherweise erste Frage meines Sohnes, wenn er morgens aufwacht: "Muss ich heute in den Kindergarten?" Und die üblicherweise erste Bemerkung meiner Tochter, wenn sie aufwacht: "Ich  brauche noch fünf Minuten im Bett." Johnny fragt seine Frage mithin, wenn er sie am Wochenende stellt, obwohl er genauestens weiss, dass er nicht in den Kindergarten geht. Sozusagen eine umgekehrte self-fulfilling prophecy, oder so ähnlich jedenfalls. Alice bemerkt ihre Bemerkung an Wochenenden nicht, sie schaut einfach gemütlich in den Morgen. Sozusagen ihr catch-as-catch-can, oder so ungefähr jedenfalls. Und was erwidere ich? "Ach, Ihr Süssen. Es geht doch nichts über Rituale." Sozusagen mein in-der-Wiederholung-liegt-die Kraft-Mantra. Wie geht es dann morgens so weiter in den Tag? Meine Kinder sind ziemlich unkompliziert zu wecken ("Alicimaus, bitte aufwachen..."/"Johnnyponny, bitte auch..."), sie sind dann ziemlich schnell wach, allerdings ist rasch zu ahnen, wer welche Laune hat. Von wem sie das nun wieder haben, ich weiss es partout nicht. Die Tochter ist zumeist eher gleichmütig (es sei denn, sie ist abends zuvor zu spät eingeschlafen), der Sohn ist bisweilen eher grantig (es sei denn, er ist rechtzeitig eingeschlafen). Vom jeweiligen Gemütszustand hängt es denn ab, ob es zu kleinen Bett-Scharmützeln in Form intensiven geschwisterlichen Gedankenaustausches kommt. Oder eben nicht. Oder-eben-nicht findet dann statt, wenn wir direkt etwas vorhaben, etwa unser Sonntags-Ritual. Der getrennte Papi spielt Squash, Alice und Johnny warten - mehr oder weniger geduldig - bis er sich ausgepowert hat; dann ab in die Badesachen und wir schwimmen; nach dem Duschen der Gang zum Brunch (Sie mutmaßen richtig: wir Drei essen - mehr oder weniger geduldig - jeder für sich eigentlich immer Dasselbe). Und wenn wir dann noch gutgelaunt woanders hinfahren, sagen die Beiden unisono: "Leg' doch die CD rein mit den schönen Liedern!" Damit meinen sie eine Compilation, die mir ein Freund kürzlich gebrannt hat, "Scouting For Girls" kommen dabei bei den Zweien  immer wieder am besten an. Packe ich danach "For Emma Forever Ago" von "Bon Iver" in den CD-Player, wird das absolut toleriert. Etwas schwieriger wird's dann beim "Two Door Cinema Club" oder dem "Cinematic Orchestra" (Zufall hier von wegen Cinema/Cinematic...). Sie fragen nun verwundert? Warum müssen die Kinder des getrennten Papi dessen Musik hören? Erstens sollen, bitte schön, sie mit guter Musik aufwachsen und zweitens: keinen blassen Schimmer, wie viele "Bibi Blocksberg"- und "Bibi & Tina"-Hörspielen ich schon gelauscht habe in meinem Papi-Leben, es waren bestimmt verdammt viele. Wobei sich beim getrennten Papi durch wiederholtes Hören der diversen CD's drei Favoriten deutlich herauskristallisiert haben: "Die falsche Freundin"/"Gefahr für Falkenstein"/"Mikosch kehrt zurück". Das sind meine "Bibi & Tina"-Evergreens, bei längeren Autofahrten hören wir alle Drei in enthusiastischer Übereinstimmung eine dieser CD's zwei- oder dreimal nacheinander. Darüber wird dann auf den Rücksitzen bei Fahrten in die Nacht sehr entspannt im Hier & Jetzt eingeschlafen. Gibt es eigentlich schon wissenschaftliche Abhandlungen über die unzweifelhaft untoxikologisch ungeheuer sedierende Wirkung von "Bibi & Tina" (und natürlich von "Bibi Blocksberg", logo)? Die übergeordnete Wahrheit ist freilich: ob kleiner oder grosser Mensch, ein jeder braucht ihre oder seine kleinen oder grossen rituellen Fluchten, um im kleinen oder grossen Alltag kleine oder grosse Klippen zu überwinden oder einfach nur, um sich kleine oder grosse Glückseligkeiten zu genehmigen. Letztere helfen ungemein, die Sicht auf den Stand der Dinge eher positiv zu überhöhen, das hilft im kleinen und grossen Alltag ausserordenlich. Ob Alice, Johnny oder dem getrennten Papi. "That's that", wie der Amerikaner so zu sagen pflegt. Ist es das für's Diesemal? Noch nicht ganz ein Postscriptum sei mir - der sich über zahlreiche Kommentare sehr gefreut hat, sich sehr freut oder sehr freuen wird - erlaubt. Die vorübergehende Bettstatt an manchen Tagen für meine Kinder und mich - das in Folge Zwo beschriebene und besagte "schmale Bett" - ist natürlich, tatsächlich, selbstredend eine en-passant-Angelegenheit. Ich bin gleichwohl dankbar für den einen oder anderen Tipp, etwa wie Sicherheitsmaßnahmen, vor, während oder nach einem eventuellen Herausfallen zu treffen wären. So, und jetzt: entweder Gute Nacht oder Guten Morgen oder Guten Tag, je nachdem wann Sie gerade gelesen haben. Und a propos Herausfallen, darum könnte es, im übertragenen Sinne in Blog-Folge Vier gehen. Also alsbald mehr vom getrennten Papi...
