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Die andere Seite des Komplementärdramas: Nach "Flags of Our Fathers" inszeniert Clint Eastwood mit "Letters from Iwo Jima" die Pazifikschlacht um die japanische Insel im Jahr 1945 bereits zum zweiten Mal - nun aus der Perspektive des einstigen Feindes.
Keine Frauen am Set, Dreharbeiten in einer staubigen Silbermine - mit Clint Eastwood zu filmen, bedeutet harte Arbeit. Im stern.de-Interview erzählen die beiden japanischen Hauptdarsteller Ken Watanabe und Kazunari Ninomiya über die Entstehung von "Letters from Iwo Jima".
Der bereits in Cannes preisgekrönte Film "Babel" ist der große Favorit für die Golden Globes 2007. Das Drama geht mit sieben Nominierungen ins Rennen. Auch Deutschland hat Chancen auf einen der Hollywood-Preise.
Der deutsche Film "Das Leben der Anderen" hat den Oscar für den besten nicht-englischsprachiger Film erhalten. Als beste Hauptdarsteller wurden Helen Mirren und Forest Whitaker geehrt. Auch Martin Scorsese kam zu seinem ersten Oscar. Sein Film "The Departed" wurde zudem als bester Film ausgezeichnet.
Bei der "Golden-Globe"-Verleihung war das deutsche Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" leer ausgegangen. Jetzt darf sich Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck über eine Oscar-Nominierung freuen.
Von Ideologien hält er gar nichts. Also drehte Clint Eastwood gleich zwei Filme über eine der größten Schlachten des Zweiten Weltkrieges. Einen aus amerikanischer und einen aus japanischer Sicht. Der stern sprach mit ihm über Antikriegsbotschaften, redselige Regisseure und die Ehe als Jungbrunnen.
Cannes ist ein Festival der Gegensätze. Das hört sich nett an, ist aber viel mehr als der Schritt vom Dunkel des Kinosaals in die grelle Sonne der Côte d'Azur. Eine Odyssee zwischen Clint Eastwood, Spike Lee, Kindersoldaten, Fußball und einem Schlaganfall.
Vor vier Jahren hat Paul Haggis in "L.A. Crash" den Rassisten gezeigt, der in uns allen steckt. In seinem neuen Film "Im Tal von Elah" ist es der Soldat, der entgrenzte Mensch, den der Krieg gebiert, und der zuhause mit dem Frieden nicht fertig wird. Denn die Schlacht hat das "homeland" längst erreicht.
Bei der Verleihung der Golden Globes in Hollywood haben die Favoriten abgesahnt. Eine Auszeichnung ging auch an "Borat"-Darsteller Sacha Cohen, die deutschen Filme gehörten zu den Verlierern.
Schauspieler Clint Eastwood verkörperte in vielen Filmen Charaktere, die häufig von der Waffe Gebrauch machten. Nun äußert Eastwood im stern seine Meinung zur US-amerikanischen Irak-Politik. Die passt nicht zu seinen früheren Rollen als Revolverheld .
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Letters from Iwo Jima ist ein unter der Regie von Clint Eastwood entstandener US-amerikanischer Kriegsfilm aus dem Jahr 2006, der Ereignisse der Schlacht um Iwojima aus japanischer Perspektive erzählt. Dieser Film stellt ein Pendant zu Eastwoods kurz zuvor erschienenem Film Flags of Our Fathers dar, in dem diese Schlacht aus Sicht der beteiligten US-amerikanischen Truppen geschildert wird. Hinsichtlich der Darsteller gibt es keine Überschneidungen zwischen den beiden Filmen.