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Martin Scorsese für Regie-Preis nominiert

Der Regie-Preis vom Verband der US-Regisseure gilt als wichtiges Indiz für die Oscar-Verleihung. Unter den Nominierten befindet sich wieder einmal Martin Scorsese - der einen weiteren Anlauf unternimmt, endlich den begehrten Academy Award zu gewinnen.

Martin Scorsese ist unter den fünf Anwärtern für die begehrte Regie-Trophäe, die alljährlich vom Verband der US-Regisseure (DGA) verliehen wird. Scorsese wurde für den Mafia-Thriller "Departed: Unter Feinden" nominiert. Weitere Kandidaten sind der britische Regisseur Stephen Frears ("The Queen"), der Mexikaner Alejandro Gonzalez Inarritu ("Babel"), Bill Condon für das Musical "Dreamgirls" und die beiden Regie-Neulinge Jonathan Dayton und Valerie Faris für die Familienkomödie "Little Miss Sunshine".

Es ist Scorseses siebte DGA-Nominierung. Bei den Verleihungen war er bis jetzt immer leer ausgegangen. Zuletzt galt er mit "Aviator" als Mitfavorit, unterlag dann aber Clint Eastwoods "Million Dollar Baby". In diesem Jahr fehlt Eastwood auf der Nominierungs-Liste, auch wenn er für sein Kriegsdrama "Flags of our Fathers" von vielen Kritikern gelobt worden war.

52 von 58 Siegern gewannen auch den Oscar

Die DGA-Awards werden am 3. Februar zum 59. Mal vergeben. Im vergangenen Jahr hatte Ang Lee mit dem Drama "Brokeback Mountain" über zwei schwule Cowboys die Konkurrenz ausgestochen. Die DGA-Preise gelten als zuverlässiger Indikator für die Ende Februar stattfindende Oscar-Verleihung: von den Oscar-Preisträgern der vergangenen 58 Jahre für den besten Regisseur hatten 52 zuvor den DGA-Preis erhalten.

Ein anderer Filmschaffender kann sich bereits über einen Preis freuen: Hollywoodstar Johnny Depp ist zum Liebling des amerikanischen Publikums gekürt worden. Mit zwei Trophäen als beliebtester Movie-Star und Action-Star wurde der Schauspieler bei der Vergabe der People's Choice Awards in Los Angeles gefeiert. Zusammen mit Co-Star Keira Knightley holte der 43-Jährige auch den Preis als bestes Leinwandpaar. Schon im vergangenen Jahr durfte er sich mit dem Titel als bester Movie-Star schmücken. Zudem gewann sein Piraten-Hit "Fluch der Karibik 2" in den Sparten Lieblingsfilm und bestes Drama. Die Gewinner der People's Choice Awards werden vom Publikum im Internet direkt gewählt. Die Preisträger wurden in einer live im US-Fernsehen ausgestrahlten Gala-Show bekannt gegeben.

Halle Berry als bester weiblicher Action-Star geehrt

"X-Men"-Darstellerin Halle Berry freute sich über die Trophäe als bester weiblicher Action-Star. Zur beliebtesten Schauspielerin wurde Jennifer Aniston gewählt. Ihr Ex-Freund Vince Vaughn holte die Auszeichnung als "Leading Man" und setzte sich dabei unter anderem gegen Anistons Ex-Gatten Brad Pitt durch. Cameron Diaz nahm den Preis als "Leading Lady" in Empfang. Aniston stand im kurzen Kleid auf der Bühne und scherzte, wie gut es sei, dass sie Unterwäsche trage. Ein Seitenhieb auf Britney Spears' spärlich bekleideten Nachtclub-Besuch, der in Hollywood kürzlich für Aufruhr und nun bei der zweistündigen Trophäen-Show prompt für Spott sorgte.

"Desperate Housewive" Eva Longoria holte sich den Preis als bester weiblicher TV-Star, während Patrick Dempsey als Arzt in "Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte" zum besten Fernseh-Mann gekürt wurde. Die Krankenhaus-Serie gewann auch in der Sparte bestes TV-Drama.

Mit der Verleihung der Publikumspreise begann Hollywood seinen diesjährigen Trophäenreigen. Am kommenden Montag folgt die Verleihung der Golden Globes. Höhepunkt der Saison ist die Oscar-Zeremonie am 25. Februar.

che/DPA/DPA

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