Neue Top-Filme sind im DVD-Bereich inzwischen nur noch schwer zu finden. Deshalb wird vor allem die TV-Seriensparte und das Kinderprogramm stark ausgebaut. stern.de-Mitarbeiter Carsten Scheibe hat die neuesten Scheiben gesichtet.
Oder: Heute schreibt Marie mal wieder den Papi-Blog Worum es heute geht: Ein Büro, ein Jan, Gudberg, sieben Stunden, viermal Bäcker, AnotherLateNight (von Papi), ein neues Spiel, drei Gorillas, vielleicht eine neue Wohnung, Mutterland, drei Lollis und die Rizzoli Bookstores (die hat jetzt Papi reingeschrieben). Heute hat mein Papi mich gefragt, ob ich mit ihm ins Büro kommen möchte, das fand ich super. Denn er hat ein Neues in der Stadt und da war ich noch gar nicht, ich muss doch wissen, wo sein Schreibtisch so steht. Das letzte Büro war in Pöseldorf in einer alten Villa und das neue ist im Gängeviertel, auch schön. Papis Freund, der Jan, hat eine Agentur und eine Galerie, Gudberg, mit der ist er nun umgezogen in dieses alte Gegend von Hamburg. Papi hat da - wie in Pöseldorf - seinen Schreibtisch in einem echt hellen und schönen Büro, gleich neben der Bibliothek, das passt total. Denn Papi liebt Bücher, in einem Lager stehen gerade über siebzig Kisten, nur mit Büchern von ihm. Jedenfalls war ich über sieben Stunden im Büro und es war überhaupt nicht langweilig. Bevor wir dorthin gegangen sind, waren wir beim Bäcker, Papi hat sich einen Cappuccino und ein Rosinenbrötchen gekauft. Und ich ein Milchbrötchen mit Butter und einen Hanseaten, das ist so eine Art großer Keks, außen mit Zuckerguss und innen drin mit Erdbeermarmelade. Die rote Hälfte schnasel' ich immer, die weiße kriegt Papi. "Ach, Hanseaten liebe ich auch," sagt mein Papi immer. Ich glaube, ich war dann noch dreimal beim Bäcker: es gab noch einen Hanseaten (ja, geteilt mit Papi), eine Schrippe mit Butter (auch für Papi) und ein Milchbrötchen (mit Butter) für mich. Wenn wir morgen zum zweiten Mal zusammen ins Büro gehen, machen wir uns vorher ein paar Brote und nehmen Äpfel und Bananen mit. Eigentlich wollte Papi gleich anfangen mit dem Schreiben, aber dann hat er vorher drei CD's auf seinem Notebook gebrannt, damit er sie dann auch auf sein iPhone spielen kann. Zwei CD's fand ich gut: die heißen AnotherLateNight und immer stellen die CD's andere Musiker zusammen, die, die Papi gebrannt hat, waren von Musikern mit den lustigen Namen Kid Loco und Jamiroquai, einige Lieder fand ich zwar komisch, aber meistens sind sie echt schön. Die dritte CD war von einem Musiker, der hieß Charlie Bird Parker und spielte Saxophon. Papi findet ihn ganz toll und ich finde ihn ziemlich schräg. Na ja, Papi hört ja auch mal Lena mit mir, die finde ich ganz toll und er findet sie ziemlich schräg. Ich durfte mir noch ein neues Spiel für das Handy runterladen, Mein petit Küchenchef. Da kann man kochen: dazu schneidet man Fleisch, man schält Früchte, man macht Salate, man kocht Suppen und all' sowas. Außerdem sind da noch Rezepte drauf, könnte sich Papi wirklich mal durchlesen, denn er kann fast gar nicht kochen, das sollte er noch lernen, finde ich. Vielleicht schenken wir ihm zum Geburtstag einen Kochkurs, gar keine schlechte Idee. Dazu bekommt er dann noch einige Schleichtiere, die mag er doch so, ich habe ihm gerade drei Gorillas fürs Büro geschenkt. Die stehen jetzt bei der Giraffe und dem Pinguin und leisten ihnen Gesellschaft. Also, Papi hat angefangen zu schreiben und nach sechs Stunden war er fertig mit seinem Artikel, zwischendurch haben wir natürlich gesprochen und mal kurz Quatsch gemacht. Und ich habe auch gearbeitet und Deutsch-Aufgaben erledigt, es geht