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19 Experten sind in die Fußstapfen von Marcel Reich-Ranicki getreten und haben einen Filmkanon aufgestellt. Dieser soll als Grundlage für den Schulunterricht dienen.
Sein Film über das legendäre Gangsterpärchen Bonnie und Clyde machte ihn weltberühmt. Einen Tag nach seinem 88. Geburtstag ist der amerikanische Regisseur Arthur Penn nach langer Krankheit in New York gestorben. Penn gehört zu den großen Erneuerern des US-Kinos.
Oder: Heilige Abende in fünf Teilen. Heute: Die Sternschnuppen. Worum es diesmal geht: Drei Sternschnuppen, ein Schneegestöber, das offene Fenster, die unheimliche Begegnungen der dritten Art, kurvige Samtigkeit, ein Gullydeckel, verschiedene Decken, ein Flug in der Nacht (eingemummelt) und das rote Pony. Es war einmal: Der getrennte Papi und Marie und Alexander standen am Fenster, tiefschwarze Nacht legte sich über der Stadt, langsam fiel der Schlafsand über sie. Eigentlich gehörten die Kinder schon längst ins Bett, aber das Schicksal wollte es, dass den Dreien ein grandioses Abenteuer - gänzlich unglaublich, ungeheuer, unverhofft - widerfuhr. Es fing an mit der gleissenden Sternschnuppe, die in ihren regenbogigen Farben auf das Haus der Drei zufiel, langsamer als es üblicherweise Sternschnuppen herkömmlicher Provenienz zu tun pflegen. Es schien als wollte sie noch einige Extra-Pirouetten am Himmel schlagen, ach, wie edel und elegant und dies aussah, als wäre diese Sternschnuppe eine Ballet-Tänzer. Und wie der getrennte Papi und Alexander und Marie in ihren bunten Schlafsachen so dastanden und staunten - rauschte eine zweite, hellblaue Sternschnuppe, genau in der Luftbahn der ersten, heran und herunter. Statt Pirouetten flog sie einige wilde Loops wie bei einem Stück der Roots, um dann wie ihr Vorflieger auf der Strasse vor dem Haus, zu landen. Dort stöberte es vor Schnee, die dicken Flocken flitzten und flogen kreuz und quer und quer und kreuz und querten kreuz und kreuzten quer und es hörte sich an als sängen sie dazu ein Lied. Es war schwer zu sagen, das schneeige Stöbern geriet recht laut in der ansonsten ruhigen Nacht, ja, es war sogar so, dass dieses weiße Lärmen nur in der kleinen Strasse vor dem Hause des getrennten Papi und von Marie und Alexander vor sich hin dröhnte, kein Zufall, in keinstem Falle. Just als die Drei das Fenster zur Strasse und zum Himmel hin öffneten, segelte die dritte Sternschnuppe herab, in kurviger Samtigkeit, in exakter Schneisenspur, jene Sternschnuppe war durch und durcher und am durchesten weiß, so weiß, sie tauchte die Drei in ihrem Fensterrahmen in eine grellende Helligkeit. Als wolle Francois Truffaut ein Remake von Close Encounters Of The Third Kind filmen, voller geheimnisvoller Romantik und romantischer Geheimnisse. famose Sache, das. Wie es der unbeugsame Wille des Schicksals wollte, fanden sich die drei Sternschnuppen an haargenaust dem selbigen Punkt zusammen, ganz nah an dem Gullydeckel auf dem 1911 stand, weiß der Teufel, warum. Da tänzelten sie vor sich hin und glühten immer weiter, wie ungewöhnlich sich das ansah, sie tänzelten und tänzelten weiter, weiter, weiter das konnte nur eine Aufforderung sein an die Drei da oben am Fenster, sich einzumummeln in alle Decken (die beiden schwarz-weißen Bettdecken, die orange Decke vom Schneider, die weiße von Ikea und die drei rosa-blau-braun-weiß- gestreiften Decken für Euro 9.95/pro Stück) und hinunter zu den Sternschnuppen zu eilen. Wer wusste denn schon, wohin's führte, verheißungsvoll war's allemalst, vor allem in der Winterzeit. Alexander und Marie liefen los, im Treppenhaus war es schon zugig, aber das focht sie nicht an, das Strahlen der Sternschnuppen hatte ihre Wangen zum Wallung gebracht, ihren Geist entflammt, ihre Temperatur erhöht, wie von Märchensinnen zogen die schnuppigen Sterne mit den sternigen Schnuppen sie an, es hätte allerdings ein christliches Ritual sein können,  heidnischen Ursprungs. Der getrennte Papi griff, sicherheitshalber, noch nach einigen Schals, ahnte er wohl schon, es würde eine eine eiskalte, gegenwindige, stürmische Reise werden? Untern angelangt, stiegen sie wortlos, aber voller Glücksmoment, wie unter Hypnose, ein Jeder wandlerisch-sicher, auf die Sternschnuppen. Marie auf die weiße, Alexander auf die hellblaue, der getrennte Papi auf die regenbogige. Und aus irgendeinem Fenster drang die Red Pony -Suite von Aaron Copland herüber, es war der Dream March, doch. Also ritten die Drei auf den Sternschnuppen zum Himmel, eingemummelt in Decken und Schals, an den Füssen geschlossene, graue Filzpantinen, woher-auch-immer-die-nun-wieder-kamen, begleitet von fanfarischen Klängen des roten Pony. Sie liessen höchst oben das Schneegestöber hinter sich und flogen ins Hellere, über den Atlantik und sie sollten am Rande des Central Park in New York City zur Erde kommen. Aber dazu morgen mehr vom getrennten Papi, Alexander, Marie und ihrem Weihnachts-Abenteuer...
Zwar werden die Oscars erst im Februar 2011 verliehen, doch die Preisträger für die Ehrenoscars stehen jetzt schon fest: Mit Jean-Luc Godard und Francis Ford Coppola werden zwei Regisseure geehrt, die beide auf ihre Art die Filmwelt revolutioniert haben.
Zum Küssen. Zum Fürchten. Zum acht Mal Niederknien: Frankreichs begnadetste Aktricen zeigen sich in einer Kino-Komödie mit dem harmlosen Titel »8 Frauen« als respektable Zicken.
Nachdem Frankreichs Filmstar Jean-Paul Belmondo 2001 fast einem Schlaganfall erlag, feiert der rüstige Herr, nur wenige Monate nach seiner Hochzeit, nun seinen 70. Geburtstag.
Alle waren sie einmal hier: Roman Polanski, Martin Scorsese, Wim Wenders oder George Lucas. Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen können auf eine bewegte Geschichte blicken.
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