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Die Jagd nach den Bären spitzt sich zu: Immer mehr gute Beiträge kristallisieren sich heraus. Aus dem Abseits kommt der iranische Fußballfilm, aus der schwäbischen Provinz die Teufelsaustreibung.
Mit der Vergabe des Goldenen Bären an das britische Flüchtlingsdrama "In this World" von Michael Winterbottom hat die 53. Berlinale ein deutliches politisches Signal gesetzt.
Fangen wir doch mal mit einer Binse an: Kino heißt, mit schönen Frauen schöne Dinge machen. Truffaut hat das angeblich mal über die Magie seiner Profession gesagt. Und nach knapp 24 Stunden in Cannes weiß ich mal wieder, warum der Mann so recht hatte.
So viele Hollywoodstars wie schon lange nicht mehr haben sich zur 53. Berlinale angekündigt: George Clooney, Meryl Streep und Nicole Kidman sind nur einige Namen auf der illustren Gästeliste.
In wenigen Tagen wird sich Berlin wieder in die Welt-Hauptstadt des Films verwandeln. Berlinale-Chef Dieter Kosslick verriet - leicht zum gepflegten Altherren-Witz neigend - schon mal ein paar Highlights.
Bei der 54. Berlinale stehen bislang 18 Produktionen für den Wettbewerb fest, darunter 12 Weltpremieren. Daneben kommen prominente Regisseure wie Ken Loach, Eric Rohmer und Anthony Minghella in die deutsche Hauptstadt.
Mit Jurys ist es, um leicht abgewandelt mit Forrest Gump zu sprechen, wie mit einer Schachtel Pralinen - du kannst nie voraussagen, wen sie wählen: in diesem Jahr einen Kandidaten aus dem gesicherten Mittelfeld.
Stars und Sternchen haben sich bei der Benefizgala "Cinema for Peace" in Berlin die Klinke in die Hand gegeben. Sie spendeten generös für den guten Zweck und genossen die mediale Aufmerksamkeit. Stargast Richard Gere sagte jedoch seinen Besuch kurzfristig ab.
Es war ein großer Abend für den deutschen Film: Sandra Hüller und Moritz Bleibtreu sind zum Abschluss der Berlinale als beste Darsteller geehrt worden. Ein weiterer Silberner Bär ging an Jürgen Vogel. Der beste Film kommt aus Bosnien.
Seit Jahren hat sie keinen Erfolg mehr, trotzdem wird die Kinski immer ein Weltstar sein - und man fragt sich: Warum? Jetzt kommt ein neuer Film.
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Michael Winterbottom ist ein britischer Filmregisseur. Er zählt neben Ken Loach und Mike Leigh zu den wichtigsten Protagonisten des neuen britischen Films. Winterbottom studierte Englisch in Oxford, danach belegte er Film und Fernsehen an der Bristol University und der Polytechnic of Central London. Darauf schloß sich eine Zeit im Schnitt bei Thames Television an, dann ging er zur BBC. Er war mit Sabrina Broadbent verheiratet, und ist Vater zweier Töchter. Er gewann mit seinem sehr authentisc...
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