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Nur fünf Minuten - die Jagd auf Edward Snowden

Keine Woche Drehzeit, 500 Dollar, mächtig Sound-Wumms und fertig ist der erste Edward-Snowden-Film. Fünf Minuten dauert der Thriller, den Hongkonger Filmlaien an Originalschauplätzen gedreht haben.

Von Niels Kruse

  Fangt ihn, wenn ihr könnt: Szene aus "Verax"

Fangt ihn, wenn ihr könnt: Szene aus "Verax"

Die Dimension seines Vermächtnisses ist nicht einmal im Ansatz erkennbar, und doch hat sich eine Handvoll Hongkonger bereits dran gemacht, aus dem Fall Edward Snowden einen Film zu drehen. Einen kurzen Film. Gerade einmal fünf Minuten dauert der Clip, der mit wenigen Szenen und viel musikalischem Wumms die Jagd auf den Ex-Agenten und Whistleblower skizziert. Beteiligt waren bis auf den Kameramann ausschließlich Amateure.

Das Video beginnt dramatisch: Mit einem anschwellenden Sound, der an den aus dem Kino bekannten THX-Hinweis erinnert, gefolgt von einer kurzen Kamerafahrt durch die Hochhaus-Abgründe Hongkongs, direkt in die Konferenz einer dortigen US-Geheimdienst-Filiale. Dort diskutieren die Spione, wie der Stand in Sachen Snowden-Jagd ist. Anschließend: Übergabe eines Laptops an eine Mitarbeiterin der Zeitung "The South China Sentinel". Sie wittert die große Geschichte, wird aber von ihrem Chef zurückgepfiffen. Währenddessen berät die chinesische Polizei darüber, wie sie Snowden dem Zugriff der USA entzieht. Und zwischendrin: Immer wieder der Gesuchte, wie er in der Hitze der Stadt die Zeit totschlägt.

Drehzeit: keine Woche, Kosten: 500 Dollar

Das Video sei ein "Spionagefilm in Entwicklung" gewesen, sagt Kameramann Edwin Lee, der einzige Profi des Teams. "Es war eine Menge Adrenalin, die Dreharbeiten waren sehr im Guerilla-Stil". Weniger als eine Woche hat die Produktion gedauert. Die meisten Szenen wurden mit Laienschauspielern an Originalschauplätzen gedreht. Snowden wurde dabei von Andrew Cromeek gespielt, einem Lehrer aus den Vereinigten Staaten, der dem neuen US-Staatsfeind Nummer eins ziemlich ähnlich sieht.

Der Streifen, der umgerechnet 500 US-Dollar gekostet hat, wurde nach Snowdens selbstgewählten Codenamen "Verax" benannt. Die Dreharbeiten waren noch nicht abgeschlossen, als der 30-Jährige vergangene Woche nach Moskau abflog. Die Filmcrew war enttäuscht, dass Snowden Hongkong verließ, doch äußerte Lee auch Verständnis: "Am Ende begriffen wir, dass es das Beste für ihn war."

Niels Kruse mit AFP

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