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George Lucas findet "Das Erwachen der Macht" retro

In den Kinos bricht der neue "Star Wars"-Streifen Rekorde. George Lucas, Schöpfer des Weltraummärchens, gefällt er hingegen gar nicht. Statt eines neuen Werks sei ein "Retro"-Film entstanden, ätzt der 71-Jährige. 

Star-Wars-Schöpfer George Lucas

"Star Wars"-Schöpfer George Lucas fühlt sich offenbar nicht ausreichend am Entwicklungsprozess des neuen Streifens beteiligt

Der Kassenschlager "Star Wars: Das Erwachen der Macht" hat ein vernichtendes Urteil von seinem wohl wichtigsten Kritiker erhalten. "Star Wars"-Schöpfer , der sein Imperium vor drei Jahren an Disney verkauft hatte, bezeichnete die Entwickler als "weiße Sklavenhändler", die ihn nicht ausreichend am Entstehungsprozess beteiligt hätten. Herausgekommen sei ein "Retro"-Film, statt mit neuen Planeten und Raumschiffen ein wirklich neues Werk zu schaffen, sagte Lucas im Interview mit PBS-Journalist Charlie Rose. Das Gespräch wurde über Weihnachten ausgestrahlt und diese Woche online veröffentlicht.

"Dies sind meine Kinder. All die ""-Filme", sagte Lucas. "Ich liebe sie, ich habe sie erschaffen, ich bin sehr eng mit ihnen verbunden." Der Verkauf an Disney sei deshalb wie eine Trennung gewesen. "Du musst es hinter Dich bringen und es ist sehr, sehr, sehr schwer." Das Weltraummärchen auf seine Weise fortzusetzen, hätte Lucas zufolge vermutlich zehn Jahre gedauert, weshalb der heute 71-jährige Regisseur die Aufgabe abgetreten habe.

George Lucas entschuldigt sich 

Lucas entschuldigte sich später für den Begriff "weiße Sklavenhändler". "Ich habe mich versprochen und einen sehr unangebrachten Vergleich bemüht", teilte der Star-Regisseur der "New York Times" zufolge mit.

Der neue "Star Wars"-Film hat seit dem Kinostart weltweit bereits rund 1,3 Milliarden Dollar (etwa 1,2 Mrd. Euro) eingespielt. Mit mehr als 25 Millionen Euro in deutschen Kinokassen landete er nach Einspielsumme gerechnet auch in Deutschland den besten Start der Kinogeschichte.


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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo