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Live-Konzerte auf DVD

Wer die grandiose Live-Atmosphäre eines Konzerts komfortabel in den eigenen vier Wänden nachvollziehen möchte, muss nur die Musik-DVD einlegen. Carsten Scheibe stellt neue Scheiben vor.

Simply Red - Home: Live in Sicily

Die britische Band Simply Red gehört bereits seit endlosen Jahren zu den Topverdienern im Popgeschäft. Schuld am Erfolg ist der rothaarige Mick Hucknall. Hucknall ist nicht gerade ein hochgewachsener Schönling. Und so überzeugt der Mann schon eher mit seiner schönen Soulstimme, die mal rauchig herb und mal ganz einschmeichelnd sanft wirken kann. Niemand präsentiert und erzeugt Stimmungen so gut wie Mick. Da ist es kein Wunder, dass die Musik von Simply Red besonders gerne beim Candlelight Dinner oder beim Schmusen mit der Freundin in den CD-Player eingelegt wird. Die Wirkung der Songs ist natürlich bei einem Live-Konzert besonders stark. Und so gehört die Scheibe "Home: Live in Sicily" zu den Werken, die der Fan einfach nicht im Regal stehen lassen kann.

Das Konzert auf der DVD wurde im Sommer 2003 aufgezeichnet und zwar im Tetatro Greco von Taormina auf Sizilien. Das von den Griechen erbaute Open-Air-Amphitheater passt natürlich vom Stimmungsbild her zu Micks Musik wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Mick Hucknall nennt seine DVD nicht umsonst "Home". Der Mann fühlt sich in Italien wie daheim, besitzt ein Haus in Mailand und ist auch an einem Weingut in Sizilien beteiligt. Seine Liebe zu Italien geht sogar so weit, dass er das Publikum zwischen den einzelnen Songs sogar auf Italienisch anspricht.

Simply Red lassen es sich nicht nehmen, die Italiener richtig festlich zu verzaubern. Sie starten mit einer italienischen Fassung von "Someday In My Life" und bringen dann zahlreiche weitere Klassiker wie "Holding Back The Years", "Money's Too Tight To Mention" und "Fake" - natürlich jetzt wieder in Englisch. 20 Songs ist das Konzert lang, das sich viel Zeit für Saxophon-Soli und Klavierexkurse gönnt. Gelungen ist auch, dass sich Simply Red sogar an fremdes Songmaterial heranwagen und Lieder wie Bob Dylans "Positively 4th Street" oder Dennis Browns "Money In My Pocket" sehr eigenwillig und zugleich hörenswert interpretieren.

Die DVD selbst bietet ein exzellentes und glasklar digitalisiertes Bild. Das ist gut, da der Konzertfilm sehr einfühlsam geschnitten ist und Einstellungen aus vielen Kameras geschickt aneinanderfügt. So bekommt der Zuschauer einen guten Eindruck von der Kulisse und vom begeisterten Publikum, kann aber auch einen hautnahen Blick auf Mick und seine Kollegen werfen. Auch der Sound ist ein dickes Lob wert. Vor allem im DTS-Modus dringen die Klänge in einer so lupenreinen Akustik aus den Boxen, dass man nicht einmal die Augen schließen muss, um sich selbst live mit vor Ort zu wähnen.

Keine Frage: Nach den zwanzig Songs, die eine Mischung aus Soul, Reggae, R&B und Disco zum besten geben, fühlt man sich so gut gelaunt und beswingt, dass einen zumindest für diesen Tag nichts mehr schrecken kann. Mehrere Extras krönen die DVD. So gibt es eine Dokumentation, die einen Blick hinter die Kulissen der Produktion erlaubt. Mick Hucknall beantwortet außerdem Interview-Fragen. Hinzu kommt eine spezielle Mick-Cam, die den Sänger während des gesamten Konzerts verfolgt und die über die Multi-Angle-Funktion aufzurufen ist. Live-Bonustracks von "The Right Thing" und "You Make Me Feel" aus anderen Konzerten lassen sich ebenfalls anwählen. cmm, 90 Minuten, Dolby Digital 5.1 + DTS, ca. 28 Euro

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Fleetwood Mac: Tango in the Night

Die Kiddies von heute wissen doch gar nicht mehr, was gute Musik eigentlich wirklich ist. Vielleicht sollte man ihnen einfach eine DVD von Fleetwood Mac schenken. Aber wahrscheinlich würden sie sich eine Aufnahme wie "Tango in the Night" gar nicht mehr anschauen, weil das Bildmaterial allenfalls VHS-Qualität hat und auch der Sound nur in Stereo vorliegt.

