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23. Januar 2004, 13:02 Uhr

Rückkehr aus dem Dschungel

Neun der zehn RTL-"Dschungel-Stars" sind wieder in der Zivilisation gelandet. Nur "Giftschlange" Caroline Beil fehlte auf dem Frankfurter Flughafen.

Die Dschungel-Finalisten Daniel Küblböck, Costa Cordalis und Lisa Fitz bei ihrer Ankunft in Frankfurt© Bernd Kammerer / AP

Neun der zehn RTL-"Dschungel-Stars" sind am frühen Freitagmorgen wieder in der Zivilisation gelandet. Auf dem Frankfurter Flughafen fehlte nur eine: "Giftschlange" Caroline Beil. Sie habe ihren Australien-Aufenthalt verlängert, erklärte die Schauspielerin Mariella Ahrens. Der Ärger über ihre Lästereien sei nicht der Grund dafür gewesen. "Aber dass sich eine Front gebildet hat, kann man nicht abstreiten. Ich glaube, es war gut, dass sie nicht mitgeflogen ist", sagte Ahrens.

Der "König des Dschungels", Costa Cordalis, trug sein Holz-Zepter in der Hand und sah zufrieden aus: Die Sendung sei "ein Sprungbrett durch alle Ebenen", sagte der 59-jährige Schlagerveteran. "Man kann die Musik besser den Leuten näher bringen." Er hofft jetzt, dass sein "Jungle Beat" mit zugehörigem Tanz ("eins nach vorn, eins zurück") ein Hit wird.

"Ich würde es noch mal machen"

Die Teilnehmer von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" haben die Sendefassungen bisher nicht zu sehen gekriegt. Cordalis antwortete auf die Frage, ob er sich lächerlich gemacht vorkomme: "Nee, das ist es nicht. Es ist eine Prüfung, eine nervliche, psychische, körperliche Prüfung. Mut, Kraft, Ausdauer, alles wird da verlangt." Er versicherte: "Ich würde es noch mal machen."

Spannende Erfahrungen

Seine Frau Ingrid sagte, sie sei als seine Frau und Managerin anfangs dagegen gewesen. Sie habe bezweifelt, dass er als "nach außen gerichteter Mensch" zwölf Tage hermetisch abgeschlossen im Dschungel verbringen könnte. Aber sie habe von vornherein darauf getippt, dass er gewinnt. "Er hat sich wacker geschlagen." Da er als Vegetarier sehr genügsam sei, habe er gut durchhalten können. Die Zweitplatzierte Lisa Fitz schwärmte: "Es gehört sicherlich zu den spannendsten Erfahrungen, die es gibt." Jeder erwachsene Mensch müsse für sich entscheiden, ob er sich auf so etwas einlasse, sagte die Entertainerin.

Küblböcks Panik-Anfall

Nach dem Panik-Anfall von Daniel Küblböck im "Terror-Aquarium" habe sie den 18-Jährigen "gefragt, ob er einen Schock hat, ob er schlafen kann", sagte Fitz. "Das war ein Moment - was natürlich auch rausgeschnitten wurde -, wo ich heftigst einen Wutanfall bekommen und in die Kamera geschimpft habe: Das könnt ihr nicht machen, das ist eine Sauerei." Man habe ihnen erklärt, dass Küblböck wusste, was auf ihn zukommen würde. "Auf jeden Fall ist er letztlich dadurch eine ganze Portion belastbarer geworden", meinte die 53-jährige Kabarettistin. Küblböck selbst sagte, er sehe das Dschungel-Abenteuer als Erfolg für sich.

Über das Camp-Leben berichtete Lisa Fitz: "Also, der Costa hat durchgehalten, hat sich nie beklagt. Die Susan (Stahnke) hat - das war die positivste Überraschung - nie gezickt." Andere dagegen schon: "Manche sind ausgeflippt, weil sie nichts zu essen kriegten."

"Im ersten Moment habe ich geschluckt"

Mariella Ahrens sagte, sie habe am Anfang gedacht, dass jeder so viel Reis und Sojabohnen essen könnte, wie er wollte. Auch habe sie sich mehr Abenteuer versprochen. "Mir war klar, dass da sicherlich umstrittene Sachen passieren werden." Deswegen habe sie sich "relativ zurückgehalten", auch wenn sie sich dafür Kritik anhören musste. Hinterher habe sie erfahren, dass es um die Dinge ging, "über die man sich lustig gemacht hat". Wegen ihrer Zurückhaltung habe ihr die Teilnahme im öffentlichen Ansehen "nicht allzu sehr geschadet". Die Schauspielerin betonte, sie bereue nichts; sie habe eine gute Erfahrung gemacht.

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