A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Cast Away

Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |

Kinocharts
Kinocharts
Schweiger spürt Willis' heißen Atem

Bruce Willis' "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" startet fulminant in die neue Kinowoche. Aber an Til Schweiger kommt er nicht vorbei.

Kinocharts
Kinocharts
Schweiger erledigt Django

Von null auf eins geht es für Til Schweigers fortgesetztes Romantikertum mit "Kokowääh 2". Und auch Jason Stathams Begegnung der geballerten Art mit Jennifer Lopez kommt erstaunlich gut an.

Kinocharts
Kinocharts
Fünf Freunde preschen voran

Christoph Waltz und Matthias Schweighöfer stehen weiterhin an der Spitze der Kinocharts. Doch nun mischt ein Kinderfilm die Top Ten auf. Und dann ist da auch noch Arnie.

Kinocharts
Kinocharts
Schwacher Start für "Lincoln"

Django und Schweighöfer sind weiter in Führung. Steven Spielbergs historische Abrechnung mit der Sklaverei startet eher mau.

Kinostart von
Kinostart von "Flight"
Denzel Washington als Held der Lüfte

Die Oscarnominierung hat sich Denzel Washington redlich verdient. In "Flight" glänzt er nach einer spektakulären Bruchlandung als Held des Cockpits - und hat doch ein dunkles Geheimnis.

Neu im Kino
Neu im Kino
Helden und ihre Halbwertszeit

Damit Sie im Kino nicht den Überblick verlieren: stern.de verrät, was Sie wirklich über "Frankenweenie", "Flight" und "Lincoln" wissen müssen. Und welchen Film Sie nicht verpassen sollten.

Action! - Neu im Kino
Action! - Neu im Kino
Das fängt ja gut an

Mit gleich zwei großartigen Wohlfühl-Filmen beginnt das Kinojahr. Wem das zu seicht ist, wird mit käuflicher Liebe in Kenia konfrontiert - oder mit Tom Cruise.

Puppe als Gefängniswärter
Puppe als Gefängniswärter
"Wilson" kann Ausbrecher nicht aufhalten

Wozu Personalabbau in den Betrieben doch führen kann. Ein Gefängnis in Argentinien muss sparen und setzt daher weniger Wachmänner als bisher ein. Stattdessen soll "Wilson" für Sicherheit sorgen. Gefallen hat diese Maßnahme auch einigen Insassen. Sie brachen aus - und hatten es nicht allzu schwer.

Kinofilm
Kinofilm "Illuminati"
Zwischen Himmel und Erde

Zum zweiten Mal kommt Tom Hanks in einer Dan-Brown-Verfilmung ins Kino, diesmal in dem Vatikan-Thriller "Illuminati". Dem stern erzählt er vom Spaß, endlich jemanden zu spielen, der alles weiß.

Palmen, Strand und Bürgerkrieg
Blog "Palmen, Strand und Bürgerkrieg"
Afrikanische Verhältnisse