Fans in den Dreißigern oder Vierzigern kommen aber nicht umhin, diese Scheibe einmal in den Player zu legen. Die DVD enthält einen Konzertauftritt von 1987, also kurz bevor sich die Band aufgelöst hat. Dass Fleetwood Mac kurz vor dem Auseinanderbrechen war, zeigt sich auch schon beim Konzertmitschnitt. Lindsey Buckinham wurde bereits durch Rick Vito und Billy Burnett ausgetauscht. Die verbleibenden Frontsängerinnen Christine McVie und vor allem die unvergleichbare Stevie Nicks sorgen aber dafür, dass es dem Zuschauer trotzdem eiskalt den Rücken herunterläuft. Mick Fleetwood (im Konzertmitschnitt mit gruselig rollenden Augen zu sehen) und John McVie vervollständigen die Fünfertruppe.

Es ist unglaublich: Fleetwood Mac bringen 13 Songs zum Besten - und jeder von ihnen ist ein echter Klassiker. Ob es sich dabei um "The Chain", "Dreams", "Little Lies", "Stand Back" oder "Songbird" handelt: Fans können fast jeden Song lautstark mitsingen, weil sie ihn in der Vergangenheit bereits millionenfach gehört haben. Fleetwood Mac entpuppt sich dabei als begnadete Live-Band, die jeden Song neu interpretiert und für mächtig Stimmung sorgt. Vor allem die beiden völlig konträr ausgerichteten Stimmen der Frontfrauen sorgen bei Duetten für eine Akustik, die unerreicht ist.

Die Kameraführung fällt für ein Konzert aus den Achtzigern bereits sehr innovativ aus. Der Zuschauer gewinnt einen guten Eindruck von der kochenden Konzerthalle, kommt aber auch hautnah an die einzelnen Musiker heran. Zwischendurch werden immer wieder Szenen aus dem Backstage-Bereich eingestreut. Auch ohne DTS-Sound und farbenprächtiges Bild: Dies ist eine DVD, die als Zeitdokument und als Musikepos zum Träumen in keinem Regal fehlen darf. Warner Music, 60 Minuten, Dolby Digital 2.0, ca. 20 Euro

Avril Lavigne: my world

Gute Musiker müssen heutzutage nicht zwingend in einer Fernsehshow gecastet werden. Manchmal setzen sie sich auch ganz von alleine durch. So war es zumindest bei der erst 18-jährigen Kanadierin Avril Lavigne. Das junge Mädchen mit der Gitarre, den langen, glatten Haaren und dem wütenden Blick stieß mit ihrem harten Rock die Zuckerschnute Britney Spears vom Thron der Charts - und zeigte so, dass es nicht allein aufs Aussehen und auf ein gutes Marketing ankommt, um Karriere zu machen.

Inzwischen ist die Sängerin mit der festen, aggressiven Stimme auf der ganzen Welt bekannt. Dafür sorgten kräftige Songs wie "I'm With You" oder "Losing Grip". Dass Avril nicht nur gute Songs schreiben kann, sondern auch ein Herz für ihre Fans hat, beweist diese DVD-Produktion, die mehr Stoff enthält als so manche Mogelpackung, die heute für viel Geld im Fachhandel verkauft wird.

Der Spaß beginnt mit einem Konzertmitschnitt aus Buffalo, New York, der während der "Try To Shut Me Up Tour" im November 2003 (aktueller geht's nimmer) aufgezeichnet wurde. Avril macht sich gut auf der Bühne und beherrscht mit ihrer Stimme und ihrem Gitarrenspiel nicht nur die Band, sondern auch ihre Zuschauer. Ihre Präsenz ist unglaublich, auch wenn sie relativ still vor dem Mikrofon steht und nicht viel mehr tut als zu singen oder auf der Gitarre zu zupfen. Beeindruckend sind auch ihre Cover-Versionen - etwa von "Knockin' On Heaven's Door". Kritiker müssen zwar feststellen, dass ihr an manchen Stellen die Stimme wegrutscht. Dafür singt sie mit ihren 18 Jahren aber wirklich live und nicht im Playback, wie das heutzutage fast schon üblich ist.

Der Konzertmitschnitt bietet hochauflösende und gut eingefangene Bilder und Momentaufnahmen. Nur mit der Schärfe gibt es manchmal Probleme, wenn sich die Kamera nach einem Szenenwechsel nicht schnell genug von selbst einstellt. Der Sound liegt im Dolby-Digital-5.1-Format vor, eine DTS-Spur wird nicht angeboten.

Wahrscheinlich aus Platzmangel, denn es mussten ja noch jede Menge Extras mit auf die Scheibe passen. So etwa "Avril's Cut", der auch Einblicke in den Backstage-Bereich gewährt. Bei den Outtakes nimmt sich Avril selbst auf die Schippe und gestattet sehr persönliche Einblicke in ihre Welt. So kann man Avril dabei zusehen, wie sie beim Skateboarden auf dem hübschen Näschen landet, sich in der Toilette ihres Privatfliegers selbst einsperrt oder wie sie kreischend vor einer Raupe flüchtet.

