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Peter Jackson nimmt Abschied von Mittelerde

Die Erben des "Hobbit"-Autoren J.R.R. Tolkien seien sehr unnachgiebig. Daher hält es Regisseur Peter Jackson für unwahrscheinlich, dass es nach der Trilogie weitere Filme aus Mittelerde geben wird.

  Martin Freeman als Bilbo Baggins in einer Szene des Kinofilms "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise"

Martin Freeman als Bilbo Baggins in einer Szene des Kinofilms "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise"

Für Hobbit-Fans ist der filmische Abschied aus Mittelerde in Sicht: Nach der Hobbit-Trilogie, deren erster Teil an diesem Mittwoch in Neuseeland Weltpremiere hat, dürfte es keine weitere Verfilmung aus J.R.R. Tolkiens Fantasiewelt geben, meint Regisseur Sir Peter Jackson.

"Ich will nicht nie sagen, aber dies ist wahrscheinlich das letzte Mal, dass wir in Mittelerde unterwegs sind", sagte Jackson am Dienstag in einem Interview mit Radio Neuseeland. Die Nachlassverwalter des Autors seien strikt. "Ich glaube nicht, dass sie einer Fernsehserie zustimmen würden. Wenn nicht irgendetwas Unvorhersagbares passiert, wird es keine Verfilmung von Tolkien-Material mehr geben."

Beinahe wäre der Hobbit Brite geworden

Am Mittwoch wird der erste Teil der neuen Trilogie, die die Vorgeschichte zur Oscar-gekrönten "Herr der Ringe"-Reihe darstellt, in Wellington gezeigt. "Der Hobbit - eine unerwartete Reise" läuft am 13. Dezember in Deutschland an. Nach Angaben von Jackson wird der Film weltweit auf 25.000 Leinwänden zu sehen sein. Der zweite Teil soll am 13. Dezember 2013 in die Kinos kommen, der letzte am 18. Juli 2014.

Nach Angaben von Jackson wären die Hobbit-Filme beinahe in Schottland und England gedreht worden. Warner Brothers habe dort nach einem Streit mit Schauspielergewerkschaften in Neuseeland schon Orte ausgewählt. Der Disput wurde schließlich beigelegt.

kgi/DPA/DPA

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