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7. August 2009, 09:47 Uhr

Regisseur John Hughes verstorben

Mit Filmen wie "Kevin - allein zu Haus" oder "Ferris macht blau" begeisterte er in den 80er und 90er Jahren die Kinogänger. Für die damalige Jugend waren seine Filmhits prägend. Jetzt erlag der Amerikaner John Hughes im Alter von 59 Jahren einem Herzinfarkt.

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König der Klamotte: Berühmt wurde Regisseur John Hughes mit Filmen wie "Ferris macht blau" oder "Kevin - Allein zu Haus"© AP

Der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor John Hughes, der sein Publikum mit Komödien wie "Kevin - Allein zu Haus" und "Ferris macht blau" fesselte, ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Er erlag am Donnerstag bei einem Spaziergang in New York einem Herzinfarkt, wie eine Sprecherin mitteilte. Der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent zeichnete in den 80er und 90er Jahren für zahlreiche Filmhits verantwortlich. Aus seiner Feder stammen Komödien wie "Manhattan Love Story" mit Jennifer Lopez und Ralph Fiennes aus dem Jahr 2002, "Dennis, die Nervensäge" oder "Kevin - Allein zu Haus" über einen Achtjährigen, den die Familie bei der Urlaubsreise daheim vergisst. Der Klassiker aus dem Jahr 1990 war das Karrieresprungbrett für Kinderstar Macaulay Culkin.

"Ich war ein Fan seiner Arbeit und seiner Person", sagte Culkin. "Die Welt hat nicht nur einen vollkommenen Filmemacher verloren, dessen Einfluss noch über Generationen zu spüren sein wird, sondern auch einen großartigen und anständigen Menschen." Regie führte Hughes unter anderem bei "Der Frühstücksclub", "Ferris macht blau" und "Curly Sue - Ein Lockenkopf sorgt für Wirbel". Hughes habe einen "besseren Draht zu jungen Leuten" gehabt als alle anderen in Hollywood, würdigte Schauspieler Ben Stein den Verstorbenen. "Ich glaube nicht, dass jemand an ihn als Poet der amerikanischen Jugend in der Zeit seit dem Krieg herankommt", sagte der Lehrer aus "Ferris macht blau" im Fox Business Network. "Er war für sie, was Shakespeare für die elisabethanische Zeit war."

Der unsichtbare Macher der Jugendklamotte

Der in Michigan geborene Hughes begann seine Karriere als Werbetexter, bevor er mit seinen liebevollen filmischen Jugendporträts zum Held hinter der Leinwand wurde. In den vergangenen Jahren war es sehr still um den Regisseur geworden, er hat sich nur selten fotografieren lassen. Gestorben war er am Donnerstag bei einem Verwandtenbesuch in New York.

Hillel Italie/AP
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
monojack (07.08.2009, 16:44 Uhr)
Ohne John Hughes...
...wären die 80'er Jahre nur schwer erträglich gewesen. 'Ferris macht blau' und 'Breakfast Club' revolutionierten unser Klassenzimmer. RIP, Johnny.
butcher99 (07.08.2009, 14:04 Uhr)
Ferris
macht blau, jede Wiederholung ist ein Genuss
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