Tarantinos "Django Unchained" Die Rache des schwarzen Mannes

15. Januar 2013, 13:36 Uhr
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Drei Jahre nach "Inglourious Basterds" legt Kultregisseur Quentin Tarantino "Django Unchained" vor. Der ultimativen jüdischen Rachefantasie folgt die kathartische Rache des schwarzen Mannes. Nach der Nazi-splatternden jüdischen Kompagnie legt nun ein Sklave (Jamie Foxx als Django) in den US-Südstaaten des 19. Jahrhunderts seine Ketten ab, um gegen Unrecht und Unmenschlichkeit zu reiten. Ihm zu Seite steht und kämpft ein deutscher Kopfgeldjäger (Christoph Waltz), der ihn zuerst freikauft, dann ausbildet und schließlich mit Djangos Hilfe alte und neue Rechnungen begleicht. Selten sind Gut und Böse so deutlich zu unterscheiden. Selten tut es so gut, dabei zuzusehen, wenn das Gute mit dem Bösen aufräumt, wie in einem Tarantino-Film.

"Django Unchained" ist Tarantinos achter Kinostreifen, hat bereits zwei Golden Globes gewonnen und wurde fünf Mal für den Oscar nominiert - darunter als bester Film.
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