Die Fans freuen sich auch über fünf Videos, die mit auf der DVD gespeichert sind. Sie bringen die Clips zu den folgenden Liedern auf den Schirm: "Complicated", "I'm With You", "Knockin' On Heaven's Door", "Losing Grip" und "SK8er Boi".

Auch damit ist es noch nicht genug. Eine komplette Audio-CD liegt der Box noch als Bonusscheibe bei. Sie enthält sechs Live-Aufnahmen, darunter zu den Liedern "Fuel", "Basketcase", "Why" und "Unwanted". So hat auch der CD-Player noch etwas von der Anschaffung der DVD. BMG, 107 Minuten, Dolby Digital 5.1, ca. 20 Euro

U2: go home

Muss man zu der irischen Band U2 um den charismatischen und weltpolitisch stark engagierten Frontmann Bono wirklich noch etwas sagen? Für viele Musikfreunde gehört die intelligente Rockmusik der vier Musiker aus Dublin inzwischen zu den größten Kunstwerken der modernen Zeit. In vielen Jahren haben sie Klassiker geschrieben, die sich unauslöschbar in die Musikgeschichte eingebrannt haben, darunter das elegische "Sunday Bloody Sunday", das emotionale "New Year's Day" oder das zu Tränen rührende "With Or Without You".

Diese Songs sowie 16 weitere sind auf der Konzert-DVD "go home" zu hören, die merkwürdigerweise nicht in der DVD-Box, sondern in der Jewelcase veröffentlicht wurde. Das Konzert fand am 1. September 2001 in Slane Castle, Irland, statt. Das Konzert - in DTS und DD 5.1 abgemischt - zeigt eindrucksvoll, warum die Begeisterung der Fans für U2 zum Teil bereits religiöse Züge angenommen hat.

Der ganze Film ist eine Orgie in Krach und Schweiß. Bonos markantes Organ nimmt die Zuchauer sofort gefangen, die hämmernden Gitarrenriffs tragen das Ihrige dazu bei, um den Zuschauer in Trance zu versetzen. Gebannt und ehrfürchtig lauscht er Songs wie "Beautiful Day", "Wake Up Dead Man", "Angel of Harlem" oder "Walk On".

Die DVD bietet oft ein hartes, zum Teil überbelichtetes Bild, um auf diese Weise Atmosphäre zu schaffen. Diese Aufnahmen wechseln sich ab mit gestochen scharfen Momentaufnahmen der Musiker, die jede Pore und jeden Tropfen Schweiß klar erkennen lassen. Kamerafahrten über das 80.000 Mann starke Publikum fangen passend dazu die gewaltige Stimmung vor Ort ein. Der Sound selbst ist sehr basslastig aufgenommen und lässt es in der Heimkinoanlage richtig krachen. Das leicht Blecherne im Sound passt aber perfekt zur Band. Diese Scheibe lässt sich nur mit einer Lautstärkeregelung hören - extrem laut.

Zu den Bonusangeboten der DVD gehören der Track "Mysterious Ways", eine interaktive Kameraperspektive, ein U2-Kalender und Bildschirmschoner für den Computer.

Island, 132 Minuten, Dolby Digital 5.1 + DTS, ca. 20 Euro

Rolling Stones: Four Flicks

Früher gab es nur eine Frage: Beatles oder Rolling Stones? Wer etwas sein und gelten wolle bei den Freunden, der musste Stellung beziehen und sich als Fan einer der beiden britischen Formationen outen. Heute gibt es die Beatles nicht mehr. Die Stones stehen als tattrige Großväter aber noch immer auf der Bühne.

Für alle Fans, die wirklich so etwas wie den ultimativen Live-Mitschnitt der Stones auf DVD erwerben möchten, steht nun der Ziegelstein "Four Flicks" bereit. Auf vier Silberscheiben ist eine Fülle an Material gespeichert, das den Fan auf Wochen hinaus beschäftigt und bei Laune halten wird. Inhaltlich geht es um die "Licks World Tour", die die Stones in den Jahren 2002 und 2003 um die ganze Welt führte.

Der besondere Clou: Der Fan kann sich gleich drei Konzerte nacheinander anschauen. Auf der DVD 2 ist der Auftritt im Madison Square Garden, New York, zu sehen. Auf der dritten DVD geht es im Twickenham Stadion in London weiter. Die vierte DVD blendet um ins Olympia Theatre, Paris. Bei jedem Auftritt spielen die Stones knapp anderthalb Dutzend Songs, darunter von einem Konzert zum anderen auch viele doppelt. So gehören vor allem "Satisfaction" und "Honky Tonk Women" immer zum Standardrepertoire, während "Jumpin' Jack Flash" stets den Ausräumer machen muss und das Ende des Konzerts einleitet. Die erste DVD bietet übrigens diverse Bonus-Tracks an, darunter "Beast Of Burden", "Rock Me Baby" und "Well Well".

