Sehen Sie ganz genau hin!

11. Juli 2013, 15:28 Uhr

Damit Sie im Kino den Überblick behalten: stern.de verrät, warum "Die Unfassbaren" unfassbar gut sind. Was Julian Assange ins Kino treibt. Und warum Halle Berry nichts für schwache Nerven ist. Von Sophie Albers und Nicky Wong

"Die Unfassbaren - Now You See Me"

Wen Sie kennen könnten: Morgan Freeman ("Million Dollar Baby"), Jesse Eisenberg ("The Social Network"), Mark Ruffalo ("The Avengers"), Woody Harrelson ("No Country For Old Men"), Michael Caine ("The Dark Knight") und Mélanie Laurent ("Inglorious Basterds")

Die Geschichte in einem Satz: Robin Hood 2.0 ist ein Magier namens Atlas, der mit seiner Truppe "The Four Horsemen" vor den Augen eines begeisterten Publikums in Las Vegas eine Bank in Paris ausraubt und das Geld unter den Gästen verteilt - während das FBI staunend und wütend zugucken muss.

Geschwister im Kinoversum: "Prestige", "21"

Warum Sie den Film sehen sollten: Weil dieses "Ocean's Eleven" im Wunderland eine großartig schwungvolle, bisher einzigartige, fulminante Auseinandersetzung mit unserer Kapitalismus-Identitätskrise ist. Wo, wenn nicht im Kino ist der Cocktail aus Illusion und Wirklichkeit zuhause. Und "je mehr Sie zu sehen glauben, desto einfacher ist es, Sie zu täuschen!" Da fällt es nicht einmal auf, dass dieses Fest der Kapitalimuskritik einzig dazu da ist, die Kassen Hollywoods zu füllen. Ein ganz alter Trick der Traumfabrik!

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"We steal Secrets: Die WikiLeaks Geschichte"

Was Sie kennen könnten: Julian Assange

Die Geschichte in einem Satz: "Taxi to the Dark Side"-Regisseur Alex Gibney und sein Team haben eineinhalb Jahre recherchiert und Assange mehrfach getroffen, um der Frage auf den Grund zu gehen, wer Julian Assange ist und was dies für Bradley Manning bedeutet, dessen Informationen aus dem Pentagon Wikileaks zu einem der größten Scoops aller Zeiten verholfen haben.

Geschwister im Kinoversum: "Staatsfeind Nr. 1"

Warum Sie den Film sehen sollten: Weil Sie ein einigermaßen unverstellter Blick auf die junge Popikone Assange interessiert, zu der alle eine Meinung, aber in deren Leben keiner wirklich einen Einblick hat. Weil Regisseur Alex Gibney Julian Assange zwar wohlgesonnen ist, ihn aber ohne rosa Brille betrachtet. Und natürlich weil es derzeit in unserer Gesellschaft kaum wichtigere und dennoch ignorierte Themen gibt als Privatssphäre und Geheimnisverrat.

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"The Call - Leg nicht auf"

Wen Sie kennen könnten: die Darstellerinnen Halle Berry ("James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag") und Abigail Breslin ("Little Miss Sunshine")

Die Geschichte in einem Satz: Ein Mann betäubt ein junges Mädchen (Breslin) und wirft es in seinen Kofferaum, von wo aus es die Notrufzentrale anruft, deren Mitarbeiterin (Berry) ihm zu helfen versucht und die Dinge schließlich selbst in die Hand nimmt.

Geschwister im Kinoversum: "Buried - Lebendig begraben", "Taken"

Warum Sie den Film sehen sollten: Weil Sie Thriller mögen und gute Nerven haben.

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"Systemfehler - Wenn Inge tanzt"

Wen Sie kennen könnten: Sugar-Baby Peter Kraus

Die Geschichte in einem Satz: Die Punkrock-Band Systemfehler steht kurz vor dem Durchbruch, vor allem wegen des Songs "Wenn Inge tanzt", der allerdings wurde auf Kosten einer Mitschülerin geschrieben, und ausgerechnet die soll helfen, als es für die Band um alles geht.

Geschwister im Kinoversum: "Groupies bleiben nicht zum Frühstück"

Warum Sie den Film sehen sollten: Weil Ihnen das Konzept von "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" gefallen hat, das kopiert "Systemfehler" nämlich - nur eben mit Punkrock anstatt Pop. Oh, und weil Peter Kraus einen wirklich lustigen Auftritt als Ex-Schlagerstar abliefert!

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