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"Der Hobbit" verdrängt "Breaking Dawn" von der Spitze

Bilbo Beutlin übertrumpft 007 und die "Twilight"-Vampire: Peter Jacksons 3D-Fantasy-Film "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" trat am Wochenende an den weltweiten Kinokassen seinen Siegeszug an.

  Alles andere als unerwartet verlief das erste Kinowochenende für "Der Hobbit - eine unerwartete Reise": Sowohl in Deutschland als auch den USA setzte sich der Film auf Platz eins der Kinocharts.

Alles andere als unerwartet verlief das erste Kinowochenende für "Der Hobbit - eine unerwartete Reise": Sowohl in Deutschland als auch den USA setzte sich der Film auf Platz eins der Kinocharts.

Die Vampir-Saga "Breaking Dawn" muss Platz eins der deutschen Kinocharts räumen: Mit 1,1 Mio. Besuchern und 11,4 Mio. Euro Umsatz war "Der Hobbit" nach "Skyfall" der zweitbeste Kinostart des Jahres. Der aktuelle James Bond-Film überschritt dafür am Wochenende die Sieben-Millionen-Zuschauer-Marke, wie das Fachmagazin "Blickpunkt:Film" meldete. Dies war in diesem Jahr bislang nur "Ziemlich beste Freunde" gelungen.

Die Hobbits haben bei ihrem Kinodebüt auch in Nordamerika abgeräumt. Mit Einnahmen von knapp 85 Millionen Dollar (rund 65 Millionen Euro) eroberte Peter Jacksons Werk am Wochenende den Spitzenplatz der US-Kinocharts. Die Verfilmung des Buches von J.R.R. Tolkien mit Martin Freeman in der Rolle des haarigen Hobbit Bilbo Beutlin brachte es am Wochenende weltweit auf über 223 Millionen Dollar.

Hinter "Herr der Ringe"

Der Film setzte sich damit deutlich vor Jacksons "Herr der Ringe"- Epos. "Die Rückkehr des Königs" hatte beim US-Kinodebüt im Jahr 2003 am Eröffnungswochenende "nur" 72,6 Millionen Dollar in die Kassen geholt. Die Hobbits stellten zudem einen Rekord für das beste Debütwochenende in US-Kinos im Monat Dezember auf. Bisheriger Rekordhalter war Will Smiths Science-Fiction-Streifen "I Am Legend", der im Dezember 2007 gut 77 Millionen Dollar verdiente. Was die Zuschauerzahlen angeht, bleibt "Der Hobbit" aber hinter "Herr der Ringe".

"Skyfall", der US-Spitzenreiter vom vorigen Wochenende, musste sich jetzt mit dem vierten Rang begnügen. Doch spielte der Bond-Streifen nach sechs Wochen Laufzeit immerhin noch 6,7 Millionen Dollar ein. Der 3D-Weihnachtsfilm "Die Hüter des Lichts" verdiente von Freitag bis Sonntag rund 7,4 Millionen Dollar hinzu und landete damit auf dem zweiten Rang.

Knapp dahinter folgt Steven Spielbergs Historienepos "Lincoln". Der Golden-Globe-Favorit über das Leben des früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln (Daniel Day-Lewis) läuft im Januar in Deutschland an. Ang Lees Verfilmung des Romanbestsellers "Life of Pi" über einen schiffbrüchigen indischen Jungen verdiente auf Rang fünf mehr als fünf Millionen Dollar hinzu. Der Film kommt mit dem Untertitel "Schiffbruch mit Tiger" am zweiten Weihnachtsfeiertag in die deutschen Kinos.

juho/DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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