Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Im Weltraum-Shooter »Outbreak« kämpft der Spieler in 121 Leveln einmal mehr um die Zukunft der Erde. Tausende feindlicher Raumschiffe halten Kurs auf unseren blauen Planeten.
Ein Virus zerstört zuerst eine Familie, dann bedroht es die ganze Welt. Steven Soderbergh hat sich im Katastrophenfilm versucht. Herausgekommen ist eine etwas andere Sicht auf das mögliche Ende der Welt.
Der Buchstabe „ERR“ bietet eigentlich allerhand Möglichkeiten, wie mir so auffiel. Moralische Fingerhebung zum Thema „Respekt“ erspar ich mir. Zum Stichwort „Retusche“ könnte ich was sagen. Soll ich? Würde ich, würden aber zahlreiche „Retuschöre“, die es wirklich können, darmkrampfartige Krümmungen vollführen und zu Recht das Zeichentablett abwracken. Nicht dass es mir egal wäre, aber als jemand, der den virtuellen Menschen-Transformer-Pinsel nur sporadisch nutzt, kann ich einfach nicht viel dazu sagen, ausser, dass ich dafür bin, Pickel und Augenringe wegzuretuschieren. Wer jetzt meint, dass ich ja trotz fotografischer Unfähigkeit auch ständig was zu Bildern sage, der sei daran erinnert, wer hier grade den Blog schreibt. Und wer genau nicht. Gelle? ;-) Ein Thema, was mir desöfteren immer mal wieder unterkommt, ist die R-Frage. R wie RAW. Technikverseucht wie man so ist, vermutet man gleich eine Abkürzung für einen kryptischen Vorgang innerhalb einer eh nicht mehr nachvollziehbaren virtuellen Bildererzeugung. Dem ist aber nicht so, denn das sog. „RAW-Format“ heißt was eigentlich nichts anderes als Rohdaten-Format - vom englischen „raw“ für „roh“. Kennen die meisten Kamerahalter wohl eher vom Gang ins Steakhaus, so dass es als eine Art Schreckgepenst der digitalen Fotografie galt und die meisten meinen, dass das den Profis oder den hochpreisigen Kamera-Flagschiffen vorbehalten sei. Im Grunde genommen entspricht es aber eigentlich dem, was mit dem belichteten Filmmaterial aus analogen Kameras vergleichbar wäre. Weiter unten werde ich dazu nochmal was für die reinen Technik-Afficionados „sagen, denn bevor es zu technisch wird, und wir irgendwie bei blutigen Steaks sind, will ich mich kurz einem anderen Aspekt zum Buchstaben R widmen. Nämlich ROT . Warum ist Rot so erwähnenswert? Keine Ahnung. Darum halt. Einfach weil es tatsächlich eine Farbe ist, die zwischen allen anderen Farben des Spektrums in ihrer Wirkung einen komplett eindeutigen Signalcharakter hat. Von „Iss mich!“ über „F... mich!“, „Vorsicht,heiß!“ bis hin zu „Iss mich besser nicht!“ oder einfach „Guck ma!“ ist alles dabei. Zahlreiche Fotoforen sind ja voll mit Klischeegequassel und standardisierten Bildanmerkungen oder -titeln. Und wo ich es grad erwähne, zum Thema „R wie Rücken“ ginge auch was, denn einer der an Brechreiz heranreichenden abgenudelsten Bildtitel bei einer Rückansicht einer Person ist was? Na? Röchtöch! „Auch ein schöner Rücken kann entzücken!“...Nur zu schade, dass häufig so betitelte Robben-Rücken irgendwie an der Definition von schön vorbei gehen. Und die Titelgeber sich eigentlich schon beim Betiteln widersprechen, denn sie sagen ja selber „ein SCHÖNER!!!!!!!“. Aber ein 4 Tonnen schwerer See-Elefantenbulle empfindet ja auch eine 1 Tonnen schwere taillenlose hüpfburgartig geformte See-Elefantenkuh als eher mager, aber nicht unattraktiv. Aber lassen wir das. Ein Netzhautschaden kündigt sich auch immer dann an, wenn man Kommentare liest wie : „Das könnte ich mir auch gut in Schwarz-Weiß vorstellen“. AHHRGL! Könnten diese Kommentatoren ihren Logorhhoe nicht einfach mal in den Griff bekommen und lieber nichts schreiben, anstatt DAS? Eine der wenigen Farben, die eben nur unter erschwerten Bedingungen in „Schwarz-Weiß“ funktionieren, ist – und das sage ich aus rein individueller Betrachtungsweise heraus – eben Rot. Warum? Siehe oben. Mag natürlich auch an unseren kleinen drolligen Farbsehzellen liegen, die besonders auf Rot ansprechen. Aber da dreht man sich erklärungstechnisch bisschen im Kreis, denke ich. Entscheidend an der Stelle ist, dass sich das Experimentieren mit Farben immer lohnt. Vermessen zu sagen, dass auch Picasso eine blaue Periode hatte. Gut, jetzt