Mobile Ansicht
Wechseln Sie für eine bessere
Darstellung auf die mobile Ansicht
Weiterlesen Mobile Ansicht
HOME

"The Interview" startet am 5. Februar in Deutschland

Die Nordkorea-Satire "The Interview" wird am 5. Februar in deutschen Kinos anlaufen. In den USA ist der Film ein Kassenschlager: Mehr als 30 Millionen Dollar brachten allein die Online-Abrufe ein.

  Der umstrittene Film "The Interview" ist der wirtschaftlich erfolgreichste Film im Netz. Der nordkoreanische Diktator Kim-Jong Un wird darin als demagogischer Kriegstreiber dargestellt.

Der umstrittene Film "The Interview" ist der wirtschaftlich erfolgreichste Film im Netz. Der nordkoreanische Diktator Kim-Jong Un wird darin als demagogischer Kriegstreiber dargestellt.

Die umstrittene Filmkomödie „The Interview“ soll nun doch wie geplant am 5. Februar in den deutschen Kinos anlaufen. Das gab der Filmverleih Sony Pictures am Mittwoch bekannt. Über den Starttermin des Films in Deutschland hatte es Kontroversen gegeben, nach einer Hacker-Attacke und Terrordrohungen hatte der Filmverleih den Filmstart zwischenzeitig abgesagt. Die Geschichte des Films dreht sich um ein Mordkomplott gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.

In den USA hat sich der Film bereits zum Kassenschlager entwickelt: Wie das Filmstudio Sony Pictures am Dienstag mitteilte, spielte der erst zurückgehaltene und Weihnachten dann doch veröffentlichte Film bereits 36 Millionen Dollar (umgerechnet 30,3 Millionen Euro) ein, davon 31 Millionen Dollar im Internet. Den Rest brachte der Film in den etwa 550 Kinos, die ihn zeigen, ein. Damit ist er Sonys bislang erfolgreichster Internetfilm.

Kontroverse um Hackerangriff

Der Film mit James Franco und Seth Rogen in den Hauptrollen war Gegenstand einer wochenlangen kontroversen Debatte in der Filmindustrie und in der Politik. Sony war Opfer eines Hackerangriffs und ominöser Drohungen im Zusammenhang mit dem Film geworden, weshalb sich ein Kino nach dem anderen entschied, ihn nicht zu zeigen Sony zog den Film nach Drohungen der Hacker zunächst zurück, veröffentlichte ihn nach Kritik an der Entscheidung aber dann doch. Die USA machten Nordkorea für den Cyberangriff verantwortlich, Pjöngjang wies das zurück.

Finanzielle Auswirkungen durch den Hackerangriff fürchtet der Sony-Konzern nicht: Die Folgen für das Filmnstudio würden noch geprüft, sagte Sony-Chef Kazuo Hirai am Dienstag auf einer Branchenmesse in Las Vegas. Bislang sei aber nicht erkennbar, dass sich die Cyberattacke im November nennenswert in den Ergebnissen von Sony Pictures niederschlagen werde.

las/AFP/AFP
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools