19. November 2005, 16:21 Uhr

"Für Mädchen am besten was Obskures!"

Er wächst und wächst und wächst: Mit 16 Jahren ist Daniel Radcliffe in "Harry Potter und der Feuerkelch" erneut als Zauberlehrling unterwegs. Und alt genug für ein Gespräch über Girls und Rock'n'Roll.

Hat der sich verändert! Aus dem Dreikäsehoch ist ein selbstbewusster junger Mann geworden©

Das soll Harry Potter sein? Als Daniel Radcliffe das kleine, etwas schmuddelige Nebenzimmer in den Londoner Leavesden Filmstudios betritt, liegt wenig Magie in der Luft. Radcliffe trägt Jeans, T-Shirt und schwarze Lederjacke. Sein Gesicht ist voller roter Pickel, die aus den Filmen bekannte Wuschelfrisur ist einem praktischen Kurzhaarschnitt gewichen. Und natürlich trägt er nicht die klassische runde Potter-Brille, im echten Leben sieht er nämlich ziemlich scharf.

Seit fünf Jahren schlüpft Radcliffe nun in die Rolle des weltberühmten Zauberlehrlings. In dieser Zeit ist aus dem weichgesichtigen Drück-mich-Schnuckel ein junger, selbstbewusster Mann geworden, der im Juli seinen 16. Geburtstag feierte, laut englischem Gesetz nun also Sex haben und mit Einverständnis der Eltern heiraten darf.

Daniel, "Harry Potter und der Feuerkelch" ist definitiv kein Kinderfilm mehr. Sehr viel knallharte Action, viele furchteinflößende Szenen und sehnsüchtige Blicke. Deswegen wollen wir hier mal ein sehr erwachsenes Interview führen.

Oh, yeah. Das wäre mal eine schöne Abwechslung. Absolut!

Also sprechen wir über Sex, Action und Rock'n'Roll.

Klar, warum nicht. Come on!

Du kannst dir aussuchen, womit wir anfangen.

Ich nehme Action.

In normalen Leben trägt er keine Brille: Daniel Radcliffe, 16, Darsteller von Harry Potter©

Zu der berühmten Narbe auf deiner Stirn kommen diesmal - bei einer Drachenverfolgungsjagd oder einem Tauchunfall - viele neue Wunden dazu, die ungewöhnlich schnell verheilen...

Das ist eben Zauberei. Ich bekomme diesmal wirklich eine Unmenge Narben ab. Cool und hart sieht das aus. Bei einigen weiß man nicht mal, woher die plötzlich kommen.

Übernommen aus ... Stern Ausgabe 46/2005

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