ist Blau nicht Rot, aber auch Grün ist kein Gelb, jedenfalls nur zu Hälfte und Schwarz ist keine Farbe, sondern eher ein Mangel an selbiger. Aber lange Rede kurzer Sinn. Lasst Farben sprechen. Und wem das schon wieder zuviel mit Menschen zu tun hat. Es gibt auch Früchte. Und an Tomaten kann man ja jetzt wieder ohne Outbreak-Schutzausrüstung ran.Also! Und dann machen wir hier einen rustikalen „Cut“ und kommen noch mal „kurz“ zurück zum eingangs erwähnten RAW, damit ich meinem pädagosischen Auftrag hier auch nachkomme : Im besagten Rohdatenformat wird nichts anderes gemacht, als das für jeden einzelnen Bildpunkt (Pixel), Farb- und Helligkeitswerte individuell gespeichert werden. Das andere Speicherformat ist das sog. JPEG-Format. Es stellt eine Komprimierungsmethode für Bilddaten da. Die Begrifflichkeit „JPEG“ leitet sich dabei von „Joint Photographic Experts Group“ab, einer Kommission, die Anfang der 1990´er Standards für elektronische Bilddaten festlegte. Hier werden – grob umschrieben – ähnliche benachbarte Bildpunkte mittels aufwendiger Rechen-Operationen zu Blöcken zusammengefasst, damit reduziert sich die Datenmenge, sie werden komprimiert. Meistens zu Lasten der Gesamtbildauflösung. Hier mal eine kleine Gegenüberstellung ein und desselben Auschnittes: Als RAW Und als JPEG Wer den Unterschied nicht erkennt, dem sei gesagt, es gibt einen :-) Vorteile des Rohdaten-Formats im Vergleich zum JPEG-Format: Leichtere Überschaubarkeit beim Fotografieren (weniger Parameter zu beachten). Beim JPEG können nicht korrekt angepasste zu helle oder zu dunkle Bereiche nicht mehr im Rahmen der Bildbearbeitung „gerettet“ werden, die beim Rohdatenformat noch wiederherstellbar wären. Höhere erreichbare Flexibilität in der Nachbearbeitung . Individuelle Kameraeinstellungen bzgl. Schärfe, Rauschen und Detailerhalt, im Zusammenhang mit Kompressions-Artefakten sind mehr oder weniger vorgeben und lassen sich rückwirkend nicht korrigieren. Höhere erreichbare Bildqualität (Kompressionsartefakte). JPEG sind dafür entwickelt, Kompressionsartefakte im unbearbeiteten Zustand nicht oder kaum zu zeigen. Bei deren Nachbearbeitung, insbesondere durch Aufhellung, Kontrasterhöhung, Skalierung, Ausschnitt, Schärfung oder Korrektur von Perspektive oder chromatischer Aberration, können diese Artefakte deutlich hervortreten. Höhere erreichbare Bildqualität. Die meisten Kamerasensoren bilden ein Mosaik aus rot-, grün- oder blau-empfindlichen Bildpunkten (Bayer-Mosaik-Muster). Jeder dieser Grundfarbpunkte ist mit geeigneten Schätzverfahren mit den ihm jeweils fehlenden anderen beiden Grundfarben zu vervollständigen (engl. "Demosaicing"). Das ist mathematisch sehr anspruchsvoll und aufwendig und kann bei den Kamera-Prozessoren wegen deren Leistungsgrenzen nur begrenzt umgesetzt werden, z.B. um der Kamera trotz vieler Rechenoperationen noch eine schnelle Bildfolgezeit zu ermöglichen. JPEG-Dateien leiden, je nach Qualität der Umsetzmöglichkeiten, dann gerne unter: Schärfe/Auflösungsverlust Kanten-Ausfransung (insbesondere bei höheren ISO-Werten), Verstärkung von Bildrauschen (insbesondere Ausbreitung von Farbausreißer-Einzelpunkten zu Farbflecken), In entsprechender RAW-Konverter-Software sind diese Probleme kompromissbehafteter Lösungsverfahren schwächer. Qualitätsunterschiede finden sich hier parallel zu den Kameramarken allerdings auch. Vermeidung von Qualitätsverluste n zwischen Datei-Generationen. Sobald eine JPEG-Datei im Anschluss an einen Bearbeitungsschritt abgespeichert wird, wird diese jew. von Grund auf neu komprimiert. Bei RAW-Fotografie wird die Umwandlung in die endgültige JPEG-Datei üblicherweise erst nach Abschluss aller Korrekturen vorgenommen. Größerer Dynamikumfang der gespeicherten Bildinformation . Nicht nur Unter-, sondern auch leichte Überbelichtungen lassen sich mit RAW-Dateien weitgehend restaurieren. Die geringere Anzahl Helligkeitsstufen von JPEG-Dateien (256) lassen kaum Spielraum für nachträgliche Tonwertänderungen, da in JPEG eine Blendenstufe nur durch ca. 20 Abstufungen unterteilt wird. Nachträglicher Weißabgleich . Kameraintern gewählte oder voreingestellte Farbtemperaturen