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Der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem ist es nach eigenen Angaben gelungen, zwei Drittel der etwa sechs Millionen jüdischen Opfer der Schoah zu identifizieren.
Günther Jauch diskutiert mit Zeitzeugen und deren Kindern zur Primetime über die Judenvernichtung in Nazideutschland. Eine der Gäste des TV-Talkers überlebte das Konzentrationslager nur, weil Dr. Mengele nach ihrer Musik verlangte.
Die Linkspartei hat mit Empörung auf die Äußerung von Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach reagiert, wonach die Nazis als "linke Partei" einzustufen seien.
Infamer Betrug mit Holocaust-Entschädigungsgeldern: In den USA haben sich angebliche Opfer der Nazi-Herrschaft mit Hilfe von gefälschten Papieren an einem eigens eingerichteten Fonds bereichert. Für den groß angelegten Betrug wurden jüdische Auswanderer aus Russland eigens rekrutiert.
Der Kölner Erzbischof Joachim Meisner hat seinen Vergleich von Abtreibungen mit den Verbrechen Hitlers und Stalins bedauert. Er habe nicht damit gerechnet, dass diese Äußerungen "missverstanden werden könnten".
Zu Beginn seines Antrittsbesuchs in Israel hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle in Jerusalem der sechs Millionen im Holocaust ermordeten Juden gedacht. In der Gedenkstätte Jad Vaschem entzündete er eine Mahnflamme. Zuvor hatte sich Westerwelle mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu getroffen.
Eklat im Bundestag: Die Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland hat nicht an der Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus teilgenommen. Zur Begründung hieß es, dass sich Überlebende des Holocaust nur wie "Zaungäste" behandelt fühlten. Außerdem will der Verband damit ein Zeichen gegen steigenden Judenhass setzen.
Boykott-Aufruf im israelischen Parlament: Mindestens fünf Abgeordnete wehren sich gegen die deutsche Rede von Angela Merkel in der Knesset. Man müsse Rücksicht auf die "verletzten Seelen" der Holocaust-Opfer nehmen. Indes hat die Kanzlerin Wirtschaftshilfe für die Palästinenser angekündigt.
Es gab viel politischen Streit ob und wie es sein soll, die Bauphase dauerte Jahre. Jetzt ist das Holocaust-Mahnmal mit seinen 2700 Betonstelen mitten in Berlin fertig und muss seinen Platz erst noch finden: Ort ständiger Erinnerung oder "Kranzabwurfstelle"?
Der berühmte "Nazijäger" Simon Wiesenthal hat Jahrzehnte gegen das Vergessen gekämpft und maßgeblich zur Aufklärung des millionenfachen Mordes an den Juden beigetragen. Am Sonntag wurde der Porträt-Film "Ich habe euch nicht vergessen" auf der Berlinale vorgestellt.
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