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Zwar werden die Oscars erst im Februar 2011 verliehen, doch die Preisträger für die Ehrenoscars stehen jetzt schon fest: Mit Jean-Luc Godard und Francis Ford Coppola werden zwei Regisseure geehrt, die beide auf ihre Art die Filmwelt revolutioniert haben.
George W. Bush mag zwar der schlechteste Präsident der Welt gewesen sein, doch zu etwas war er doch gut: Selten kamen aus Hollywood so viele gute und kritische Filme: Von "Syriana" über "Im Tal von Elah" bis "Babel". Erwartet uns nach seinem Abgang nun belangloses Popcorn-Kino?
Martin Scorsese hat ganz bestimmt einen Preis für Ausdauer und Geduld verdient. Erst beim achten Anlauf ist es dem 64 Jahre alten Regie-Genie geglückt, den Oscar tatsächlich mit nach Hause zu nehmen. Verdient gehabt hätte er ihn schon vor 30 Jahren.
Gerade unter Journalisten genießt Renée Zellweger nicht unbedingt den besten Ruf. Zu seicht sind viele ihrer Filme, zu sehr überlagert die ewige Bridget Jones ihre anderen Rollen. Doch in Berlin überraschte sie alle mit dem spritzigen Wettbewerbsbeitrag "My One And Only". Danach gingen die Kritiker vor ihr in die Knie.
Hollywood schießt zurück: Beflügelt vom Anti-Bush-Klima produziert das US-Kino eine Welle von Filmen über den Krieg gegen den Terror. Aber wollen die Zuschauer das wirklich sehen?
"Von Löwen und Lämmern" ist Robert Redfords kritischster Film seit "Die Unbestechlichen". Darin kritisiert er die Bush-Regierung und auch die Medien. Im stern.de-Interview spricht er über das Ende von Hollywood, Heimatliebe und seine Mission.
Mit dem amerikanischen Bürgerkriegsepos "Unterwegs nach Cold Mountain" eröffnet die Berlinale. Im Wettbewerb starten auch zwei deutsche Produktionen: Romuald Karmarkars Ehetragödie "Die Nacht singt ihre Lieder" und Fatih Akins Migrantendrama "Gegen die Wand".
In ihrer Retrospektive-Reihe wirft die Berlinale in diesem Jahr einen Blick zurück auf die Traumfrauen der 50er Jahre - und jeder darf mitträumen. Doch auch in wachem Zustand gibt es hier viel zu entdecken.
Schon vor Beginn des Festivals war Berlinale-Boss Dieter Kosslick ins Schwärmen geraten. Die Filme, die dieses Jahr in der Retrospektive laufen, hätte er gerne im Wettbewerb gehabt.
Neben Stanley Kubrick galt er als einer der wichtigsten amerikanischen Vertreter der Anti-Hollywood-Ästhetik. Seine größten Erfolge waren unter anderem "M.A.S.H" oder "Shortcuts". Im Alter von 81 Jahren ist Regisseur Robert Altman gestorben.
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