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Jogi Löw schaut einfach mal bei Tarantino vorbei

Quentin Tarantino präsentiert seinen neuen Film "The Hateful Eight" in Berlin. Und im Publikum sitzt ein geheimer Gast: Bundestrainer Jogi Löw. Aber er wurde erwischt.

Von Sophie Albers Ben Chamo

Jogi Löw und Anna Wollner

Bundestrainer Jogi Löw guckte privat mal, wie das so ist, wenn ein Hollywood-Regisseur Hof hält. Für ein paar Selfies mit Journalisten war auch noch Zeit.

Aufruhr bei der Pressekonferenz zu "The Hateful Eight" in Berlin. Der Star des Tages saß plötzlich nicht auf dem Podium neben Kultregisseur Quentin Tarantino, sondern in der letzten Reihe: Bundestrainer Jogi Löw hatte sich einfach hineingeschmuggelt.


Auf Nachfrage von Journalisten, was er denn hier mache, sagte der Bundestrainer: "Ich bin privat hier. Ich bin großer Tarantino-Fan und wollte mir das mal angucken." Dann posierte er bereitwillig für Selfies. Vor dem Saal habe er "über das ganze Gesicht gestrahlt vor Freude", sagt Frauke Gust von RadioBerlin. "Eigentlich wollte er inkognito dabei sein, aber das Grinsen war nicht zu übersehen."


"Götze Unchained"

"Er hat einfach relaxt hinter uns gesessen", sagt Anna Wollner, Filmjournalistin vom RBB, die sich in der Konferenz wunderte, wer da hinter ihr sitzt. Tatsächlich hatte der Bundestrainer vorher die Erlaubnis eingeholt dabei zu sein: "Er hat höflich gefragt, ob er hineindürfe", sagt eine Mitarbeiterin der Agentur, die den Film vor Ort betreut.

Ob Tarantino weiß, wer Jogi Löw ist, ist nicht bekannt. Auf Facebook kursieren unter den Selfies derweil Titelvorschläge für eine Tarantino-Löw-Kooperation: "The Hateful 11", "Götze Unchained" oder auch "Inglourious Balljungs".


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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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