Ich möchte den Blog an dieser Stelle auch dazu nutzen, einen persönlichen Rachefeldzug zu führen. Tatsächlich hat nachfolgende Geschichte auch etwas mit Sierra Leone zu tun, sie ist so etwas wie ein „Prequel“, wie das wohl neudeutsch heißt. Ort und Zeit des Geschehens: Europa, 2009, eine kalte linksrheinische Märzwoche. Akteure: Ich, Notebook, Chor der vergessenen Fedex-Pakete. Also dann. Warum heißt Fedex Fedex? Weil FEDex im Bürgerkrieg den KonFÖDerierten die Waffen zugestellt hat. Deshalb haben die Konföderierten den Krieg verloren. Ich erinnere mich an den Film "Cast Away - Verschollen", in dem Tom Hanks als tapferer FedEx-Oberpostbote mit seinem Fedex-Flieger über dem Fedex-Meer abstürzt und jahrelang einsam und allein auf einer Fedex-Insel hockt. Als er schließlich gerettet wird, stellt er als erste Amtshandlung natürlich das letzte überlebende Fedex-Paket zu. Die Freude war immens, und wenn die Empfängerin nur gewußt hätte..! Nach JAHR-EN! Diese Geschichte ist wahr. Sie ist mir passiert. Nur ohne Tom Hanks und ohne Flugzeugabsturz. Und ohne Zustellung. Fedex ist einer der größten Logistikkonzerne dieses Planeten. Die Dienstleistung, die Fedex anbietet, ist, eine Sendung von A nach B zu bringen. Man könnte das als eine "Spezialisierung" bezeichnen. So etwas ist schön kapitalistisch und marktoptimal und spart jede Menge doofe Arbeitsplätze. Wer brauch schon eine Staatspost, wenn es Fedex für ein bisschen mehr Geld genauso langsam macht? Ich hatte in Spanien mein Notebook vergessen. In der blöden Sicherheitsschleuse am Flughafen, wo man immer seinen kompletten Hausrat auspacken muß. Selbst schuld! Mein Notebook ist dunkelgrau. Die Wannen für das Röntgending sind dunkelgrau. Hätte ich ein rosarotes Macbook, dann hätte ich nie meinen Computer in einer dunkelgrauen Wanne vergessen – und außerdem hätte es mir sehr wahrscheinlich nachgebellt, wenn ich ohne es weggelaufen wäre. Aber ich habe kein rosarotes Macbook, denn ich bin nicht bescheuert. Und deshalb habe ich mein Notebook in der Sicherheitsschleuse vergessen. Insofern bin also nicht ich Schuld, sondern Steve Jobs. Soviel dazu. Mein Notebook wurde also Sonntags von Steve Jobs am Flughafen in Spanien vergessen und am selben Tag von meinen Eltern dort wiedergefunden (nachdem ich weg war, versteht sich). Donnerstags ging mein Flug gen Sierra Leone. Wir in der Logistikbranche sprechen hier von einem Zeitfenster von DREI (three), maximal 4,5 (fourpointfive) Tagen (Days). Also: Zeit bis zu meinem geplanten Abflug: 4 Tage. Man sollte meinen, daß es im Jahrtausend der Globalisierung (INTERNET!) möglich ist, ein Notebook binnen drei Tagen von einem Schengen-Staat in einen anderen zu befördern, insbesondere, da nur ein Schengen-Staat, und zwar ein relativ netter, dazwischen liegt. So bemühten meine Eltern des montags in Spanien also die Firma Fedex. Nach einigem hin und her mit diversen spanischen, deutschen und englischen Fedex-Callcentern einigte man sich auf die kundenfreundliche Lösung, daß meine Eltern am nächsten Tag in den 100 Kilometer entfernten Ort Elda fahren, um dort an einer von Fedex bestimmten Lokation zwei bis vier Stunden (keine Übertreibung) auf den Fedex-Abholer mit seinem Raketenauto zu warten. Der Fedex-Abholer komme nämlich genau dann (plusminus zwei bis vier Stunden) dort auf seiner Raketentour nach Madrid vorbei. In Madrid würde er unser Paket dann ziemlich zeitnah in das nächste Fedex-Raumschiff nach Germany laden. Zeit bis zu meinem geplanten Abflug: 3 Tage. "Alles kein Problem machen Sie sich keine Sorgen dafür sind wir ja da Sendung ist Morgen (Mittwoch) in der Heimat" (In Deutsch, Englisch und Spanisch). Das funktionierte bis hierhin überraschenderweise tatsächlich. Zeit bis zu meinem geplanten Abflug: 2 Tage. Ein Problem gab es dann aber doch. Denn ein überschlauer Raketen-Logistiker in Madrid fand unser Paket nicht schön genug für seine Rakete und schmiß es raus. So konnte ich mittwochs am Morgen der Fedex-Seite (toll, diese Paket-Nummern!) entnehmen, daß mein Paket irgendwo zwischen Villabajo und Villariba auf der Rampe lag. Zeit bis zu meinem geplanten Abflug: 1 Tag. Den Rest des Tages verbrachte ich - statt zu packen - mit meinen spanischen und deutschen Freunden von Fedex. Wir einigten uns - wiederrum nach einigem hin und her -, daß ich das Paket am nächsten Tag, an dem ich ja eh in Frankfurt am Flughafen wäre, dort auf der Fedex-Raketenbasis abholen würde. Mittwoch Abend fuhr ich nach Mainz. Ich wollte es am nächsten Morgen nicht so weit zum Flughafen haben und nistete mich bei einem Bekannten ein. Zeit bis zu meinem geplanten Abflug: 0 Tage Donnerstag dann der große Tag - auf nach Afrika. Oder wie? Der Wecker klingelt um 8:00 Uhr, denn um 8:00 Uhr öffnet das Fedex-Callcenter. Ich checke im Internet mein Paket ab. Das Internet sagt mir: Dein Notebook ist in Paris. Es folgen 2 bis 3 Stunden Callcenter. Wieder war wohl irgend jemandem mein Paket nicht schön genug gewesen. Mehrere Callcenter-Agenten bestätigen mir, daß sie das Paket ja nicht aus Paris herzaubern könnten und daß ich aufhören solle zu schreien. Die Umbuchung meines Afrika-Fluges (auf Sonntag) kostete 130 Euro, womit ich noch Glück hatte. Man bestätigt mir, daß mein Paket am nächsten Morgen nach Mainz geliefert werden würde. Zeit bis zu meinem geplanten Abflug: -1 Tag Am nächsten Morgen klingelt das Telefon und eine Fedex-Mitarbeiterin teilt mir stolz mit, daß ich mein Paket jetzt in Frankfurt abholen könne. Ich vermied die Diskussion über die versprochene Zustellung in Mainz, setzte mich in die S-Bahn Richtung Flughafen und starrte aus dem Fenster. Meine Frage daher an Tom Hanks: Was hättest Du gemacht, wenn du statt des Volleyballs ein Notebook gehabt hättest?

Suche als Feed abonnieren

Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.

Was sind RSS-Feeds?
 
Sie haben eine Frage zum Thema "Cast Away"?

Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".

Noch 70 Zeichen