um Adjektive und Nomen. Deutsch finde ich immer gut, das macht Spaß, auch in der Schule, die finde ich eh' toll, denn wir haben die zwei besten Lehrer und den besten Erzieher. Trotzdem ist es natürlich super, dass ich noch Ferien habe, es ist schön auszuschlafen oder einfach ganz lange zu spielen oder die Kaninchen viel zu kuscheln. Als Papi aufgehört hat mit dem Schreiben, sind wir in einen anderen Stadtteil gefahren, um eine vielleicht neue Wohnung für meinen Papi anzugucken. Die hat eine Schiebetür zwischen dem Schlafzimmer und dem Wohnzimmer, das fand ich cool, genauso wie einige Sachen, die da drin standen, die sahen alt aus, Papi hat gesagt, man nennt das Shabby Chic oder so ähnlich, sahen jedenfalls schön aus, so'n bisschen wie in der Wohnung von Mami, Alexander und mir. Danach waren wir in einem Geschäft und haben etwas für unser Abendbrot gekauft, denn heute übernachte ich alleine bei Papi. Das Geschäft hieß "Mutterland", noch so ein lustiger Name. Neben der Kasse lagen in einem großen Korb ganz viele Lollis, die Papi so mag. Da haben wir drei für ihn und einen für mich gekauft, ich hab' noch Ahoi Brause bekommen, so lecker, Manno! Zuhause bei Papi habe ich mit meinen sieben Hunden gespielt und habe auf dem Bett etwas getobt, Papi hat mal wieder gelesen im New Yorker , den kriegt er jede Woche, er ist auf Englisch und da sind viele Geschichten drin und viele gezeichnete Witze und nicht so viele Bilder. Papi ist immer glücklich, wenn die Zeitung in der Post ist, er sammelt sie und hat schon viele Stapel davon. Ich sammle Bibi Blocksberg und Bibi und Tina -CD's und freue mich immer, wenn ich welche zum Geburtstag oder zu Weihnachten oder mal so geschenkt bekomme. Gleich gehen wir ins Bett und dann schlafe ich in Papis Armen alleine ein, gestern hat er Alexander und mich in seinen Armen gehabt und dann schlafen wir auch immer fixipixi ein. Papi sucht noch sein Buch, er liest fast immer vor dem Schlafen, er findet es dann in einer Tasche, er sagt, das steht Rizzoli Bookstores drauf und die hat er mal in New York gekriegt. Da waren wir schon zusammen, ich war drei Jahre und die Häuser heißen da Wolkenkratzer, finde ich ein Superwort, wenn man auf einem so hohen Haus steht, hat man das Gefühl, man könnte den Himmel fast berühren, jedenfalls, wenn's wolkig ist. Jetzt bin ich aber wirklich müde und höre jetzt mal auf. Nächstes Mal dann wieder mehr vom getrennten Papi...
Was Lena Meyer-Landrut dieser Tage über sich ergehen lassen muss, ist schon fast unmenschlich: Abitur-Stress, Fernsehauftritte, Nackt-Skandal - und jetzt erscheint auch noch ihr neues Album. Die 18-Jährige bleibt bei all dem erstaunlich gelassen.
Erst spät und beinahe unwillig wurde sie zum Star und mit Preisen überhäuft. In der Nacht zum Donnerstag, kurz nach ihrem 65. Geburtstag, ist die große Schauspielerin Monica Bleibtreu, Mutter von Moritz Bleibtreu, nach langem Krebsleiden in Hamburg gestorben.
Es ist eine perfekte Kombination: Dank Internet und MP3-Musikplayern werden Hörbücher zur Unterwegs-Literatur.
Vor 50 Jahren starb der ebenso widerspenstige wie sensible Star: Das Porträt beschreibt den bis heute unvergessenen Schauspieler, der mit nur drei Filmen weltbekannt wurde / Weitere Themen: Porträts über die US-Sängerin Gwen Stefanie und den französischen Modedesigner Yves Saint Laurent / Anzeigenschluss am 8. April 2005
Das zurückliegende Jahr war für den deutschen Film erfolgreich wie lange nicht mehr: Auf Festivals sorgten heimische Produktionen für Furore, an den Kinokassen für lange Schlangen.
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