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Die Krise scheint allgegenwärtig, doch dem deutschen Kino geht es gut. Im vergangenen Jahr stiegen die Zuschauerzahlen - und die Anerkennung des deutschen Films im Ausland.
Der diesjährige Gewinner der Goldenen Palme von Cannes - Michael Hanekes Film «Liebe» - soll am 20. September in Deutschland ins Kino kommen. Haneke zeigt in seinem Film die innige Beziehung eines alten Ehepaars, das von Krankheit gezeichnet ist.
Sie prügeln so lange aufeinander ein, bis einer nicht mehr kann. Am Samstagabend findet nach kontroverser öffentlicher Debatte die "Ultimate Fighting Championship" in Köln statt. Kritiker wollen die Käfigkämpfe am liebsten verbieten, die Beteiligten selbst schwärmen von einem vielseitigen Sport.
In Deutschland entstehen derzeit mehr Filme denn je. Das liegt unter anderem an der großzügigen Unterstützung der Deutschen Filmförderung. Pünktlich zur Berlinale hat Kulturstaatssekretär Bernd Neumann nun die Verlängerung der Förderung angekündigt. Bleibt nur die Frage, ob die Nachfrage an deutschen Filmen überhaupt groß genug ist.
Mehr als elf Millionen Besucher weniger als im Vorjahr, dazu deutliche Umsatzeinbußen - 2007 war kein gutes Jahr für das deutsche Kino. Dennoch ist die Stimmung bei den Filmschaffenden ganz ausgezeichnet - aus gutem Grund.
Kinos gegen Kulturstaatsministerin: Gegen die Erhöhung der "Zwangsabgabe" an die Filmförderungsanstalt wollen Kinobetreiber notfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.
Um Gesichter voneinander zu unterscheiden, muss man offenbar nicht viel im Kopf haben. Selbst Honigbienen können trotz ihres sehr einfachen Gehirns Gesichter erkennen - oder zumindest sehr exotische Blumen.
Dank des Kassenschlagers "Good bye, Lenin!" ist der deutsche Film weiter im Aufwind. Auch "Das fliegende Klassenzimmer" und "Anatomie 2" trugen zum Erfolg bei.
Unbeeindruckt von der Finanzkrise erwies sich das Kulturjahr 2008 als ein Jahr der Superlative. Im Blickpunkt dabei: Charlotte Roche, Gerhard Richter, Til Schweiger und ein Schauspieler, der auch jenseits der 100 nicht daran denkt, aufzuhören.
Der frühere Zweitliga-Profi Andre Gumprecht hat in Australien für einen Skandal gesorgt. Der 33-Jährige ließ sich auf der Saisonabschlussfeier seines Clubs nach dem verlorenen Meisterschaftsfinale als Adolf Hitler verkleidet ablichten - und sorgte damit für einen Sturm der Entrüstung.
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Andreas Dresen Bernd Eichinger Bernd Neumann Charlotte Roche Christina Weiss Claude Monet Damien Hirst Dieter Hildebrandt Edgar Degas Francis Bacon Henning Scherf Horst Schlämmer Isabelle Huppert Julian Nida-Rümelin Jürgen Flimm Michael Haneke Michael Naumann Michael Schmid-Ospach Til Schweiger Wolfgang Becker
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