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15 Dinge, die Sie über Carey Mulligan wissen müssen

Gleich für ihre erste große Rolle erhielt Carey Mulligan 2010 eine Oscar-Nominierung. Inzwischen hat sich die englische Schauspielerin etabliert. Aktuell ist sie in dem Film "Suffragette" zu sehen.

Von Bernd Teichmann

Carey Mulligan

Schauspielerin Carey Mulligan bei den British Independent Film Awards.

•In ihrem neuen Film "Suffragette" spielt Carey die junge Maud, die im London des frühen 20. Jahrhunderts mit ihrem harten Job in der Wäscherei ihre Familie durchzubringen versucht. Als sie durch eine Kollegin in den Kampf von Frauenrechtlerinnen um das Wahlrecht und Gleichberechtigung gezogen wird, steht ihre Existenz auf dem Spiel.

•Sie wurde am 28. Mai 1985 Westminster, , geboren. Ihre walisische Mutter Nano ist Uni-Dozentin, ihr irischer Vater Stephen Hotelmanager.

•Im Alter von drei Jahren siedelte sie mit ihren Eltern nach über, wo ihr Vater das Hotel InterContinental Hannover leitete. Nach fünf Jahren kehrte die Familie nach England zurück.

•Schon als Kind träumte Carey von der Schauspielerei, eine Idee, von der ihre Eltern nicht so begeistert waren. Nachdem sie mit 16 eine Aufführung von "Heinrich V" mit gesehen hatte, schrieb sie ihm einen Brief mit der Bitte um seinen Rat. Seine Schwester antwortete ihr: "Kenneth meint, wenn Dein Wunsch Schauspielerin zu werden so stark ist, solltest Du Schauspielerin werden."

•In ihrem letzten Schuljahr hielt der Schauspieler und ""-Autor Julian Fellows einen Vortrag. Auch ihn fragte sie um Rat. Seine Anwort: "Heirate lieber einen Anwalt." Allerdings vermittelte er ihr den Kontakt zur einer Castingagentin. Es klappte: Sie bekam eine kleine Rolle in der Jane Austen-Verfilmung "Stolz und Vorurteil" (2005).

•Mit 17 bewarb sie sich an drei Schauspielschulen - und wurde jedesmal abgelehnt.

•Ihr Duchbruch folgte dann 2009 mit dem Coming-of-Age-Drama "An Education", basierend auf einem Drehbuch von Nick Hornby. Sie bezauberte als 16-jährige Schülerin, die sich Anfang der 60er unglücklich in einen älteren Mann verliebt. Sie war zu dem Zeitpunkt 24.

•Sie konnte bis zu ihrem 23. Lebensjahr nicht Auto fahren und lernte es extra für den Film "Alles, was wir geben mussten".

•Auch als Sängerin geht Carey zu Herzen. 2010 sang sie mit der schottischen Band Belle & Sebastian den Song "Write About Love"

•Und in dem Film "Shame" eine steinerweichende Interpretation des Sinatra-Klassikers "New York, New York“

•Am 20. April 2012 heiratete sie Marcus Mumford, Sänger der Band Mumford & Sons. Die beiden kannten sich bereits aus ihrer Kindheit, hatten sich aber aus den Augen verloren. Ihre Tochter heißt Eveyln und kam im September 2015 zur Welt.

•Im selben Jahr wurde sie Botschafterin der Alzheimer Society. Vor allem wegen ihrer Großmutter Margaret, die seit 2004 unter der Krankheit litt. In einem bewegenden Interview erzählte sie, wie sehr ihre Oma sie geprägt hat.

Das sagt sie:
"Ich fand immer, je weniger Leute über mich wissen umso besser. Und je mehr sich die Figuren ähneln, die du spielst, umso mehr bringen dich die Leute mit den Rollen in Verbindung, die du vorher gespielt hast. Deshalb habe ich in der Vergangenheit auch ziemlich bescheuerte Sachen mit meinen Haaren angestellt, damit ich nicht immer gleich aussehe."

Das sagen andere:
"Sie hat diese zärtliche Kraft. Eine Sanftheit und Weichheit, die mit einer extremen Stärke einhergeht." (Matthias Schoenaerts, ihr Partner in "Am grünen Rand der Welt")

Carey Mulligan für Einsteiger:
"Bleak House" (2005)
"An Education" (2009)
"Alles, was wir geben mussten" (2010)
"Drive" (2011)
"Shame" (2011)
"Inside Llewyn Davis" (2013)

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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