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Der Ex-Navy-Soldat Creasy (Denzel Washington) ist völlig abgewrackt. Er ertränkt seine schlimmen Erinnerungen im Whiskey. Um Geld zu verdienen, heuert er in Mexico City bei einem reichen Ehepaar an - als Bodyguard für ihre zehnjährige Tochter Pita (wunderbar: Dakota Fanning). Pita schafft es mit ihrem ungestümen Wesen, durch den Panzer von Creasy zu dringen und ihm wieder neuen Lebensmut zu geben. Umso dramatischer ist es, als Creasy ihre Entführung doch nicht verhindern kann. Noch schlimmer: Pita wird von den Entführern umgebracht.
Creasy besinnt sich auf das, was er am besten kann: Kämpfen. Mit extremer Härte macht sich der alte Soldat daran, Pitas Entführer zu jagen und zu töten. Dabei stößt er auf eine Verschwörung, die so unglaublich ist, dass man sie kaum glauben mag.
"Fan on Fire" ist kein stupider Actionfilm, der das Rachethema benutzt, um eine zwei Stunden dauernde Gewaltorgie zu zünden. Sehr intelligent baut Regisseur Tony Scott seine beiden Charaktere Creasy und Pita auf, die im ganzen Film nur umeinander kreisen und immer wieder neue Emotionen wecken. Denzel Washington und Dakota Fanning spielen ihre Parts denn auch mit einer schauspielerischen Leistung, die beeindruckt. Der ganze Rachefeldzug ist am Ende nur noch das Sahnehäubchen, das die Aggressionen des Zuschauers abbaut, die sich ob der Entführung Pitas aufgestaut haben.
Dass "Man on Fire" in seinen Actionszenen sehr brutal und fast schon gefühllos ist, mag einige Zuschauer abschrecken. Diese Gewalt passt aber perfekt zur Geschichte. Gelungen ist, dass der Regisseur am Ende noch eine schöne Überraschung in petto hat und den Film so nicht in einem einzigen Gemetzel enden lässt. Der große Erfolg des Films mündet in einer neuen Special Edition mit zwei DVDs. Sie speichern entfernte Szenen, einen Audiokommentar und eine sehr umfangreiche Dokumentation zur Entstehung des Films.
Verleih: Paramount
Ton: DD 5.1
Bild: 2,35:1
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 140 Minuten
Preis: ca. 20 Euro