Eindrucksvoll zeigen die Scheiben, wie stark die Stones trotz ihres fortgeschrittenen Alters noch auf der Bühne sind. Der einzige, der mit den Jahren deutlich an Wirkung verliert, ist Mick Jagger, der einfach nur noch alt und faltig wirkt. Ihm nimmt man nicht mehr ab, dass er mal auf der Bühne stirbt - ganz im Gegensatz zu Keith Richards, der noch immer für seine Musik brennt. Immer cooler wird auch der in Würde ergraute Charlie Watts, der am Schlagzeug wahrscheinlich schon wieder von neuen Jazz-Interpretationen träumt. Und sich ansonsten durch nichts aus der Ruhe bringen lässt.

Fans berauschen sich an den Konzertmitschnitten, die solide gefilmt sind und einen hautnahen Blick auf die Band und ihre Arbeit an den Instrumenten erlauben. Auch über den Klang kann man sich nicht beschweren, obwohl die Stones schon immer eine Band waren, die ein wenig blechern, rau und wild klingt. Da ist es schon fast egal, ob man sie sich auf Dolby Stereo oder im Surround-Klang reinzieht. Von Bedeutung für die Fans ist wohl schon eher, dass die DVDs sechs Songs anbieten, die vorher noch nie veröffentlicht wurden. 16 der Lieder waren außerdem noch nie zuvor auf einem Live-Album zu hören. Wer aufpasst, entdeckt auch zügig die Special Guests, die mit zu den Stones auf die Bühne kommen. Dazu zählen etwa Malcolm und Angus Young von AC/DC, Sheryl Crow und Solomon Burke. Natürlich dürfen bei einem so fetten musikalischen Angebot auch die Extras nicht fehlen. Dokumentationen zeigen die Stones im Pariser Aufnahmestudio, bei den Tourvorbereitungen in Toronto und bei ersten Auftritten in Japan, Indien und Europa. Mit dem Backstage Pass gelangt der Stones-Fan auch hinter die Bühne. Erwähnenswert ist auf jeden Fall auch die Präsentation der DVD-Kombo. Im stabilen Pappschuber (mit grün aufgedruckter Stones-Zunge) sind die vier DVD bestens untergebracht. So stellt man sie sich gerne in den Schrank.

cmm, 9 Stunden 5 Minuten, Dolby Digital 5.1, ca 50 Euro

No Angels: The Video Collection

Casting-Shows wie "Popstars", "Deutschland sucht den Superstar" oder "Star Search" schaffen es sehr gut, eine frisch zusammengekegelte Teenieband für einen Sommer in die Charts zu prügeln. Anschließend stürzen die frischgebackenen Sternchen als Sternschnuppen schnell wieder ab. Zwei, drei Jahre später kennt man sie dann bereits nicht mehr. Eine absolute Ausnahmeerscheinung waren die "No Angels" - die erste Gewinnerband aus dem Casting-Event "Popstars". Die Mädels platzierten nicht nur eine CD nach der anderen in den Charts, sondern sorgten mit ausverkauften Konzerten und mehreren DVDs auch noch für weitere Erfolge.

Die beste Entscheidung der Band: Nach zwei, drei Jahren Termingehetze beschlossen die Mädels in Eigenregie, dass das Leben auch noch etwas anderes bieten muss. Und so haben sie sich erst einmal getrennt, um neue Energien zu schöpfen. Für alle Fans gibt es nun die Video Collection auf DVD, die 15 Musikclips enthält. Beeindruckend ist die Qualität dieser Beiträge. Die Videos erscheinen gestochen scharf auf dem Bildschirm und lassen jedes noch so kleine Detail glasklar erkennen. So nahe waren die Fans ihren Mädchen ganz bestimmt noch nie. Auch der Sound ist perfekt. Im Heimkino ist jedes Instrument einzeln aus der Komposition herauszuhören. Auch die Stimmen der Mädchen verschmelzen hier nicht länger zum Einheitsbrei, sondern behalten auch beim gemeinsamen Gesang ihre individuelle Klangfarbe bei.

Neben absoluten Klassikern wie "Daylight In Your Eyes", "Rivers Of Joy", "Let's Go To Bed" und "There Must Be An Angel" finden sich auch echte Geheimtipps im Programm. Immer wieder ein echter Kuschelhit ist das zuckersüße "Still In Love With You". Und auch das von Alison Moyet gecoverte "All Cried Out" ist allererste Sahne. Als Extra gibt es eine komplette Discografie.

Universal, Dolby Digital 5.1, ca 25 Euro

Carsten Scheibe, Typemania

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