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Wotan Wilke Möhring ist kein Feigling

Damit Sie im Kino nicht den Überblick verlieren: stern.de verrät, was Sie über lachendes Weinen, Mütter auf dem Beifahrersitz und Hochzeitsvideos wissen müssen.

Von Sophie Albers und Nicky Wong

"Das Leben ist nichts für Feiglinge"

Wen Sie kennen könnten: Darsteller Wotan Wilke Möhring ("Männerherzen", "Tatort") und Regisseur André Erkau ("Mann tut, was Mann kann")

Die Geschichte in einem Satz:

Völlig unerwartet stirbt Markus' Frau, und er steht allein da mit seinem Cateringservice und der 15-jährigen Gorth-Tochter, die aus Trauer, Wut und Verwirrung wegläuft, was nicht nur Markus auf eine lange Suche quer durch Dänemark schickt.

Geschwister im Kinoversum:

"Little Miss Sunshine", "Vielleicht lieber morgen"

Warum Sie den Film sehen könnten:

Weil Wotan Wilke Möhring einfach der Hammer ist. Und weil diese wilde, verrückte und trotzdem so echte Geschichte keine Angst hat zu zeigen, wie nah das Tragische und Komische beieinanderliegen.

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"Unterwegs mit Mum"

Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Seth Rogen ("Beim ersten Mal") und Barbra Streisand ("Yentl")

Die Geschichte in einem Satz:

Auf einem Roadtrip quer durch die USA will Wissenschaftler Andy ein von ihm entwickeltes geniales Putzmittel und seine überfürsorgliche Mutter an den Mann bringen.

Geschwister im Kinoversum:

"Stichtag", "Meet the Fockers"

Warum Sie den Film sehen könnten:

Weil Sie endlich einmal Ihre Mutter getrost mit ins Kino nehmen können, ohne unter-den-Stuhl-rutsch-peinliche Überraschungen fürchten zu müssen. Und weil es eine Freude ist zu sehen, dass Diva Streisand mit 70 witziger ist als Hollywoods funny boy Seth Rogen mit 31.

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"Eine Dame in Paris"

Wen Sie kennen könnten: Darstellerin Jeanne Moreau ("Fahrstuhl zum Schafott")

Die Geschichte in einem Satz:

Als ihre Mutter nach langer Pflege stirbt, sucht die Estin Anna nach einer neuen Lebensaufgabe und geht nach Paris, um dort eine andere alte Dame zu betreuen, die das allerdings unverschämt findet und die vor allem von ihrer alten Heimat Estland nichts wissen will.

Geschwister im Kinoversum:

"Ziemlich beste Freunde"

Warum Sie den Film sehen könnten:

Weil Sie Jeanne Moreau verehren und dieser nette, kleine Film niemandem wehtut.

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"Broken City"

Wen Sie kennen könnten: die Schauspieler Mark Wahlberg ("Ted"), Russell Crowe ("Gladiator") und Catherine Zeta-Jones ("Zorro")

Die Geschichte in einem Satz:

Privatdetektiv Taggert soll die angeblich untreue Frau des Bürgermeisters beschatten, muss jedoch feststellen, dass er als Werkzeug in einer dicken Wahlkampfverschwörung benutzt wird.

Geschwister im Kinoversum:

"Absolute Power"

Warum Sie den Film sehen könnten:

Weil Sie Lust auf einen gut gemachten, düsteren Politthriller mit harten Jungs und Selbstjustiz haben und Ihnen die Story nicht so wichtig ist.

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"Das hält kein Jahr...!"

Wen Sie kennen könnten: die Schauspieler Anna Faris ("Scary Movie"), Minnie Driver ("Good Will Hunting") und Simon Baker ("The Mentalist")

Die Geschichte in einem Satz:

Nat und Josh heiraten, weil sie - anders als Freunde und Familie - von ihrer Liebe überzeugt sind, aber nach einem Jahr Ehe sind die beiden sich auch nicht mehr sicher.

Geschwister im Kinoversum:

"Brautalarm"

Warum Sie den Film sehen könnten:

Weil Sie Brachialhumor auch unter der Gürtellinie mögen, "Hangover" und "Bridesmaids" echt super fanden, und weil Sie KEIN "Nottinghill" oder "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" erwarten.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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