Es wird gemetzelt, bis das Blut spritzt: Quentin Tarantinos neuer Film "Django unchained" ist nichts für zarte Gemüter. Deutlich friedlicher ging es jetzt bei der Deutschlandpremiere in Berlin zu.
Nur Superstar Leonardo DiCaprio ließ sich wegen Dreharbeiten entschuldigen. Ansonsten hatte Kultregisseur Quentin Tarantino seine hochkarätige Crew dabei, als er in Berlin seinen neuen Film "Django Unchained" vorstellte. Der neue, ebenso bluttriefende wie amüsante Film ist ein Sklavendrama. In einer Pressekonferenz verglich Tarantino die Sklaverei in Amerika mit dem NS-Völkermord an den Juden. "Amerika ist für zwei Holocausts in seinem Land verantwortlich: Für die Ausrottung der indianischen Ureinwohner und für die Versklavung von Afrikanern, Jamaikanern und Westindern", so der 49-Jährige.
In Deutschland kommt der Film am 17. Januar in die Kinos. In den USA lief er bereits an Weihnachten an und wurde für fünf Golden Globes nominiert. Damit gilt der Western auch als heißer Kandidat für die Oscar-Nominierungen, die am 10. Januar verkündet werden.