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"Sopranos" und "Alle lieben Raymond" ausgezeichnet

Bei der Verleihung der US-Fernsehpreise gewannen das Mafia-Drama "Sopranos" und die Comedy-Serie "Alle lieben Raymond" jeweils vier "Emmy Awards".

Die Familienquerelen eines Sportjournalisten in "Alle lieben Raymond" und die wilden Machenschaften eines Mafia-Clans in "Sopranos" haben bei der Verleihung der US-Fernsehpreise Emmys in Los Angeles überzeugt: Beide Serien konnten jeweils vier der begehrten Fernseh-Oscars mit nach Hause nehmen. Die Mafia-Serie "Sopranos" musste sich jedoch in zwei Top-Kategorien gegen den jahrelangen Konkurrenten "West Wing" geschlagen geben: für bestes Drama und beste Regie nahm die Polit-Serie rund um das Weiße Haus zwei Emmys mit nach Hause. Die Sendung war insgesamt 15 Mal nominiert gewesen.

Gandolfini und Falco zum vierten Mal ausgezeichnet

Die "Sporanos" wurden jedoch für das beste Drehbuch ausgezeichnet und sowie Schauspieler Joe Pantoliano als bester Nebendarsteller und Edie Falco und James Gandolfini als beste Hauptdarstellerin und Hauptdarsteller. Beide hatten die Trophäe jeweils bereits in den vergangenen drei Jahren mit nach Hause genommen. Die Sendung war für insgesamt 13 Emmys nominiert gewesen. Die Familienkomödie "Alle lieben Raymond" wurden in der Top-Kategorie für die beste Comedy-Serie ausgezeichnet. Doris Roberts freute sich zum zweiten Mal über einen Emmy als beste Nebendarstellerin und Brad Garett bekam eine als bester Nebendarsteller, außerdem gab es eine Trophäe für das beste Drehbuch. Debra Messing als quirlige Architektin in "Will & Grace" setzte sich als beste Comedy-Schauspielerin gegen Jennifer Aniston ("Friends") und Sarah Jessica Parker ("Sex And The City") durch.

Extrem-Schnitzeljagd gewinnt als beste Reality-Show

Hoffnungen auf eine Trophäe hatte sich auch "Friends"-Schauspieler Matt LeBlanc gemacht. Er musste sie jedoch an Tony Shalhoub aus der Serie "Monk" über einen von Phobien geplagten Polizeidetektiv abgeben. "The Amazing Race", eine Art extreme Schnitzeljagd, gewann eine Trophäe als beste Reality-Show. Diese Kategorie hatte die Amerikanische Fernsehakademie in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben.

Letterman geht leer aus

Überraschenderweise setzte sich die Talk-Show "The Daily Show" mit zwei Emmys gegen alteingesessenen Moderator David Letterman (Vorbild für Harald Schmidt) durch, der zuvor fünf Jahre in Folge diese Kategorie angeführt hatte. Der Spielfilm "Door To Door", die Geschichte über einen schrägen Handelsvertreter Bill Porter, der trotz seiner Kinderlähmung gut in seinem Job wird, wurde mit vier Emmys ausgezeichnet, darunter auch William H. Macy als bester Hauptdarsteller.

Bill Cosby für Lebenswerk geehrt

Zwölf verschiedene Komiker, unter anderem Ellen DeGeneres und Conan O’Brien, führen als Moderatoren durch das Programm. Ray Romano ("Alle lieben Raymond") überreichte dem afroamerikanischen Komiker und Schauspieler Bill Cosby den "Bob Hope Humanitarian Award" für sein Lebenswerk. Cosby sei ein "Champion für Bürger- und Menschenrechte" sagte Romano bei seiner Laudatio. Im vergangenen Jahr hatte den Philanthropenpreis die Moderatorin Oprah Winfrey bekommen.

Die Emmys wurden zum 55. Mal von der Amerikanischen Fernsehakademie in 91 verschiedenen Kategorien verliehen.

DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo