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Schweighöfer schlägt den "Hobbit"

Nach gerade mal vier Wochen verliert "Der Hobbit" die Charts-Krone. Und das an Matthias Schweighöfer und seine Komödie "Der Schlussmacher"

Platz 1 (-) "Schlussmacher"

Wen Sie kennen sollten: Darsteller und Regisseur Matthias Schweighöfer ("What a Man", "Keinohrhasen"), Milan Peschel ("Halt auf freier Strecke")

Die Geschichte in einem Satz:

Paul (Schweighöfer) ist von Beruf Schlussmacher, er beendet Beziehungen, wenn andere nicht den Mut dazu haben - dann trifft er den sentimentalen Toto und wird selbst verlassen.

Geschwister im Kinoversum:

das ganz offensichtliche Vorbild "Hitch - The Date Doctor"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Matthias Schweighöfer und Milan Peschel einfach eine beeindruckend-unerwartete Kombination sind.

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Platz 2 (1) "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise"

Wen Sie kennen sollten: die Darsteller Martin Freeman ("Per Anhalter durch die Galaxis", "Sherlock Holmes"), Cate Blanchett ("Aviator") und Sir Ian McKellen ("X-Men") - und Regisseur Peter Jackson ("Der Herr der Ringe")

Die Geschichte in einem Satz:

Der junge, gemütliche Hobbit Bilbo Beutlin (Freeman) zieht auf Anraten seines Freundes, des Zauberers Gandalf, los, um mit 13 Zwergen die von einem Drachen bewachte Heimat und den Schatz des Zwergenkönigreichs zurückzuerobern.

Geschwister im Kinoversum:

"Der Herr der Ringe" (2001-2003), "Avatar - Aufbruch nach Pandora" (2009)

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Peter Jackson jedes Mal auszieht, das Kino größer und fantastischer zu machen. Diesmal in HFR 3D (Vorsicht Kopfschmerzgefahr). Und weil wir neun Jahre auf den "Hobbit" gewartet haben.

Die ausführliche Filmkritik zum "Hobbit" lesen Sie hier

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Platz 3 (2) "Life Of Pi: Schiffbruch mit Tiger"

Wen Sie kennen sollten: Regisseur Ang Lee ("Brokeback Mountain", "Tiger and Dragon")

Die Geschichte in einem Satz:

Mann und Maus versinken, als ein Frachtschiff mit Zoo an Bord im Sturm havariert, nur der Junge Pi überlebt - in einem Rettungsboot mit Tiger.

Geschwister im Kinoversum:

Vielleicht "Avatar" - die Intensität und Schönheit betreffend

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil es das wortwörtlich schönste, ergreifendste, funkelndste und schlaueste Kinoerlebnis des Jahres ist.

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Platz 4 (3) "Jack Reacher"

Wen Sie kennen sollten: die Darsteller Tom Cruise ("Top Gun, Mission: Impossible"), Richard Jenkins ("Burn After Reading") und Rosamund Pike ("Stolz und Vorurteil")

Die Geschichte in einem Satz:

Der Sniper James Barr soll in Pittsburgh auf offener Straße fünf Menschen erschossen haben, anstelle eines Anwalts verlangt er nach der Ein-Mann-Armee Jack Reacher (Cruise).

Geschwister im Kinoversum:

Alle anderen Tom-Cruise-Filme der vergangenen Jahre.

Warum Sie den Film sehen sollten:

Nur wenn Sie ein Tom-Cruise-Fan sind.

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Platz 5 (-) "Ritter Rost"

Wen Sie kennen sollten: die Sprecher Rick Kavanian (Ritter Rost), Christoph Maria Herbst (Prinz Protz),

Die Geschichte in einem Satz:

Der trottelige Ritter Rost gewinnt zwar ein Turnier, verliert dann jedoch die Zuneigung seines Burgfräuleins und seine Ritterlizenz - auf zur Rückrunde.

Geschwister im Kinoversum:

"Der kleine Rabe Socke", "Lilifee"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Sie Kinder haben, die die Bücher kennen. Und weil die liebevolle Umsetzung einer Altmetallmärchenwelt einen Held geschaffen hat, der so schön scheppert wie es seit "Hui Buh" keiner mehr getan hat.

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Platz 6 (4) "Pitch Perfect"

Wen Sie kennen sollten: die Darsteller Elizabeth Banks ("Die Tribute von Panem"), Anna Kendrick ("Up in the Air") und Rebel Wilson ("Brautalarm")

Die Geschichte in einem Satz:

Die schüchterne Beca kommt an eine neue Schule und findet dort erst Freunde, als ihre Mitschülerinnen ihr Gesangstalent entdecken und mit ihr eine Girlgroup gründen.

Geschwister im Kinoversum:

"Was passiert, wenn's passiert ist" (2012), "High School Musical " (2006)

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Rebel Wilson eine Comedy-Göttin ist - und in Anna Kendrick eine ebenbürtige Mitspielerin findet.

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Platz 7 (6) "Skyfall"

Regie: Sam Mendes
Darsteller: Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem

Ist der erfolgreichste Bond auch der beste Bond aller Zeiten? Jedenfalls war Daniel Craig noch nie so überzeugend wie in "Skyfall". Der MI6 wird angegriffen, genauer gesagt M (Judi Dench) persönlich, und 007 bietet wirklich alles auf, um für England da zu sein. Dieser Bond darf endlich auch mal lächeln, und das tut ihm verdammt gut.

Die ausführliche Kritik zu "Skyfall" lesen Sie hier.

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Platz 8 (5) "Die Vampirschwestern"

Wen Sie kennen sollten: die Darsteller Christiane Paul ("Die Welle") und Michael Kessler ("Switch Reloaded")

Die Geschichte in einem Satz:

Die Vampir-Schwestern Silvania und Dakaria ziehen von Transsilvanien in eine deutsche Kleinstadt, wo sie nichts von ihren Superkräften preisgeben dürfen, was ihnen bald auf die Nerven geht.

Geschwister im Kinoversum:

"Yoko" (2012), "Das Sams im Glück" (2009)

Warum Sie den Film nicht sehen sollten:

Weil die Verfilmung des Bestsellers von Franziska Gehm in keinster Weise an die Buchvorlage heran kommt.

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Platz 9 (-) "Hannah Arendt"

Wen Sie kennen sollten: Darstellerin Barbara Sukowa ("Homo Faber", "Europa"), Julia Jentsch ("Sophie Scholl") und Regisseurin Margarethe von Trotta

Die Geschichte in einem Satz:

Hannah Arendt berichtet für US-Medien über den Eichmann-Prozess in Jerusalem, doch ihr scharfer, differenzierter Blick auf den SS-Obersturmbannführer und Organisator des Holocaust sorgt für einen Skandal, an dem ihr Leben zu zerbrechen droht.

Geschwister im Kinoversum:

"Der Vorleser"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Jeder kennt das Buch "Eichmann in Jerusalem" und den Begriff der "Banalität des Bösen" als Beschreibung der gründlichen Spießigkeit des Mannes, der von seinem Schreibtisch aus die Vernichtung der europäischen Juden organisiert hat. Vergessen ist allerdings, welche Wirkung Arendts Schreiben damals hatte. Mit großartigen Schauspielern und intensiver Inszenierung ehrt dieser Film Arendts Denken.

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Platz 10 (10) "Silver Linings"

Wen Sie kennen sollten: die Darsteller Bradley Cooper ("Hangover"), Jennifer Lawrence ("Die Tribute von Panem"), Robert De Niro ("Der Pate") und Regisseur David O. Russell ("The Fighter")

Die Geschichte in einem Satz:

Der bipolare Pat (Cooper) verliert Frau und Job, zieht wieder bei seinen Eltern ein, lernt am Tiefpunkt seines Lebens Tiffany (Lawrence) kennen, die ebenfalls alles verloren hat, und dann wird getanzt.

Geschwister im Kinoversum:

"Our idiot Brother", "Vielleicht lieber morgen"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil so eine durchaus kitschige, aber auch smarte Schnulze gleich zu Beginn des Jahres gute Laune macht.

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sal

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