lassen sich beim RAW-Format problemlos nachträglich verändern, ohne Bildinformation zu verlieren. Nachteile des Rohdaten-Formats Dateigröße : Während JPEG-komprimierte Bilder je nach Bildinhalt, Größe und Qualitätseinstellung nur wenige Megabyte groß sind, benötigt ein Rohdatenbild je nach Kameramodell ein Mehrfaches an Speicherplatz. Rechenzeit : Während die in Digitalkameras enthaltenen Bildprozessoren auf die Bildanpassung, Kompression und Speicherung der Bildsensor-Rohdaten in eine JPEG-Datei optimiert sind, benötigt ein Desktop-PC für die gleichen Arbeitsschritte ein Vielfaches der Zeit, Je nach RAW-Konvertierungs-Programm und aktivierten Korrekturparametern ist auch der Hauptspeicherbedarf während der RAW-Konvertierung nicht unerheblich. Rauschunterdrückung : Die Rauschunterdrückung in den Bildprozessoren moderner Kameras wird bei der Speicherung im Rohdatenformat nicht durchlaufen. Man erhält zwar den größtmöglichen Detailgrad, aber es macht unter Umständen bei der nachfolgenden Bildverarbeitung die Anwendung, eines Rauschfilter notwendig (insbesondere bei hoch eingestelltem ISO-Wert). Kompatibilität : Jeder Hersteller speichert RAW-Daten in einem eigenen Format, für welches die Spezifikation meist nicht frei verfügbar ist. Obwohl heutzutage praktisch jede freie oder kommerzielle rohdatenfähige Software mit praktisch jedem bekannten Rohdatenformat umgehen kann, so dass es damit kein unmittelbares Problem (mehr) gibt, könnte ein Risiko für eine langfristige Archivierung gesehen werden. Man kommt zwar am Ende einer Gesamtbearbeitung nicht darum herum, dass Bild in einem Komprimierungsformat zu speichern, aber für die „Erzeugung“ eines Bildes sollten Sie sich den bestmöglichen Weg für qualitativ hochwertige Rohdaten wählen. Das das auch kein Garant für bessere Bilder ist, liegt dabei aber auch auf der Hand. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Seit seiner Kindheit litt Bruce Darnell unter Depressionen. Im Interview mit stern.de schildert der TV-Star zum ersten Mal öffentlich, wie dramatisch sein Leben verlief, und dass er nur durch ein Wunder einen Suizidversuch überlebte.
Am 3. September jährt sich die Kriegserklärung der Briten gegen Deutschland zum 70. Mal. Eine Ausstellung erinnert an die ersten Monate des Zweiten Weltkriegs in Großbritannien, die vor allem eines waren: ruhig.
Hat es ein Schauspieler erst bis nach Hollywood geschafft, betritt er für gewöhnlich nie wieder eine Theaterbühne. Warum auch? Frances McDormand, Peter Gallagher und Morgan Freeman hatten ihre Gründe und sind derzeit am Broadway in "Ein Mädchen vom Lande" zu sehen. Wie man ein fades Stück mit brillanten Hollywood-Stars pimpen kann.
Die vernichtenden Kritiken zu "Das Boot" ließen ihn vor 20 Jahren nach Los Angeles auswandern. Heute ist er neben Roland Emmerich Deutschlands erfolgreichster Hollywood-Regisseur. Im stern.de-Interview spricht Wolfgang Petersen über die Schmach von damals, die Frauen und seinen letzten großen Herzenswunsch.
Ihr letzter Kinobesuch liegt schon eine Weile zurück? An den Titel des Films können Sie sich nicht mehr erinnern? Willkommen beim Anfänger-Quiz!
Er dreht Filme mit Leonardo DiCaprio, Jack Nicholson und Matt Damon. Er besitzt den "magischen Blick" und ist ein Star hinter der Kamera. Michael Ballhaus wird 70 Jahre alt und hat noch einiges vor.
"Gestern abend besorgte Anrufe von Freunden, Kollegen und Eltern aus Hamburg und Mainz. Ich beruhige alle und erkläre ihnen, dass SARS gut für meine Gesundheit ist. Und das kommt so..."
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Ausstellung Bruce Darnell Contagion Depression Frances McDormand Grace Kelly Kate Winslet London Michael Ballhaus Michael Douglas Peking Petersen Raumschiff Steven Soderbergh Tatort Traumwelten Zweiter Weltkrieg
Bing Crosby Blake Edwards Clint Eastwood Dustin Hoffman Ernest Shackleton Francis Ford Coppola Heinz Hoenig Ingrid Bergman Jürgen Prochnow Leonardo DiCaprio Martin Scorsese Matt Damon Mike Nichols Morgan Freeman Ralf Richter Tim Robbins Uwe Ochsenknecht William Holden Winston Churchill Wolfgang Petersen
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".